STAATSSCHULDEN

EXPLOSION DER STAATSSCHULDENSTAATSSCHULDEN: Rückzahlung unmöglich!

Ja, auch wenn du jetzt mit dem Kopf schüttelst, genau so ist es! Wir stehen sowohl in Deutschland als auch im Rest der Welt vor einem Berg an Staatsschulden, der niemals zurückgezahlt wird bzw. werden kann. Das schlimmste daran ist, dass so gut wie niemand – und das schließt leider sogar viele Politiker mit ein – davon nicht die geringste Ahnung haben! Dabei ist es eigentlich nur ein einfacher mathematischer Prozess, der für diese Situation sorgt. Wie die Katze ihren eigenen Schwanz jagt und sich dabei immer schneller im Kreis dreht, entwickelt sich auch eine unvermeidliche Schuldenspirale. Ausgelöst durch das bestehende Geldsystem.



AUCH STAATSSCHULDEN STEIGEN EXPONENTIELL

Betrachtet man die globale Staatsverschuldung, fällt selbst einem ungeschulten Auge auf, das diese in den letzten Jahrzehnten exponentiell zugenommen hat. Exponentielles Wachstum bedeutet, dass sich ein Betrag innerhalb eines gewissen Zeitraumes immer wieder verdoppelt. Diese Entwicklung wird sich, ob der einfachen mathematischen Grundlage der Schuldenspirale und des Zins- und Zinseszins-Mechanismus, noch weiter verstärken.

Weil Schulden durch einen Fehler im Geldsystem nicht zurückgezahlt werden können, sind Staaten indirekt dazu gezwungen – nicht zuletzt auch um die jeweilige Volkswirtschaft wettbewerbsfähig zu erhalten – regelmäßig neue Schulden aufzunehmen, um die alten Schulden damit bedienen zu können.

KEIN STAAT DER ERDE TILGT SCHULDEN!

Auch das wissen leider immer noch nur eine Hand voll Leute und genau deshalb wiederholen wir es nochmal: Es gibt keinen Staat auf dieser Erde, der Schulden tilgt! Ganz im Gegenteil. Es wird ausschließlich versucht die Neuverschuldung zu bremsen. Sie soll sich in einem “vertretbaren” Maß befinden. Die Neuverschuldung zu bremsen heißt jedoch auch, dass die Staatsverschuldung, egal ob der USA, Deutschlands oder der Schweiz, trotzdem weiter steigt.

“Wenn der Staat pleite macht, dann geht natürlich nicht der Staat pleite, sondern seine Bürger.” (Carl Fürstenberg)

Übersteigt sie eine kritische Summe, wird die Schulden- bzw. Zinslast zu hoch und kann weder mittels Steuern noch neuer Schulden aufgefangen werden. Dann droht der Staatsbankrott. Außerdem muss eben auch die Wirtschaft weiter wachsen. Schließlich bleiben nur jene Parteien und Regierungen (natürlich zu Recht) an der Macht, die für zunehmenden allgemeinen Wohlstand sorgen. Doch über die Kehrseite dieser Medaille wird eben so gut wie nicht gesprochen! Der berühmte Wirtschaftswissenschaftler John Meynard Keynes prägte nämlich eine Wirtschaftswissenschaftliche Denkrichtung, die vor allem dem Staat die gesamtwirtschaftliche Nachfrage durch die Erhöhung seiner Ausgaben aufgetragen hat. Diese zusätzlichen Finanzspritzen kurbeln zwar die Wirtschaft an, erhöhen aber zugleich die Staatsverschuldung. Das kann auf lange Sicht nicht gut gehen..

Wenn man sich intensiver mit den Staatsschulden bzw. der Staatsverschuldung beschäftigen möchte, muss man zwischen zwei verschiedenen Bemessungen unterscheiden.

# 1 – EXPLIZITE STAATSSCHULDEN

Unter diesem Begriff versteht man den “offiziellen” Schuldenstand. Er beschreibt die Verbindlichkeiten eines Staates gegenüber Dritten. Diese Dritten sind in der Regel private Geschäftsbanken und/oder Versicherungen. Sie sind die Haupt-Anteilseigner von Staatsanleihen – der Haupt-Finanzierungsmethode der Staaten, neben den Steuereinnahmen.

Die auf Staatsanleihen lastenden Zinsen sind nicht selten der zweitgrößte Posten im Haushaltsbudget. Meistens meint der allgemente Begriff “Staatsschulden” die explizite Staatsverschuldung. Wie schnell sich eine Schuldenspirale zu unglaublichen Summen addieren kann, sollen nachfolgende Schuldenuhren der USA und Deutschlands verdeutlichen. Wer glaubt vor diesem Hintergrund noch an eine (mathematisch ohnehin unmögliche) Rückzahlung?

STAATSSCHULDEN DEUTSCHLAND (SCHULDENUHR DEUTSCHLAND)

Derzeit belaufen sich die Staatsschulden in Deutschland auf deutlich über 2 Billionen Euro. Das ist eine 2 mit 12 Nullen! Dividiert man diese Zahl durch die gesamte Population ergibt sich daraus eine pro Kopf Verschuldung von ungefähr 26.603 EUR. Jedes Baby, dass dieser Tage das Licht er Welt erblickt, bekommt also schon mit der Geburt einen netten Schuldenberg aufgedrückt. Im Laufe seines Lebens wird dieser dann bestimmt nicht geringer.

STAATSSCHULDEN 2000 - 2014DATENQUELLE: STATISTA & WIKIPEDIA

Die Zinsen, die auf dieser Staatsverschuldung in Deutschland lasten, werden wie bereits erwähnt zum Teil über Steuern und zum Teil über neue Kreditaufnahmen bedient. Die größten Profiteure dieses Systems sind also jene, die die Kredite vergeben! Doch auch das ist weder in der Politik noch unter der Bevölkerung sonderlich bekannt. Dabei würde eine Diskussion an dieser Stelle den Finger genau in die Grundproblematiken des Geldsystems legen.

Staatsschulden pro Kopf in Deutschland
STAATSSCHULDENQUOTE DEUTSCHLAND

Die Staatsschuldenquote ist eine weitere Kennzahl, um die Staatsschulden eines Landes im Vergleich mit seiner Wirtschaftsleistung zu betrachten. Hierfür werden einfach die aktuellen Staatsschulden durch das jährliche Bruttoinlandsprodukt (BIP), also die Summe aller in einem Land erwirtschafteten Produkte und Dienstleistungen, dividiert. Ende 2015 belief sich die Staatsverschuldung auf ca. 2,027 Billionen EUR. Dividiert man diesen Betrag durch das BIP von ca. 3,025 Billionen EUR, erhält man eine Staatsschuldenquote von knapp 70 Prozent.

Betrachtet man die Staatsschuldenquote der letzten Jahre stellt man fest, dass sie – obwohl sie nominal gestiegen – relativ sogar gesunken ist! Das liegt an einem verringerten Staatsschuldenwachstum gegenüber einer gestiegenen Wirtschaftsleistung.

SCHULDENQUOTE 2000 - 2014DATENQUELLE: STATISTA & EZB

Vereinfacht könnte man diese Statistik auch so umformulieren. Würde der Staat Deutschland Pleite gehen, müsste der gesamte Umsatz aller produzierten Waren und Dienstleistungen für etwa 9 Monate ausschließlich in die Schuldentilgung gesteckt werden. 

STAATSSCHULDEN USA (SCHULDENUHR USA)

Du magst diese Situation bereits jetzt für aussichtslos halten. Wenn du allerdings einen Blick über den großen Teich in die Vereinigten Staaten von Amerika wirfst, wirst du wahrscheinlich in Schockstarre verfallen! Wenn jemand wirklich weiß, wie das Schuldenmachen funktioniert, dann sind es amerikanische Regierungen. Stand 2016 kratzen die Vereinigten Staaten von Amerika, die besser die Vereinigten Schuldenmacher der Welt heißen sollten, an einer Staatsverschuldung von knapp 20 Billionen USD.


Die Schuldenuhr der USA

Betrachtest du die Schuldenuhr der USA nur eine Minute nüchtern, wird dir garantiert schwindelig! In nur 15 Jahren haben sich die Staatsschulden der USA mehr als verdoppelt! Betrachtet man die Staatsschulden sogar seit 1971 gleicht die Grafik einer Exponentialfunktion noch eindeutiger. Folgende Grafik haben wir für Euch zusammengestellt.

