In 8 Schritten vom Hobby zum Beruf

8 schritte um das hobby zum beruf zu machenDer Mensch gilt heute mehr dennje als Individuum. Sowohl in der Politik als auch im Berufsleben. Damit einhergehend haben sich unzählige Berufe, neue Branchen und neuartige Firmen im nationalen und internationalen Raum etabliert. Es scheint heute Experten für alles zu geben. Kaum jemand blickt bei der Vielzahl neuer Berufsbezeichnungen – die häufig nur deshalb erfunden werden, weil sie „besser klingen“ – überhaupt noch durch. Die Individualisierung unserer Gesellschaft und Arbeitswelt bietet aber auch Chancen. Viele, gerade jüngere, Menschen absolvieren heute keine Ausbildung und kein Studium mehr und trotzdem gelingt es ihnen sich selbst zu verwirklichen.

Wie kann ich mein Hobby zum Beruf machen?

Was machen diese Menschen? Sie vertrauen auf ihr Talent, ihre Stärken, arbeiten viel (mehr als der „normale“ Angestellte) und scheuen sich nicht davor, für ihren Traum Risiken einzugehen. Wer das Glück hat seiner Berufung folgen zu dürfen, der wird für seinen Aufwand – auch finanziell – belohnt werden. Wer seinen Beruf gerne und mit Leidenschaft ausübt transportiert sein Engagement nach außen. Darüber hinaus weiß man, dass die dadurch gewonnene Lebensfreude auch die Produktivität zu steigern in der Lage ist. Zu dieser Erkenntnis kamen Wissenschaftler im Rahmen einer Studie in Baden-Württemberg. Sie fanden heraus, dass Menschen, die ihre Lieblingsbeschäftigung ausüben seltener erkranken und mehr Freude an der Arbeit verspüren. Darüber hinaus bieten sich diesen Menschen außergewöhnliche Berufschancen. Sie gelangen im Durchschnitt nämlich schneller zu höheren Positionen als ihre „gelangweilte“ Verlgeichsgruppe. Die Erklärung dafür ist simpel. Wer mit Herzblut hinter dem steht was er tut zeigt mehr Einsatz, arbeitet länger, konzentrierter und intensiver. Gründe genug, Dich auf die Sucher Deiner Berufung zu machen!

Wir hoffen, die folgenden 8 Schritte erleichtern es auch Dir, Dein Hobby zum Beruf zu machen.. 🙂

1. Welches Hobby willst du zum Beruf machen?

Die wichtigste Frage gleich zu Beginn. Jeder Mensch verfügt über viele Hobbys. Nicht jede Freizeitbeschäftigung kann allerdings den Lebensunterhalt sichern und zur finanziellen Unabhängigkeit führen. Daher sollte bei den Überlegungen das aus finanzieller Sicht lukrativste Hobby ausgewählt werden. Hat das gewählte Hobby wirklich Potenzial und könnte einen monatlichen Einkommensstrom erzeugen oder ist es schwer „an den Mann zu bringen“ bzw. die Konkurrenz zu groß oder zu gut (z.B. Spitzenathleten)?

Darüber hinaus stellen sich weitere Fragen:

Müssen erhöhte Ausgaben getätigt werden, um das Hobby in einen Beruf zu verwandeln? Wie ökonomisch lässt sich die Arbeit erledigen und um welche Einkommensquelle handelt es sich? Idealerweise machst Du Dich nämlich an den Aufbau passiver Einkommensströme. Alle diese Fragen sind wichtig. Eine erste überaus aufschlussreiche Orientierung kann das kostenlose Buch Glücklich Ohne Geld! Wie ich ohne einen Cent besser und ökologischer lebe dienen. Darin geht es nämlich nicht ausschließlich um das Leben ohne Geld, sondern auch darum wie Du Deine Talente und Stärken am besten einsetzt um Dich zu verwirklichen.

