Passiv Geld verdienen

PASSIV GELD VERDIENEN - PASSIVES EINKOMMEN

Die Idee Einkommen passiv und quasi automatisiert zu beziehen, fasziniert insbesondere das jüngere Publikum. Geld “im Schlaf” zu verdienen, scheint der Traum vieler Menschen zu sein. Schließlich hört und sieht man diese Geschichten laufend. Ob im Radio, im Fernsehen oder als Posts in Facebook und Twitter. Doch ist die Aussicht auf einen selbst und unabhängig wachsenden “Geldbaum” überhaupt ralistisch? Wenn ja wie? Und welchen falschen Versprechungen und Hoffnungsmachern könnte man hier aufsitzen?

Passives Einkommen ist eine tolle Sache. Es bedeutet, dass man auch dann Geld bekommt, wenn man gerade nicht aktiv arbeitet.

Die Wahrheit über Passives Einkommen

41 Wege passives Einkommen zu generieren

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Leider denken die meisten Menschen bei dem Begriff passiv daher auch, dass man dafür nichts mehr zu tun braucht. Das trifft jedoch in den meisten Fällen nicht oder nur sehr eingeschränkt zu. Passives Einkommen bedeutet zu Beginn sogar meist genau das Gegenteil. Viel Arbeit für geringe oder gar keine Entlohnung. Natürlich kann man, hat man eine größere Summe zum Investieren übrig, von Zinsen bzw. Dividenden leben.

Daher setzt man passive Einkommen in der Regel auch mit Zinseinkommen gleich. Geldeinkommen durch Zinseinnahmen sind für den Empfänger, hat er die Investition (z.B. in ein Sparbuch* oder einen Indexfonds*) einmal getätigt, passiv – er hat dafür nicht mehr zu arbeiten. Dafür ist es für andere umso aktiver. Denn Geld selbst kann nicht arbeiten, konnte es noch nie und wird es auch niemals können! Nur Menschen und Maschinen (durch Menschen bedient) können arbeiten.

Zinsen sind dein Passives Einkommen – aber aktiv für andere!

Das heißt, dass man sich bei jeder Zinseinnahme bewusst sein sollte, dass es Geld ist, dass durch aktive Arbeit (bzw. Kreditaufnahme) anderer Menschen generiert wurde. Ein gutes Beispiel ist die Aktie (Unternehmensanteil). Menschen arbeiten, um dem Unternehmen möglichst hohe Gewinne bzw. Gewinnsteigerungsraten zu bescheren. Diese Gewinne werden aber an die Anteilseigner des Unternehmens ausgeschüttet und kommen nur selten (wie z.B. 2015 bei BMW) zu Teilen den Arbeitnehmern zu Gute (sogenannter Shareholder Value Ansatz).

Insofern sind eigene Produkte oder Dienstleistungen, die dem Käufer einen Mehrwert bieten, eine interessante (zusätzliche) Alternative.

Passives Einkommen bedeutet auch Arbeit – gerade zu Beginn

Dafür sind jedoch, wie oben beschrieben, zuerst signifikante Anstrengungen zu leisten. Für uns als Autoren heißt das folgendes: Wir benötigen zunächst sehr viel Zeit und Arbeit die (sollte man keinen Verlag haben) nicht entlohnt wird. Darüber hinaus müssen wir unser Produkt (da wir unabhängig bleiben wollen) vorfinanzieren. Haben wir das Buch dann veröffentlicht, müssen wir weiterhin viel Schweiß und Arbeit darin investieren, es überhaupt zu verkaufen. Haben wir eine Auflage verkauft, überarbeiten wir das gesamte Buch, verbessern Formulierungen, aktualisieren Informationen und erweitern den Umfang. Darüber hinaus kümmern wir uns laufend selbst um den Versand, die Buchhaltung, die Steuer und andere organisatorische Aspekte. Von passivem Einkommen kann also kaum die Rede sein! Vielmehr bedeutet es für uns, dass sich der Zeitraum, in dem unser Produkt verkauft werden kann, an keine Öffnungszeiten gebunden und örtlich-zeitlich von unserer Anwesenheit unabhängig ist. Arbeiten müssen wir dafür trotzdem, sogar deutlich mehr als in einem “9 to 5 Job”.

Passives Einkommen mit einem eigenen Produkt

Eigene Produkte und Dienstleistungen zu verkaufen ist umso schwieriger, je weniger speziell das Gut ist. Weshalb? Man konkurriert dann mit den großen Wettbewerbern und deren deutlich überlegener Kapitalausstattung. Je spezieller das Wissen bzw. je kleiner die Nische, umso weniger Konkurrenz existiert und umso schneller und präziser kann man eine Zielgruppe erreichen. Jeder Anfang ein passives Einkommen aufzubauen ist also – entgegen seiner Begrifflichkeit – mit viel Arbeit verbunden. Dessen sollte man sich bewusst sein. Je mehr Zeit und Schweiß man zu Beginn und auch später investiert, umso langfristig lukrativer kann das Ergebnis sein. Das gilt auch für Kapitalinvestitionen (z.B. in Aktien). Je besser man sich anfangs informiert und über die jeweiligen Aktienunternehmen auf dem Laufenden hält, umso nachhaltiger und ertragreicher ist der Erfolg.

Unsere drei Buchempfehlungen zum Thema
M. Maxwell: Affiliate Marketing für Einsteiger: Wie Sie in 7 einfachen Schritten…*

T. Ferris: Die 4-Stunden-Woche: Mehr Zeit, mehr Geld, mehr Leben*
R. T. Kiyosaki: Rich Dad Poor Dad: Was die Reichen ihren Kindern über Geld beibringen*



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