STAATSSCHULDEN USA SEIT 2000
Quelle: EZB

Um sich dieses Schuldenwachstum noch etwas besser vorstellen zu können, weil diese Zahlen unsere Vorstellungskraft einfach übersteigen, haben wir hier noch einige interessante (statische) hard Facts gesammelt, die nicht weniger (negativ) beeindruckend sind:

  • Jede Sekunde steigen die Schulden der USA um ca. 14.750 $
  • Die Pro-Kopf Staatsverschuldung in den USA liegt bei knapp 60.000 $
  • Jede Stunde steigt die Staatsverschuldund der USA um über 53.000.000 $ (53 MILLIONEN $ !!!)
  • Pro Tag steigen die Staatsschulden der USA um 1.274.000.000 $ (ca. 1,275 MILLIARDEN $ !!!)

# 2 – IMPLIZITE STAATSSCHULDEN

Solltest du nun denken, dass es schlimmer nicht mehr kommen kann, musst du leider noch eine weitere Ernüchterung ertragen – die impliziten Staatsschulden.

Hinter dieser Bezeichnung versteckt sich die “wahre” und überwiegend unbekannte Verschuldung eines Landes. Sie übertrifft die explizite Staatsverschuldung um ein Vielfaches und ist wirklich noch schockierender! In dieser Zahl sind nämlich auch zukünftige Zahlungsverpflichtungen eines Landes mit einbezogen. Darunter versteht man insbesondere die zukünftig notwendige Summe, um soziale Sicherungssysteme (Renten- und Pensionsansprüche und die Pflegeversicherung) bezahlen zu können. Sie bilden die Säulen eines Sozialstaats und die meisten Menschen bauen auf sie, um im Alter abgesichert zu sein.

Würden diese Säulen zusammenbrechen wäre ein soziales Chaos vorprogrammiert, denn wer hat schon genügend Vermögen aufgebaut, um darauf verzichten zu können? In Deutschland schätzt man, dass die impliziten Staatsschulden in etwa der expliziten Staatsverschuldung entspricht. Damit verdoppelt sie die Verschuldung. In anderen Staaten, z.B. der USA, ist die Situation übrigens noch weitaus extremer!

# 3 – DIE MESSMETHODE

Die Verschuldungsquote eines Landes bemisst sich in der Regel an seiner Wirtschaftsleistung (dem Bruttoinlandsprodukt – BIP). Gemeint ist damit meist die explizite Staatsverschuldung. Schließlich möchte man nicht unbedingt, dass die Menschen überhaupt etwas von impliziten Staatsschulden erfahren.

In Deutschland belaufen sich die expliziten Staatsschulden, mit über 2,1 Billionen EUR, auf knapp 80 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP). Dabei ist im Rahmen der EU und des Maastrichter Vertrags eine maximale explizite Staatsverschuldung von 60% des BIP vorgesehen. Ansonsten würden laut diesem von allen Mitgliedsländern der Europäischen Währungsunion unterzeichneten Vertrages Sanktionen fällig. Da derzeit aber nur noch Luxemburg diese Maastrichter Kriterien erfüllt, ist heute kaum mehr die Rede von diesem einstigen Vertrag zur Regelung und nachhaltigen Sicherung des europäischen Währungsraumes. Eine tolle Webseite, die das ganze Ausmaß der weltweiten Staatsschulden visuell zum Ausdruck bringt findest Du hier.

FAZIT

Im Rahmen dieses Artikels hast du  bestimmt einige interessante, schockierende und erkenntnisreiche Fakten entdeckt. Auch uns fällt es noch immer schwer zu glauben und logisch zu verstehen, wie sich die globalen Verschuldungsquoten entwickeln. Der gesunde Menschenverstand lässt uns nämlich immer wieder daran zweifeln, dass dieses Schuldensystem noch lange aufrecht erhalten werden kann.

Besonders häufig hört man von Staatsschulden im Zusammenhang mit Griechenland. Ein Land, das übrigens weniger als 1 % der europäischen Wirtschaftsleistung ausmacht. Trotzdem scheint es für die europäische Währungsunion und die weltweiten Finanzmärkte eine extrem wichtige Stellung einzunehmen. Worin ein Zusammenhang zu erkennen ist und weshalb die Situation ausgerechnet für Griechenland so aussichtslos ist, erfährst Du hier.

Werbung kostenloses Buch + BegleitkursWenn du noch mehr über die Zusammenhänge von Staatsschulden und dem Geldsystem erfahren möchtest, dann findest du alle Informationen in unserem Buch. Wir hoffen du bist nun etwas schlauer als vorher und teilst uns deine Meinung mit einem Kommentar mit!

Unsere drei Buchempfehlungen zum Thema
H. Beck und A. Prinz: Staatsverschuldung: Ursachen, Folgen, Auswege*

C. Binswanger und J. Huber: Die Vollgeld-Reform. Wie Staatsschulden abgebaut und…*
U. Fichtner: Billionenpoker: Wie Banken und Staaten die Welt mit Geld überschwemmen…*


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Zitate zur finanziellen Freiheit und Autarkie

ZITATE ZUR FINANZIELLEN FREIHEIT UND AUTARKIE

Du suchst Zitate zur (finanziellen) Freiheit und Autarkie für Dich als Inspiration, oder um Freunde und Bekannte anzuregen? Dann bist Du hier richtig! Lass’ dich beflügeln.

PS: Über weitere Vorschläge freuen wir uns sehr!

Unsere 10 Lieblings – Zitate zur finanziellen Freiheit

# 1 „Sechs Stunden sind genug für die Arbeit. Die anderen Stunden sagen zum Menschen: lebe!“
– Lukian

# 2 „Es ist besser, einen Tag im Monat über sein Geld nachzudenken, als einen ganzen Monat dafür zu arbeiten.”
John D. Rockefeller

# 3 „Wenn man erfolgreich sein möchte, sollte man lieber auf neue Wege ausscheren, als die ausgewaschenen Pfade des akzeptierten Erfolgs zu bereisen.”
Timothy Ferris

# 4 „Das Geheimnis des Wandels: Konzentriere nicht all Deine ganze Kraft auf das Bekämpfen des Alten, sondern darauf, das Neue zu formen.”
– Sokrates

# 5 „Erfolg hat drei Buchstaben. TUN.”
– Wolfgang von Goethe

# 6 „Wir sind, was wir wiederholt tun; hervorragende Leistung ist keine einmalige Handlung, sondern eine Gewohnheit.”
– Aristoteles

# 7 „Eine Investition in Wissen bringt noch immer die besten Zinsen.
– Benjamin Franklin

# 8 „Wisse, was du besitzt und weshalb.”
– Peter Lynch

# 9 „Lebe deinem Einkommen entsprechend und spare, damit du investieren kannst. Eigne dir an, was du wissen musst.”
– Charlie Munger

# 10 „Wie viele Millionäre kennst du, die mit der Anlage in ein Sparkonto reich geworden sind? Ich kenne keinen.”
– Robert Allen

10 wichtige Zitate zum Geld im Alltag

# 1 „Wer Geld hat, sollte es ausgeben. Dumm nur, dass das auch viele tun, die keines haben.“
– Klemens Oberforster

# 2 „Man muss das Geld zum Fenster rauswerfen, damit es zur Haustüre wieder reinkommen kann.”
Karl Lagerfeld

# 3 „Die Menschen verstehen nicht, welch große Einnahmequelle in der Sparsamkeit liegt.”
Cicero

# 4 „Geld erwerben erfordert Klugheit; Geld bewahren erfordert eine gewisse Weisheit, und Geld schön auszugeben ist eine Kunst.”
– Berthold Auerbach

# 5 „Wer gut wirtschaften will, sollte nur die Hälfte seiner Einnahmen ausgeben. Wenn er reich werden will, sogar nur ein Drittel.”
– Sir Francis Bacon

# 6 „Je mehr Vergnügen Du an Deiner Arbeit hast, umso besser wird sie bezahlt.”
– Mark Twain

# 7 „Sparmaßnahmen muss man dann ergreifen, wenn man viel Geld verdient. Sobald man in den roten Zahlen ist, ist es zu spät.
Jean Paul Getty

# 8 „Jeder Dummkopf mag zu Geld kommen, aber um es zu behalten, braucht es einen klugen Mann.”
– Amerikanisches Sprichwort

# 9 „Reich wirst Du nicht durch das, was Du verdienst, sondern durch das, was Du nicht ausgibst.”
– Henry Ford

# 10 „Ein Geschäft, das nur Geld einbringt, ist ein schlechtes Geschäft.”
– Henry Ford

10 super Zitate zur Autarkie

# 1Es ist nicht selten leichter das Unrealistische zu tun, als das Realistische.”
– Timothy Ferris

# 2 „Wir sind, was wir denken. Alles was wir sind, entsteht mit unseren Gedanken. Mit unseren Gedanken machen wir die Welt.”
– Buddha

# 3„Das erste strukturelle Element, das ich als eine mögliche Basis für ein alternatives System anbiete, ist die Errichtung von dezentralisierten gemeinnützigen Betrieben als Grundlage für den Produktionsmodus innerhalb des neuen Systems.”
– Dr. Immanuel Wallerstein