2. Sind meine Fähigkeiten ausreichend?

Diese Frage beantwortet jeder anders. Selbst, wenn die Fähigkeiten identisch gut oder schlecht sind, ist die Antwort doch stark von Selbstvertrauen und Umfeld manipuliert. Manchmal üben wir ein Hobby aus und glauben, dass es unser Talent widerspiegelt (z.B. das Schreiben oder die Ausübung Sportart). Allerdings überschätzen sich dabei nicht Wenige. Um das Hobby auch zum finanziell lukrativen Beruf zu machen benötigt man ausgeprägte Fähigkeiten. Um herauszufinden, ob Dein Talent und Deine Stärken gefragt sind, solltest Du also zuerst recherchieren. Zum einen solltest Du Dich und Deine Fähigkeiten beurteilen und von Anderen (Familie und Freunde) beurteilen lassen. Zum anderen solltest Du herausfinden, ob es bereits Menschen gibt, die mit einem ähnlichen Hobby Geld verdienen und bestenfalls wie sie es geschafft haben. Nur so lässt sich eine Aussage über die mögliche Zukunft Deines Hobbys treffen. Es gilt: Ein Studium qualifiziert Dich noch lange nicht für die Ausübung eines bestimmten Berufs. Die Ausbildung im Gesang macht noch lange keinen Sänger. Hierfür sind Zeit und Anstrengung gefragt, wie unser Video „das Gesetz der 10.000 Stunden“ zeigt.

3. Welche Plattform ist für mich geeignet?

Im dritten Schritt stellt sich die Frage nach der adäquaten Plattform. Wo kannst du Deine Kenntnisse oder Fähigkeiten am besten Vermarkten und möglichst sichtbar platzieren? Mittlerweile gibt es eine Vielzahl von Firmen, die fast ausschließlich im virtuellen Bereich unterwegs sind. Das ist kein Zufall, sondern ein cleveres Geschäftsmodell (außergewöhnliche Geschäftsideen findest Du hier). Schließlich lassen sich durch den Internetauftritt enorme Kosten einsparen. Es muss in der Regel weder ein Lager noch ein Verkaufsraum finanziert werden. Weiterhin ist es durch Automatisierungen möglich, die Zahl der Angestellte niedrig zu halten bzw. unangenehme Tätigkeiten auszulagern. Nicht zuletzt bietet das Internet auch extrem kostengünstigste (sogar kostenlose) Werbemöglichkeiten bei zugleich sehr hoher Konversion (Übergang vom Interessenten zum Kunden). Das Internet bzw. Dein Internetauftritt wirbt quasi für sich selbst. Dafür sind kaum weitere Maßnahmen erforderlich. Besonders wichtig in diesem Bereich ist jedoch Knowhow im Bereich Internet-Marketing. Nur so kannst Du großen Firmen die Stirn bieten und Dich selbst innerhalb eines sehr wettbewerbsstarken Marktes etablieren.

4. Passt mein Hobby ins aktuelle Zeitbild?

Denkst auch Du, wenn Du Dich an ältere Musikgruppen erinnerst, an die Beatles oder die Zombies? Die Beatles erreichten nach ihrem Durchbruch 1964 herausragende Erfolge und einen hohen Bekanntheitsgrad (siehe Video „Das Gesetz der 10.000 Stunden”). Das trifft auf die Zombies nicht zu. Und das obwohl auch ihre Musik sehr populär war. Den ausbleibenden Erfolg führt man heute auf den Übergang der Generationen und das damals vorherrschende Zeitbild zurück. Sei Dir diesen Chancen und Gefahren unbedingt bewusst. Ist es für Dein Hobby möglicherweise bereits zu spät? Gibt es mittlerweile einige Unternehmensgründer die mit ähnlichen Ideen schon Erfolge erzielen? Oder ist es möglicherweise noch zu früh und Du solltest lieber noch warten? Informiere Dich! Zu diesem Thema sind umfangreiche Recherchen notwendig. Was ins Zeitbild passt, kannst Du zum Beispiel in Gruppen sozialer Medien herausfinden.

5. Welcher Standort ist für mich ideal?

Es kann natürlich genausogut sein, dass Du nicht über das Internet tätig sein kannst oder willst. Dann musst Du Dein Geschäft an einem physischen Ort ansiedeln. Der Standort eines Geschäftes ist enorm wichtig. Befinden sich zum Beispiel potenzielle Kunden in der Nähe? Muss ich Pakete versenden und befindet sich ein Versanddienstleister in meiner Nähe? Gibt es schon Unternehmen, die meiner geplanten Idee ähneln? In manchen Bereichen können nämlich nur Wenige, innerhalb eines bestimmten Umkreises, in dem gewählten Berufsfeld tätig sein (z.B. Notar).