# 4 „Ich habe viel von meinem Geld für Autos, Weiber und schnelle Autos ausgegeben.. Den Rest habe ich einfach verprasst.”
– George Best

# 5 „Ich sympathisiere daher mit jenen, die die wirtschaftliche Verflechtung zwischen den Nationen eher minimieren als maximieren wollen. Ideen, Wissen, Kunst, Gastfreundschaft, Reisen – dies sind Bereiche, die aufgrund ihrer Natur international sein sollten. Aber lasst uns auf heimische Produkte zurückgreifen, wann immer dies vernünftig und in angemessener Weise möglich ist; und vor allem, lasst die Finanzen vorrangig im nationalen Rahmen.”
– John Meynard Keynes

# 6 „Niemand ist mehr Sklave, als der sich für frei hält, ohne es zu sein.”
– Wolfgang von Goethe

# 7 „Die drei großen Feinde der Unabhängigkeit in jenem dreifachen Sinne sind die Habenichtse, die Reichen und die Parteien.”
– Friedrich Wilhelm Nietzsche

# 8 „Unabhängigkeit: eines der wertvollsten Besitztümer der Phantasie.”
– Ambrose Gwinnett Bierce

# 9 „Die Unabhängigkeit und Freiheit des Menschen beruht weniger auf der Kraft seiner Arme als auf der Mäßigung des Herzens. Wer wenig begehrt, hängt von wenigem ab.”
– Jean Jacques Rousseau

# 10 „Unabhängigkeit im Denken ist das erste Kennzeichen der Freiheit. Ohne sie bleibst du ein Sklave der Umstände.”
– Swami Vivekananda

Unsere 10 Lieblings – Zitate zur Freiheit

# 1 „Die einzige Freiheit, die diesen Namen verdient, ist das Recht, unser Wohlergehen auf unserem eigenen Wege zu verfolgen, solange wir nicht anderen das ihrige verkümmern oder ihre darauf gerichteten Bemühungen durchkreuzen.“
– John Stuart Mill

# 2 „Die schönste Frucht der Selbstgenügsamkeit ist Freiheit.”
– Epikur

# 3 „Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, dass er tun kann, was er will, sondern, dass er nicht tun muss, was er nicht will.”
– Jean Jacques Rousseau

# 4 „Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren.”
– Benjamin Franklin

# 5 „Frei zu sein bedeutet nicht nur, seine eigenen Fesseln zu lösen, sondern ein Leben zu führen, das auch die Freiheit anderer respektiert und fördert.”
– Nelson Mandela

# 6 „Was nützt die Freiheit des Denkens, wenn sie nicht zur Freiheit des Handelns führt.”
– Jonathan Swift

# 7 „Die Freiheit besteht in erster Linie nicht aus Privilegien, sondern aus Pflichten.
– Albert Camus

# 8 „Alle großen Dinge sind einfach und viele können mit einem einzigen Wort ausgedrückt werden: Freiheit, Gerechtigkeit, Ehre, Pflicht, Gnade, Hoffnung.”
– Winston Churchill

# 9 „Man kann eine Idee durch eine andere verdrängen, nur die der Freiheit nicht.”
– Ludwig Börne

# 10 „Freiheit ist ein Gut, das durch Gebrauch wächst, durch Nichtgebrauch dahinschwindet.”
– Carl Friedrich von Weizäcker

10 inspirierende Zitate

Es ist besser, unvollkommene Entscheidungen zu treffen als ständig nach vollkommenen Entscheidungen zu suchen.“
– Charles de Gaulle

„Jedes Problem durchläuft bis zu seiner Anerkennung drei Stufen: In der ersten wird es lächerlich gemacht. In der zweiten bekämpft, in der dritten gilt es als selbstverständlich.”
– Arthur Schopenhauer, 22.2.1788 – 21.9.1860 deutscher Philosoph

„Die größte Entscheidung Deines Lebens liegt darin, daß Du Dein Leben ändern kannst, indem Du Deine Geisteshaltung änderst.“
– Albert Schweitzer Musiker, Theologe, Philosoph, 1875-1965

„Nicht die Dinge sind positiv oder negativ, sondern unsere Einstellung macht sie so.“
– Epiktet griechischer Philosoph, 50-138 n. Chr.

„Ein langer Weg beginnt mit dem ersten Schritt.“
– Laotse, chinesischer Denker ca. 450 v.Chr.

„Träume nicht dein Leben – lebe deinen Traum.“
– Walt Disney, amerikanischer Trickfilm-Zeichner und -Produzent, 1901-1966

„Wenn alles gegen dich zu sein scheint, dann erinnere dich, daß ein Flugzeug nur gegen den Wind abhebt und nicht mit dem Wind.“
– Henry Ford, 1863-1947

„Wenn du es träumen kannst, kannst du es auch machen.“
– Walt Disney

„Dem Geld darf man nicht nachlaufen, man muss ihm entgegenkommen.“
– Aristoteles Onassis 1906 – 1975 griechischer Reeder

„Jeder Mensch kann uns als Spiegel dienen, in dem wir alle Fehler und Mängel erblicken, die in uns sind. Wir handeln jedoch meistens wie ein Hund, der den Spiegel anbellt, weil er glaubt, dort nicht sich, sondern einen anderen Hund zu erblicken.”
– Lew Tolstoi

20 unglaublich motivierende und inspirierende Zitate

#1 „Wenn du die Absicht hast, dich zu erneuern, tu es jeden Tag.”
– Konfuzius

#2 „Wer etwas wirklich erreichen oder haben will, findet immer einen Weg. Wer aber etwas nicht wirklich will, findet immer einen Ausweg.”
– Sascha U. Heinzlmeier

#3 „Deine erste Pflicht ist, dich selbst glücklich zu machen. Bist du glücklich, so machst du auch andere glücklich.”
– Ludwig Andreas Feuerbach

#4 „Glücklich sind die Menschen, wenn sie haben, was gut für sie ist.”
– Platon

#5 „Unser Schicksal hängt nicht von den Sternen ab, sondern von unserem Handeln.”
– William Shakespeare

#6 „Nur indem man das Unerreichbare anstrebt, gelingt das Erreichbare. Nur mit dem Unmöglichen als Ziel kommt man zum Möglichen.”
– Miguel de Unamuno y Jugo

#7 „Wer heute einen Gedanken sät, erntet morgen die Tat, übermorgen die Gewohnheit, danach den Charakter und endlich sein Schicksal.”
– Gottfried Keller

#8 „Liebst du das Leben? Dann vergeude keine Zeit, denn daraus besteht das Leben.”
– Benjamin Franklin

#9 „Carpe diem. Nutze den Tag.”
– Horaz

#10 „Das Leben besteht nicht in der Hauptsache aus Tatsachen und Geschehnissen. Es besteht im Wesentlichen aus dem Sturm der Gedanken, der jedem durch den Kopf tobt.”
– Mark Twain

#11 „Das Beste an der Zukunft ist, dass sie uns immer einen Tag nach dem anderen serviert wird.”
– Abraham Lincoln

#12 „Man kann einem Menschen nichts beibringen, man kann ihm nur helfen, es in sich selbst zu entdecken.”
– Galileo Galilei

#13 „Dem Menschen einen Glauben schenken, heißt seine Kraft verzehnfachen.”
– Gustave Le Bon

#14 „Um klar denken zu können, muss ein Mensch regelmäßig Perioden der Einsamkeit einplanen, in denen er sich konzentrieren und ohne Störung seiner Phantasie nachgeben kann.”
– Thomas Edison

#15 „So wie die Gedanken sind, ist auch der Charakter; denn die Seele wird von Gedanken geprägt.”
– Mark Aurel

# 16 „Zuerst wähle eine klare, eine realisierbare Idee – ein Ziel. Als Zweites versehe dich mit den Mitteln, die zur Erreichung dieses Zieles notwendig sind: Wissen, Geld, Rohstoffe und Methoden. Im dritten Schritt setze alle deine Mittel im Hinblick auf das zu erreichende Ziel ein.”
– Aristoteles

#17 „Sage es mir, und ich werde es vergessen, zeige es mir, und ich werde es vielleicht behalten; lass es mich tun, und ich werde es können.”
– Johann Wolfgang von Goethe

>#18 „Jedes Wachstum hängt von Bewegung ab. Es gibt keine körperliche oder intellektuelle Entwicklung ohne Anstrengung, und Anstrengung bedeutet Arbeit.”
– Calvin Coolidge

#19 „Wenn man selbstbewusst in Richtung seiner Träume geht und sich bemüht das Leben zu führen, das man möchte, wird man in alltäglichen Situationen unerwarteten Erfolg haben.”
– Henry David Thoreau

#20 „Wenn der Alltag dir arm erscheint, klage ihn nicht an – klage dich an, dass du nicht stark genug bist, seine Reichtümer zu rufen, denn für den Schaffenden gibt es keine Armut.”
– Rainer Maria Rilke

20 Zitate die Dein Leben verändern können

#1 „Unser Problem ist nicht unsere Unwissenheit sondern Tatenlosigkeit.”
– Dale Carnegie

#2 „Frei sein heißt, wählen können, wessen Sklave man sein will.”
– Jeanne Moreau

#3 „Der Klügere gibt nach – Eine traurige Wahrheit: sie begründet die Weltherrschaft der Dummen.”
– Marie von Ebner-Eschenbach

#4 „Zur Unterhaltung einer Party trägt niemand so viel bei wie diejenigen, die gar nicht da sind.”
– Audrey Hepburn

#5 „Zwei Dinge sind unendlich: Das Universum und die menschliche Dummheit. Aber beim Universum bin ich mir nicht ganz sicher.”
– Albert Einstein

#6 „Die Jugend von heute liebt den Luxus, hat schlechte Manieren und verachtet die Autorität. Sie widersprechen ihren Eltern, legen die Beine übereinander und tyrannisieren ihre Lehrer.”
– Sokrates

 

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Komplementärwährungen

KOMPLEMENTÄRWÄHRUNGEN

Vor einiger Zeit waren Komplementärwährungen in aller Munde. Sie wurden von den Gründern als Ausweg aus der Finanzkrise angepriesen. Ganz so weit würden wir nicht gehen. Vielmehr sind sie, wie ihr Name schon verrät, ein interssantes und hilfreiches zusätzliches Bezahlsystem. Eines, von dem vor allem der “Ottonormalhamster” profitieren kann.

Was sind Komplementärwährungen?

Unter Komplementärwährungen versteht man eine Währung die neben der offiziellen Währung (z. B. Euro) in kleinen kommunalen Einheiten zirkuliert. In der Regel ist sie von Vereinen oder Genossenschaften organisiert und wird wird von allen Beteiligten mitgetragen. Einen Beweggrund einer weiteren Währung stellt die permanente Inflation dar. Durch ungebremste Geldmengenausweitung, insbesondere durch die Giralgeldschöpfung, verliert die Währung Tag auf Tag an Kaufkraft.

Das beschleunigt das Hamsterrad und benachteiligt jene Hamster, die nicht über Sachwerte verfügen. Außerdem sorgt zunehmende Globalisierung dafür, dass gerade kleinere, regionale Unternehmen kaum noch Schritt halten können. Das Geld bleibt schließlich nicht in der Gemeinde sondern wandert in alle möglichen Teile der Welt ab. Das, sowie die Möglichkeit Geld dem Kreislauf zu entziehen, sorgen zusätzlich für eine geringe Umlaufgeschwindigkeit des Geldes. Eine Komplementärwährung kann hier Positives bewirken.

Vorteile von Komplementärwährungen

Obwohl die Praktikabilität einer Komplementärwährung (noch) nicht sonderlich hoch ist, stehen auf der anderen Seite eine ganze Reihe positiver Auswirkungen:

  • Die Umlaufgeschwindigkeit des Geldes steigt, da es in der Region bleiben muss
  • Dadurch wird der regionale Handel gestärkt, da mehr regionale Produkte konsumiert werden
  • Eine Komplementärwährung schafft Zusammenhalt unter den Genossen
  • Die Nachteile der Globalisierung werden zum Teil ausgeglichen
  • Inflation kann vermieden werden, da die Geldmenge einfacher steuerbar ist
  • Es gibt kein Giralgeld – alles Geld dieser Währung ist richtiges Geld!
  • Sogar Projekte in Entwicklungsländern melden sensationell tolle Ergebnisse!
  • Ein Rücktausch in z. B. Euro ist jederzeit möglich!
  • Manche Komplementärwährungs-Banken bieten sogar zinsfreie Kredite an!
  • Höhere Kredite werden lediglich kostendeckend ausgegeben (Prinzip der Genossenschaft)
  • Regionalgeld ist deutlich krisensicherer

Wörgl – eine der ersten Komplementärwährungen

Das Beispiel der Gemeinde Wörgl wird in diesem Rahmen immer wieder angesprochen. In dieser Gemeinde wurde 1932 eine der ersten Komplementärwährungen eingeführt. Man nannte es damals Freigeld oder auch Schwundgeld. Heute wird es mit dem Begriff “umlaufgesichertes Geld” bezeichnet. Es handelte sich dabei im Prinzip um ein regionales Geld – mit einem “kleinen” Zusatz. Man baute einen Mechanismus ein, der das Wirtschaftswachstum in miesen Zeiten deutlich ankurbeln sollte. Monatlich verlor die Währung nämlich einen Prozent seines Wertes. Damit die Schuldscheine gültig blieben musste man sie Monat auf Monat mit Marken bekleben. Diese kosteten eben genau ein Prozent des ursprünglichen Nennwertes. Durch diesen sogenannten Negativzins erhöhte sich die Umlaufgeschwindigkeit des “Wörgler Schillings” enorm. Das wiederum stärkte das Wirtschaftswachstum und schuf viele wichtige Arbeitsplätze. Die Region konnte sich so von einer schrecklichen Dürrephase erholen und schon bald wurde die Maßnahme als “das Wunder von Wörgl” bekannt.

Beispiele von Komplementärwährungen

Es bestehen mittlerweile eine ganze Reihe interessanter alternativer Währungen auf regionaler Ebene. Wenn du dich näher damit beschäftigen willst sind hier einige Denkanstöße:

  • Die Palmas im Armenviertel “Conjunto Palmeiras” in Brasilien
  • Das Muschelgeld auf Papua Neuguinea
  • Der Crédito in Argentinien
  • Der Ora in Südafrika
  • Das Wunder von Wörgl in Österreich
  • Die WIR-Währung der Schweiz
  • Die Brakteaten im Mittelalter
  • Der Solidus in der Antike
  • Die Digitalwährung Freicoin
  • Der Chiemgauer im Allgäu

Unsere drei Buchempfehlungen zum Thema
F. Schwarz: Das Experiment von Wörgl: Ein Weg aus der Wirtschaftskrise*

S. Leinert: Regionale Komplementärwährungen in Deutschland: Stand und…*
W. Kessler: Zukunft statt Zocken: Gelebte Alternativen zu einer entfesselten Wirtschaft*


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Vollgeld (Monetative)

VOLLGELD

Das Vollgeld, als Alternative zum vorherrschenden Teilreservesystem, ist ein interessanter Ansatz der “Aktion” Monetative. Sie ist eine Initiative einiger Ökonomen, die insbesondere die Giralgeldschöpfung als einen kritischen Bestandteil in unserer Wirtschaftsordnung ausgemacht haben. Und als Geldsystem-Experte weißt du ja mittlerweile bestimmt auch schon über die Hintergründe und die Gefahren eines Bank-runs Bescheid.

Was ist Vollgeld?

Die Idee von Vollgeld geht auf den amerikanischen Ökonomen Irving Fisher zurück. Er beschrieb es erstmals in seinem Buch 100 % Money im Jahr 1935! Bereits damals beklagte er, dass es bestandssicheres Geld geben müsste. Darunter versteht man Bargeld bzw. Zentralbankgeld. Das einzige gesetzliche Zahlungsmittel! Es wird von einer staatlichen Institution – der Zentralbank – ausgegeben. Heute ist dieses Problem durch die ungebremste Erzeugung von Giralgeld durch Geschäftsbanken deutlicher denn je. Dadurch lässt sich die Geldmenge – auch wenn Zentralbanken versuchen einen gegenteiligen Eindruck zu erwecken – schon lange nicht mehr effektiv kontrollieren. Außerdem ist Giralgeld eben nur ein Anspruch auf richtiges Geld und macht das System damit extrem anfällig für Krisen.

Was sind die Vorteile von Vollgeld?

Positiv an der Initiative ist, dass sie relativ schnell und einfach umzusetzen wäre. Darüber hinaus würde sie uns allen eine ganze Reihe positiver Effekte bringen. Überzeuge dich selbst:

  • Die Zentralbank wäre wieder in der Lage die Geldmenge zu steuern
  • Die Finanzmärkte wären deutlich krisensicherer
  • Der Staat (du und ich) würde von der Seigniorage profitieren
  • Geschäftsbanken wären als Intermediär für Staatsanleihen hinfällig
  • Statt Versprechen auf Geld besitzt du richtiges Geld
  • Das Geld, das du besitzt, ist wirklich sicher
  • Einbremsen der Übermachtstellung der Kapitaleinkünfte gegenüber den Arbeitseinkünften
  • Eine Gesellschaft in der Vermögen paritätischer verteilt sind

So kannst du die Monetative und eine Vollgeldreform unterstützen

Solltest du an dieser tollen Idee Gefallen finden, kannst Du die Monetative unter diesem Link unterstützen. Gerade im Hinblick auf die Zukunft des Geldsystems und der Wirtschaftsordnung – die uns alle betreffen – bietet die Monetative bzw. eine Vollgeldreform eine nachhaltige und stabile Lösung!