6. Wie viel Ausgaben sind für meine Tätigkeit erforderlich?

Bevor Du Dich nun vollends der Selbstständigkeit hingibst, solltest Du über genaue Angaben zu den auf Dich zukommenden Ausgaben verfügen. Dies ist für die Eruierung Deines künftigen Cash Flows unabdingbar. Ein Geschäft ist nämlich nur dann gut wenn es auch einen positiven Einkommensstrom erzeugt – so hart sich das anhören mag! Wenn Du Deine Ausgaben kennst (Ausgaben senken hier), kannst Du kalkulieren, Deine Einnahmen gegenrechnen und Dich für oder gegen eine Selbstständigkeit entscheiden. Benötigst Du zum Beispiel ein Auto, einen Mietraum, Angestellte, eine Ladentheke, Versicherungen, etc.? Berechne diesen Recherchen folgend Deine prognostizierten monatlichen Ausgaben und die nötigen Einnahmen. Je weniger Geld Du zu Beginn investieren musst, desto besser.

7. Welche Unternehmensform ist die richtige?

Nicht immer ist eine herkömmliche Selbstständigkeit in Form einer klassischen Personengesellschaft die klügste Lösung. Wenn Du Steuern sparen und etwaigen Problemen schon im vorhinein aus dem Weg gehen willst, solltest Du Dich vorab unbedingt über die richtige Unternehmensform (eine Übersicht findest Du hier) sowie Möglichkeiten Startkapital einzusammeln (hier) informieren. Wenn Du Deinen Ausstieg neben Deinem derzeitigen Job planst, ist vor allem die Kleinunternehmerregelung für Dich von Interesse. Sie ermöglicht es Dir, Deine Produkte und Dienstleistungen von der Mehrwertsteuer befreit anzubieten. Dadurch hast Du einen Preisvorteil gegenüber Deiner Konkurrenz von 19%. Vor allem am Anfang ist diese Ersparnis besonders wichtig. Die Kleinunternehmerregelung kannst Du allerdings nur solange in Anspruch nehmen, wie Deine jährlichen Umsätze nicht 17.500 Euro übersteigen.

8. Wie sehen geeignete Werbemaßnahmen aus?

Erst Werbemaßnahmen bringen Dein Unternehmen wirklich an die Öffentlichkeit und geben so potentiellen Kunden die Möglichkeit Dein Produkt oder Deine Dienstleistung zu konsumieren. Lege Dein Augenmerk daher unbedingt auch auf das Marketing. Nur wenn Du etwas verkaufst, generierst Du auch Einnahmen! Und nur wenn Du Einnahmen generierst, kannst Du Dein Hobby zum Beruf machen! Die beste Möglichkeit bietet daher die Werbung im Internet. Besonders gut eignen sich hierfür soziale Plattformen. Das derzeit mit Abstand beste Medium ist Facebook. Dort kannst Du Deine Zielgruppe sehr genau definieren und sowohl kostenlos als auch kostenpflichtig (PPC = Pay Per Click) werben. Die andere, boomende, „Werbeoption“ ist das sogenannte Content-Marketing. Es kehrt das bisherige Marketing sogar ins Gegenteil. Beim Content-Marketing geht es darum, den Großteil Deiner Inhalte kostenfrei zur Verfügung zu stellen. Die dadurch generierten Besucher lernen dadurch dadurch Deine Expertise in dem Thema kennen und bauen Vertrauen auf. Infolgedessen werden sie auch sehr viel wahrscheinlicher zu Deinen Kunden.

Dieser Artikel soll nur eine kurze Einführung in das Thema „Wie mache ich mein Hobby zum Beruf“ sein. Er soll Dir als Inspiration und Motivation dienen, Deine Träume Wirklichkeit werden zu lassen und tätig zu werden. Wenn Du damit bereits Erfahrungen gesammelt hast oder gerade überlegst wie Du es schaffen kannst, freuen wir uns auf Deinen Kommentar!

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