Unsere drei Buchempfehlungen zum Thema
T. Mayer: Vollgeld: Das Geldsystem der Zukunft. Unser Weg aus der Finanzkrise*

J. Huber: Monetäre Modernisierung: Zur Zukunft der Geldordnung: Vollgeld und Monetative*
H. Stukenbrock: Der finale Bankrun: Opa erklärt der Enkelin Geld und Banken, und…*


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Kredit umschulden

KREDIT UMSCHULDEN

Für Schuldner gilt in diesen Zeiten: Unbedingt Kredit umschulden! Als fleißiger Leser dieser Seite weißt du ja mittlerweile, dass das System auf Guthaben und Schulden aufgebaut ist. Und Schulden sind das beste Instrument des Systems, um uns immer schneller im Hamsterrad laufen zu lassen. Doch die Zeiten sind gerade äußerst günstig! Wer nämlich mit Schulden zu kämpfen hat, kann von der derzeitigen Niedrigzinsphase profitieren. Lagen die Kreditzinsen vor einigen Jahren noch bei 7 % sind es derzeit ca. 3,5 %. Damit zahlt man den Kredit, wegen der sogenannten Abzinsung, mehr als doppelt so schnell ab.

#1 So sieht ein Kredit aus

Ein Kredit besteht grundsätzlich immer aus Zinsen und Tilgung. Je niedriger die Zinsen, umso mehr kann man tilgen und umgekehrt. Je höher die Tilgung, umso schneller kann man einen Kredit abzahlen. Deshalb solltest du immer dafür Sorge tragen, dass die Zinsrate möglichst niedrig und die Tilgungrate möglichst hoch ist. So kommst du am schnellsten aus der Schuldknechtschaft heraus. Bemühe dich trotzdem immer parallel bereits um deinen Vermögensaufbau. Das motiviert und ist mindestens genauso wichtig für die finanzielle Freiheit!

#2 Hamsterrad fairlassen Kreditrechner

Nutze direkt den finanzen.de* Kreditvergleich – Rechner. Informiere dich aber bevor du deinen Kredit umschulden willst, unter Punkt #3, worauf du bei den Angeboten besonders achten solltest!

 

#3 Darauf solltest du beim Kredit umschulden unbedingt achten

Tipp #1: Umschulden nur in Niedrigzinsphasen

Wenn der Leitzins der Notenbank gerade in immer neue Höhen klettert, macht eine Umschuldung wenig bis gar keinen Sinn. Derzeit (Mitte 2016) ist der Leitzins aber auf einem historischen Tief. Wenn man umschulden möchte, dann jetzt. Recht viel besser können die Konditionen kaum mehr werden!

Tipp #2: Zuerst Dispokredite umschulden

Du solltest Dispokredit-Schulden immer den Vorrang geben. Sie sind in der Regel durch Konsumschulden oder unerwartete Ausgaben entstanden und laufen mit deutlich höheren Zinsen als der Ratenkredit monatlich auf deinem Konto auf. Hier kannst du schnell mit dem umgekehrten Effekt des Zinseszinses Bekanntschaft machen. Daher solltest du dir zu allererst die Dispokredit-Schulden vorknöpfen und sie Stück für Stück eliminieren!

Tipp #3: Vorfälligkeitsentschädigung beachten

Solltest du einen Baudarlehen umschulden wollen, erhebt deine Hausbank dafür in der Regel eine sogenannnte Vorfälligkeitsentschädigung. Das liegt an der Zinsbindungsfrist, die in der Regel an Baudarlehen geknüpft ist. Wenn du nun schon vorher auf einen günstigeren Kredit umschulden möchtest, musst du die Vorfälligkeitsentschädigung leisten. Damit “entschädigst” du die Bank für die ihr zukünftig entgehenden Zinsen. Rechne also genau aus, ob sich die Umschuldung dann noch lohnt!

Tipp #4: Verhandle auch mit deiner bisherigen Bank

Diese Methode lassen die meisten Menschen völlig außer Acht. Dabei ist sie sehr Erfolg versprechend. Deine bisherige Bank kennt dich ja bereits als regelmäßigen und zuverlässigen Schuldner. Das solltest du bezüglich deiner Verhandlungsposition unbedingt in Betracht ziehen und bei der Bank auch entsprechend zum Ausdruck bringen. Banken haben innerhalb ihrer Kreditrahmen nämlich immer noch einen kleinen Ermessensspielraum den sie dir als treuen Kunden zugute kommen lassen können!

Tipp #5: Ratenkredite genau untersuchen

Du hast heutzutage jederzeit die Möglichkeit einen Ratenkredit zu kündigen. Die Bank darf dir dafür aber – ähnlich der Vorfälligkeitsentschädigung – sogenannte Strafgebühren aufbrummen. Diese dürfen allerdings höchstens ein Prozent des Restes deines Kredits betragen (z.B. 10.000 EUR Rest = 100 EUR Strafgebühren).

Damit du nicht unnötig länger teure Ratenkredite bedienst, solltest du als allererstes eruieren, über welchen Betrag deine Restschuld besteht (und ob die Bank überhaupt eine Entschädigung/Strafgebühren verlangt). Dann prüfst du Angebote über den übrigen Kreditbetrag (in unserem Fall 10.000 EUR) und vergleichst sie. Lohnt sich eine Umschuldung, wenn du die Strafgebühren (in unserem Beispiel 100 EUR) aufschlägst? Entweder konfrontierst du damit deine jetzige Bank oder aber du kündigst den Vertrag und schuldest um.

Tipp #6: Bloß keine Restschuldversicherung!

Sie sind unnötig und bringen dir so gut wie keinen Nutzen. Es sind Zusatzprodukte von Banken die dir einen sogenannten Ratenschutz teuer verkaufen wollen. Finger weg und die Kröten lieber in den Vermögensaufbau stecken!

Tipp #7: Mehrere Kredite zu einem umschulden

Die magische Zahl 7 hält einen wirklich wichtigen und häufig unterschätzten Tipp für dich bereit. Er trifft auf dich zu, wenn du mehrere Kredite mit verschiedenen Laufzeiten und Raten bedienst. Dann macht es häufig Sinn, die Kredite zu einem einzigen großen Kredit umzuschulden. Das kann dazu führen, dass die monatliche Rate geringer wird als die Summe der bisherigen Raten. Allerdings gilt auch hier wieder die Vorfälligkeitsentschädigungen bzw. Strafgebühren zu kalkulieren!

Solltest du nun gerne einen Kredit umschulden wollen, würde es uns freuen, wenn du das mittels des Kreditvergleich – Rechners unseres Partners check24* direkt auf dieser Seite tust.

Unsere drei Buchempfehlungen zum Thema

N. Frank: Mehr vom Geld: Finanzielle Ziele erreichen durch erfolgreiches Geldmanagement*
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Dir entstehen durch einen Klick weder Nachteile noch irgendwelche Kosten. Wenn Du Dich für ein Produkt entscheidest, zahlst Du den gleichen Preis wie ohne Klick auf den Link. Für uns ist es jedoch wertvoll, weil Du damit unsere Arbeit – in Form einer kleinen Provision – unterstützt. Natürlich erst dann, wenn Du Dich nach einem Klick mit einem Kauf für das Produkt/Angebot entscheiden solltest. Vielen Dank im Voraus, wir wissen das sehr zu schätzen.

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DSL Vergleich

INTERNET UND DSL VERGLEICH

Um das Hamsterrad einen weiteren kleinen Schritt zu fairlassen, gehört auch ein regelmäßiger DSL Vergleich. Jeder Euro den du einsparst und in den Aufbau deines Vermögens stecken kannst, wird sich nämlich über die Zeit durch den Zinseszins-Mechanismus vervielfachen. Außerdem sind wir für unsere Weiterbildung auf das Internet angewiesen. In die Senkung dieser Kosten einmal pro Jahr etwas Zeit zu investieren, ist also wichtig.

#1 Internet und DSL Verfügbarkeit

Wenn du im Monat mehr als 30 Euro für einen DSL Anschluss zahlst, solltest du definitiv einen Wechsel in Betracht ziehen. Es gibt heute bereits sehr viel günstigere Tarife. Ein guter Tarif kostet zwischen 20 und 25 Euro. Dabei sind, was die Leistung anbelangt, 16.000 kBit/s auch für den Zweck Dokus oder Filme anzusehen völlig ausreichend.

Prüfe unbedingt die Verfügbarkeit des DSL Anbieters in deinem Wohngebiet. Sonst zahlst du unter Umständen einen Aufpreis!

#2 Hamsterrad fairlassen DSL Vergleich

Nutze direkt unseren check24* DSL Vergleich. Informiere dich vor einem Wechsel aber bitte unter Punkt #3 darüber, was einen fairen DSL Anbieter ausmacht.

#3 Darauf solltest du beim DSL Anbieter unbedingt achten

Tipp #1: Lasse deinen Vertrag kündigen

Damit es nicht zu Missverständnissen kommt, solltest du bei einem Wechsel deinen bestehenden DSL-Anschluss lieber von deinem neuen DSL Anbieter kündigen lassen. Vergewissere dich bei deinem alten DSL Anbieter aber nach zwei Wochen, dass dies auch wirklich geschehen ist. Die Bestätigung sollen sie dir schriftlich zukommen lassen. Kündige nur selbst, wenn du schon kurz vor dem Ablauf der Kündigungsfrist stehst, um eine Überschneidung zu vermeiden!

Tipp #2: Sicherheitspakete nein, regelmäßiger Wechsel ja!

Entferne im Bestellprozess unbedingt den Haken bei unnötigen Zusatzpaketen wie sogenannten Sicherheitspaketen oder anderen vermeintlich kostenlosen Extras. Sie können sich nämlich nach Ablauf der kostenlosen Frist zu richtigen Kostenfallen entwickeln!

Außerdem gilt auch hier, wie beim Strom– oder Gaspreisvergleich, dass Wechselfreudige belohnt werden! Schließlich gibt es ständig attraktive Neukundenprämien, von denen man profitieren kann. Beachte jedoch, dass sie sich in der Regel auf die Dauer der Vertragslaufzeit beziehen. Anschließend werden die Tarife häufig teurer als vergleichbare, zunächst teurere, Angebote. Vergiss als regelmäßiger Wechsler und Sparhamster also nicht, rechtzeitig zu kündigen und einen neuen Vertrag auszuwählen!

Fazit und Tipp # 3: Das zeichnet wirklich faire DSL Anbieter aus

  • Kurze Kündigungsfristen
  • Kurze Vertragslaufzeiten
  • Kurze Anschlussfristen (= Zeitraum, um den sich der Vertrag nach Ablauf der Kündigungsfrist verlängert)
  • Gute Kundenberwertungen
  • Der Bestellprozess ist transparent
  • Die Zahlweise ist monatlich
  • Du kannst deine alte Rufnummer mitnehmen

Unsere Tipps haben dir weitergeholfen und du willst nun gerne einen Wechsel deines DSL Anbieters vornehmen? Dann würde es uns sehr freuen, wenn du das mittels des DSL Vergleich – Rechners unseres Partners check24* direkt auf dieser Seite tust.

Unsere drei Buchempfehlungen zum Thema
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Gaspreisvergleich

GAS VERGLEICH

Wenn du mit Gas heizt, kochst oder damit dein Warmwasser aufbereitest solltest du unbedingt wenigstens einmal im Jahr Gaspreisvergleich durchführen. Die Gaspreise variieren nämlich zum Teil recht stark. Schnell kannst du so in Durchschnitt Einhundert Euro im Jahr einsparen und für deinen Vermögensaufbau nutzen. Um als Hamster dein Ziel finanzielle Freiheit und Autarkie erreichen zu können, musst du nämlich zum Experten im Senken deiner Verbindlichkeiten werden. Wir helfen dir dabei!

Übrigens! Mit Gas zu heizen ist deutlich günstiger als mit Öl (oder gar Strom). Und das nicht nur weil Gas als Brennstoff deutlich preisgünstiger als Öl ist. Auch die Installation einer Gasheizung ist deutlich preiswerter. Außerdem ist mit Gas zu heizen umweltschonender, da weniger CO2 ausgestoßen wird. Weitere Spartipps findest du im Kapitel Geld sparen.

#1 Gaspreise

Was beeinflusst die Gaspreise?

Zunächst ist Gas ein endlicher Rohstoff. Je mehr wir davon verbrauchen, umso weniger gibt es. Damit wird er immer knapper. Zudem beschränkt die Anbieterstruktur in Deutschland den Wettbewerb und auch Staatsabgaben bestimmen den Gaspreis zu einem Viertel mit. Das bedeutet nach dem einfachen Gesetz von Angebot und Nachfrage, dass das Angebot tendentiell eher sinkt während die Nachfrage tendentiell steigt. Nichtsdestrotroz sind die Preise für Erdgas deutlich stabiler als für Öl.

#2 Hamsterrad fairlassen Gaspreisvergleich

Nutze direkt den check24* Gaspreisvergleich. Berechne aber zuerst den Durchschnittsverbrauch der letzten drei Jahre, damit du auch verlässtlich kalkulierst!

#3 Darauf solltest du beim Gasanbieter unbedingt achten

Bevor du nun euphorisch den Gasanbieter wechselst, solltest du dir noch die folgenden Punkte durchlesen. Es ist nämlich ganz ähnlich wie beim Stromvergleich so, dass auch hier immer wieder “Blindgänger” unter den ca. 100 Gasanbietern je Postleitzahlgebiet in Deutschland zu finden sind.

Die Kündigung bei deinem alten Gasanbieter führt dann dein neuer Gasanbieter selbst durch!

Tipp #1: Vorsicht vor versteckten Preiserhöhungen

Gasanbieter werben häufig und gerne mit günstigen Einstiegspreisen / Preisgarantien für die ersten Monate. Nicht selten erhöhen sie aber bereits während des ersten Jahres die Preise. Daher solltest du einen Tarif mit einer Preisgarantie von 12 Monaten wählen. Nach einem Jahr kannst du ja dann wieder Preise vergleichen und wechseln!

Tipp #2: Vorsicht bei den Laufzeiten

Suche nach einem guten Mittelweg von Vertragslaufzeit und Preisgarantien! Ideal ist eine Vertragslaufzeit von maximal 12 Monaten. Häufig werden aber Mindestlaufzeiten von 12 Monaten angegeben. Damit verpflichtest du dich aber häufig direkt für ein zweites Jahr – je nach Anschlusslaufzeit!

Anschlusslaufzeit nennt man die Zeitspanne, um die sich ein Vertrag verlängert, wenn man ihn nicht rechtzeitig kündigt. Fair ist ein Monat. Bei manchen Gasanbietern verlängert sich der Vertrag aber gleich um 12 weitere Monate!

Wenn du wechselfreudig bist, kannst du auch jedes Jahr von den Wechselboni profitieren. Dann solltest du aber auch wirklich jährlich wechseln, weil die Tarife im zweiten Jahr meistens deutlich teurer werden und sich nicht mehr lohnen!

Tipp #3: Vorsicht Sonderabschläge

Wenn euer Gasanbieter von euch einen Sonderabschlag fordert, sollten eure Alarmglocken läuten!

In der Regel werden diese Sonderabschläge am Ende der Vertragslaufzeit verrechnet und zurückgezahlt. Geht der Gasanbieter allerdings vorher insolvent, bekommst du die geleisteten Zahlungen zu 99,99 % nicht wieder zurück!

Tipp #4 Vorsicht bei Kilowattpaketen

Wenn du deinen Gasverbrauch nicht ganz genau einschätzen kannst, solltest du hiervon die Finger lassen! Günstiger sind diese Pakete nur dann, wenn man wirklich weniger oder gleich viel der vereinbarten Menge verbraucht. Danach steigen die Gaspreise pro kWh exorbitant! Verbrauchst du weniger, erhältst du trotzdem kein Geld zurück! Außerdem ist der Abschlag im Voraus zu bezahlen, wovon man ohnehin absehen sollte!

Wähle immer eine monatliche Zahlweise ohne Vorkasse – damit bist du auf der sicheren Seite.

Fazit und Tipp # 5: Das zeichnet wirklich faire Gasanbieter aus

  • Kurze Kündigungsfristen
  • Kurze Vertragslaufzeiten
  • Gute Kundenberwertungen
  • Die Preisgarantie umfasst mindestens die Dauer der Mindestvertragslaufzeit
  • Der Tarif bleibt auch ohne Bonus günstig
  • Die Zahlweise ist monatlich und nicht per Vorkasse!

Solltest du dir nun gerne ein Angebot von einem Gasanbieter einholen wollen, würde es uns freuen, wenn du das mittels des Gaspreisvergleich – Rechners unseres Partners check24* direkt auf dieser Seite tust.

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Tagesgeldvergleich

TAGESGELD VERGLEICH TAGESGELDKONTO

Tagesgeld ist die verzinste Ergänzung zu deinem Girokonto. Ein Tagesgeldkonto ist daher ein absolutes MUSS auf deinem Weg in die finanzielle Freiheit.

#1 Tagesgeld Zinsen

Auf deinem Tagesgeldkonto verwaltest du, wie der Name schon sagt, dein Tagesgeld. Du kannst tagtäglich darauf zugreifen. Du bist damit immer liquide. Allerdings werden Tagesgeldkonten in der Regel nicht für den allgemeinen Zahlungsverkehr verwendet. Um z.B. eine Überweisung tätigen zu können, musst du das Geld daher zuerst auf dein Referenzkonto (meistens das Girokonto) transferieren.

Der Vorteil von Tagesgeld ist ganz eindeutig, dass du auf dein Guthaben Zinsen erhältst. In Zeiten extrem niedriger Zinsen ist das zwar kein Vermögen, aber Kleinvieh macht bekanntlich auch Mist! Insofern sollte dieses Konto vor allem als dein Geldpolster fungieren. Es sorgt dafür, dass dich unvermittelte Ausgaben nicht aus der Spur werfen. Die Zinsen werden dir regelmäßig (monatlich, quartalsweise oder jährlich) gutgeschrieben. Damit kannst du hier den Zinseszins-Mechanismus für dich nutzen. Die Höhe der Zinsen ist allerdings (im Gegensatz zu Festgeldanlagen) nicht festgeschrieben und kann sich daher ständig ändern.

#2 Hamsterrad fairlassen Tagesgeldvergleich

 

 

#3 Tagesgeld – darauf solltest du achten

Tipp #1: Höhere Zinsen als auf dem Sparbuch?

Viele fragen sich, weshalb die Zinsen auf einem Tagesgeldkonto höher sind als auf Omas traditionellem Sparbuch. Und nein, das sind in der Regel keine Abzocker! Weil ein Tagesgeldkonto in der Regel ausschließlich ein Online-Konto ist, sind die Fixkosten deutlich geringer. Das kommt dem Kunden zugute. Außerdem orientieren sich die Zinsen in der Regel an dem von der EZB festgelegten Leitzins.

Tipp #2: Einlagensicherung

Die Tagesgeldkonten unterliegen der Europäischen Union der Einlagensicherung. Das heißt einfach gesagt, dass deine Einlagen bis zu der gesetzlich festgelegten Summe von 100.000 EUR zu 100% abgesichert sind. Darauf sollten wir uns jedoch – das weißt du ja mittlerweile als Geldsystemexperte – im Fall der Fälle lieber nicht verlassen!

Tipp #3: Zinsen im Blick behalten

Die Bank darf die Höhe der Zinsen jeden Tag aufs Neue anpassen. Während man also auf der einen Seite flexibler und liquider ist, kann man nicht mit einem festen Zinssatz für einen bestimmten Zeitraum rechnen. Es gilt daher die Zinsen im Blick zu behalten.

Tipp #4: Weltweit kostenlos abheben

Wir haben vor knapp 10 Jahren ein Tagesgeldkonto bei der DKB eröffnet. Der Hintergrund war ein einjähriger Auslandsaufenthalt in Mexiko-Stadt. Wir können in der Retrospektive mit gutem Gewissen bestätigen, dass man damit selbst in einer von Menschen verlassenen Walachei “kostenlos” Bargeld abheben kann. In der Regel wird jedoch immer eine Servicegebühr von der jeweiligen Bank erhoben. Deshalb empfiehlt es sich auf Reisen immer gleich größere Beträge abzuheben.

Tipp #5: Freistellungsauftrag ausfüllen

Einkommen aus Kapitalanlagen, sogenannte Kapitalerträge, müssen in Deutschland versteuert werden. “Schuld” daran ist die sogenannte Abgeltungssteuer. Sie beträgt in Deutschland 25%. Hinzu kommt unter Umständen auch der Solidaritätszuschlag und die Kirchensteuer. Auch die Zinsen auf unser Tagesgeldkonto müssen wir damit versteuern. Allerdings kann man sich mithilfe des sogenannten Freistellungsauftrages von der Abgeltungssteuer bis zu einer Höhe von € 801,00 (Juli 2016) befreien lassen – dank dem sogenannten Sparerfreibetrag. Aber Achtung! Dieser Freibetrag gilt für die Summe alle Kapitalerträge (die wir hoffentlich gemeinsam schon bald überschreiten können) und pro Jahr!

 

Solltest du dich dafür entscheiden ein Tagesgeldkonto zu eröffnen, würde es uns freuen, wenn du das mit dem Tagesgeldvergleich – Rechner unseres Partners Finanzen.de* tust. Damit unterstützt du unsere Arbeit!

Unsere drei Buchempfehlungen zum Thema
P. Neumann: Reichtum mit System: Die Tagessparplan-Methode*
M. Brückner: Ratgeber Direktbanken. Die clevere Alternative, um mehr aus Ihrem Geld zu...*
S. Kühn: Onlinebanking leicht gemacht: Steigen Sie kühn auf Direktbanken um*

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Stromvergleich

STROM VERGLEICH

Ein Stromvergleich kann ein schneller und einfacher nächster Schritt aus dem Hamsterrad sein. Der Wechsel zu einem anderen Stromanbieter “kostet” nur wenige Minuten, kann die Stromkosten aber schnell um einige Hundert Euro pro Jahr senken. Schließlich lautet das kleine Einmaleins der finanziellen Freiheit deine Verbindlichkeiten so weit wie möglich zu senken und parallel Vermögen aufzubauen. Und obwohl diese Grundstrategie so trivial ist, beherzigen sie nur sehr Wenige!

#1 Stromanbieter – Vergleich

Es gibt eine ganze Reihe grundverschiedener Stromanbieter. Daher muss man neben dem schlichten Strompreisvergleich auch die Seriösität der Stromanbieter in Betrachtung ziehen. Leider bestätigt die “Stiftung Warentest” nämlich immer wieder, dass sich schwarze Schafe mit unseriösen Paketen unter die Stromanbieter mischen. Einen Überblick, worauf du achten musst, geben wir dir unter Punkt #3! Da es für uns wichtig ist, dass der Weg in die finanzielle Freiheit möglichst fair für Mensch und Umwelt geschieht, würde es uns wirklich sehr freuen, wenn du dich für einen seriösen Ökostrom-Anbieter entscheidest.

Seriöse Ökostromanbieter erkennst du anhand der folgenden Gütesiegel: “TÜV”, “naturemade-star”, “OK-power”, “grüner-Strom-Label” und “EKOenergie Label”.

#2 Hamsterrad fairlassen Stromvergleich

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#3 Darauf solltest du bei Stromanbieter – Angeboten unbedingt achten

Tipp #1: Vorsicht vor versteckten Preiserhöhungen

Häufig werben Anbieter mit günstigen Einstiegspreisen / Preisgarantien für die ersten Monate. Nicht selten erhöhen sie aber bereits während des ersten Jahres die Preise.

Eine weitere unfaire Praxis ist die deutliche Erhöhung der Preise, sollte man über dem im Paketpreis vereinbarten Stromverbrauch liegen! Liegt man darunter, bekommt man häufig kein Geld zurück!

Unfaire Anbieter erhöhen manchmal auch aus heiterem Himmel die Abschläge. Hier musst du darauf verweisen, dass sich die Abschläge immer am Vorjahresverbrauch orientieren müssen!

Tipp #2: Vorsicht bei Bonuszahlungen

Auch hier wird allerhand getrickst, deshalb solltest du auf folgende Punkte achten:

  • Bonuszahlungen werden häufig mit höheren Strompreisen gegenfinanziert!
  • Der Bonus dient häufig nur dazu, im Vergleich “günstiger” als die Konkurrenz zu wirken!
  • Bonuszahlungen werden in der Regel erst nach der Vollendung des ersten Vertragsjahres gezahlt! Wer vorher kündigt, erhält nicht selten direkt vom Stromversorger eine Kündigung. Damit wird es deutlich schwieriger, den Anspruch auf den Bonus geltend zu machen!
  • Je größer die Ersparnis zu sein scheint, umso vorsichtiger sollte man hinsichtlich möglicher Stolpersteine im Kleingedruckten sein!
  • Gerade sehr hohe Bonuszahlungen werden häufig in den AGBs mit entsprechenden Klauseln wieder abgespeckt!

Tipp #3: Vorsicht bei den Laufzeiten

Häufig werden Mindestlaufzeiten von 12 Monaten angegeben. Damit verpflichtet man sich nicht selten direkt für ein zweites Jahr – je nach Anschlusslaufzeit!

Als Anschlusslaufzeit bezeichnet man die Zeitspanne, um die sich ein Vertrag verlängert, wenn man ihn nicht rechtzeitig kündigt. Fair ist ein Monat. Bei vielen Stromanbietern verlängert sich der Vertrag aber gleich um 12 weitere Monate!

Tipp #4: Vorsicht Vorkasse und Inkasso-Verfahren

Lasst euch nicht auf unfaire Zahlungen per Vorkasse ein. Diese Praktik zeugt nicht gerade von Transparenz!

Unseriöse Anbieter machen es sich auch zur Praktik, sollte mal eine Zahlung schief gehen, schnelle Inkassoverfahren einzuleiten, deren Kosten häufig unverschämt hoch sind. Bloß nicht einschüchtern lassen und ganz ruhig den Anwalt einschalten!

Tipp #5 Überprüfe den Zählerstand

Du musst den Zählerstand regelmäßig ablesen und an deinen Stromanbieter melden. Überprüfe auf den Rechnungen aber unbedingt immer, ob dieser auch korrekt übernommen worden ist. Die Rechnung muss spätestens 6 Wochen nach dem Ende des Abrechnungszeitraums bei dir eingehen!

Fazit und Tipp # 6: Das zeichnet wirklich faire Stromanbieter aus

  • Sie verfügen über eines der oben genannten Ökostrom-Gütesiegel
  • Die Abschläge werden monatlich bezahlt
  • Die Preisgarantie umfasst mindestens 12 Monate
  • Der Tarif bleibt auch ohne Bonus günstig
  • Die Kündigungsfrist übersteigt nicht 6 Wochen
  • Die Anschlusslaufzeit übersteigt nicht 4 Wochen

Solltest du nun gerne den Stromanbieter wechseln wollen, würde es uns freuen, wenn du das mittels des Stromvergleich – Rechners unseres Partners check24* direkt auf dieser Seite tust.

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Goldstandard

GOLDSTANDARD

Die Rückkehr zum Goldstandard ist ein weiterer, häufig diskutierter Lösungsansatz, ein faireres Geldsystem zu kreieren. Worin aber liegen die Argumente und ist die Welt eines Goldstandards vielleicht doch gar nicht so rosig wie sie auf den ersten Blick zu sein scheint?

Was ist der Goldstandard?

Unter dem Begriff des sogenannten Goldstandard muss man grundsätzlich zwischen zwei Arten unterscheiden. Bis in die Zeit der Industrialisierung waren ausschließlich (geprägte) Goldmünzen gesetzlich akzeptiertes Zahlungsmittel. Mit dem Beginn der Ära der Banknoten wurde daraus nur noch ein Anspruch auf die Auszahlung von Gold (siehe auch Parallele zu Buchgeld). Somit entstanden feste Wechselkurse von Währungen zu Gold.

Gold wird in der Regel in der Größenordnung von Unzen (ca. 31,1 Gramm) angegeben. Der moderne Goldstandard geht auf die Epoche des Bretton-Woods Systems zurück. Ein System fester Wechselkurse. Damals legte man den Wechelkurs eines US-Dollars zu einer Unze Gold auf 35 US-Dollar fest. Alle anderen Währungen wiederum hatten feste Wechselkurse gegenüber dem US-Dollar. Hätte man damals nur mit einigen Tausend US-Dollar in Gold investiert, würde man beim heutigen Goldpreis über ein kleines Vermögen verfügen!

Der Vorteil eines Goldstandard: Menge an Gold ist fix

Grundsätzlich muss man festhalten, dass Gold die Menschen schon seit Urzeiten fasziniert. Auch heutzutage wird es kaum in der Industrie verwendet und dient überwiegend als Schmuck. Außerdem kann man es nicht künstlich herstellen und die weltweiten Vorkommen sind gegenüber anderen Materialien nach wie vor äußerst knapp. Somit besitzt Gold einen intrinsischen Wert und ist in seiner Menge begrenzt. Das macht Gold zu einer praktischen Währung. Schließlich kann man es nicht einfach nach gutdünken drucken (wie eine Bank heute). Damit ist es auch gegen Inflation (im Sinne der Geldmengenausweitung gefolgt vom Kaufkraftverlust) geschützt. Da Gold auch nicht verderben kann, wird eine Unze Gold auch in 1.000 Jahren eine Unze Gold wert sein. Damit ist die Geldmenge gleich der Goldmenge eines Landes.

Problem #1: keine Auf- und Abwertung möglich!

Auch wenn es immer wieder hitzig diskutiert wird. Heute wäre die Wiedereinführung des Goldstandard eine eher suboptimale Idee und würde wohl kaum Besserung versprechen. Schließlich zwingt er Währungen dazu, feste Wechselkurse zueinander einzuhalten. Damit könnten sie gegenseitig aber nicht oder nur noch sehr eingeschränkt auf- bzw. abwerten. Das erschwert den weltweiten Handel und ist gerade für die weniger produktiven Länder, die extrem mit einer zu schweren Währung zu kämpfen hätten, äußerst problematisch. Diejenigen Länder mit großen Leistungsbilanzüberschüssen hingegen würden überproportional profitieren!

Problem #2: Das Gold ist häufig gar nicht vorhanden

Es ist davon auszugehen, dass sich die Geschichte bei einer Wiedereinführung fester Wechselkurse zu Gold wiederholen würde. Der Mensch ist schließlich erfinderisch und würde sicherlich Wege und Möglichkeiten finden, mehr Banknoten (Ansprüche auf Gold) auszugegeben, als Gold als Gegenwert in Zentralbanken gelagert wäre. Somit wäre das Grundargument der Goldstandard-Verfechter, Inflation in Form von Geldmengenausweitung könnte nicht ereignen, wertlos. Und es würde so weit kommen! Genauso wie das Buchgeld heute nur noch einen Anspruch auf richtiges Geld verbrieft und die Geldmenge (gesetzlichen Zahlungsmittels) um das 35-fache übersteigt!

Problem #3: Goldbestände sind sehr ungleich verteilt

Ein für uns noch wichtigeres Gegenargument ist, dass die Goldmengen weltweit äußerst ungleich verteilt sind. Somit wäre die große fatale Konsequenz des herrschenden Geldsystems, nämlich Ungleichverteilung, nicht im geringsten aus der Welt geschafft. Nein, es würde sich vermutlich noch verstärken! Jene Länder, die heute arm sind, wären nach einer derartigen Reform noch ärmer! Selbst wenn alle Schulden gegenüber dem Ausland (die immer in Devisen bestehen) gestrichen würden, würde kaum ein Entwicklungsland davon profitieren.

Warum fordern viele die Rückkehr zum Goldstandard?

Es gibt zahlreiche Menschen, häufig gerade jene die in Gold investiert haben, die die Wiedereinführung des Goldstandards fordern. Auch wenn sie es als gerechte und faire Lösung vieler Probleme des derzeitigen Geldsystems bezeichnen ist der Hintergrund vor allem der Fakt damit schnell Geld verdienen zu können. Schließlich wäre in einem Fall einer Rückkehr zum Goldstandard mit einem extremen Anstieg des Goldpreises aufgrund der deutlich steigenden Nachfrage zu rechnen. Der Wert einer Unze Gold würde sich vervielfachen. Profitieren würden vor allem jene, die zu diesem Zeitpunkt größere Mengen Gold halten.

Fazit

Man sieht also, es ist nicht immer alles Gold, was glänzt. Auf der einen Seite könnte man mit einer Rückkehr schnell Geld verdienen. Auf der anderen Seite würden sich dadurch die Grundprobleme der Welt nicht ändern oder sogar verschärfen! Nicht von der Hand zu weisen ist dennoch, dass es generell eine deutlich stabilere Währung ist, als dies Papiergeld jemals sein könnte. Schließlich werden Krisen nicht selten allein deshalb ausgelöst, weil die Menschen das Vertrauen in die Währung (Papier) verlieren.

Unsere drei Buchempfehlungen zum Thema
P. Enders: Mammon – Per Anhalter durch das Geldsystem*

M. Vaupel: Die Geschichten des Geldes: Von der Kaurischnecke zum Goldstandard…*
F. Lips: Die Gold-Verschwörung: Ein Blick hinter die Kulissen der Macht…*


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4 inspirierende TED Talks über Geld

Geld und Erfolg. Erfolg und Geld. Beide Bereiche bedingen sich gegenseitig und trotzdem meistern sie nur sehr Wenige. Und keine Sorge, uns geht es da nicht anders! Beide Bereiche sinnvoll und fair unter einen Hut zu bekommen ist nämlich kein Pappenstiel. Doch es gibt für dieses Dilemma eine ganz einfache Lösung – Lernen! 

Interessiere dich für Geld und Erfolg

Wenn du dich nicht weiterbildest, bleibst du stehen. Damit verlierst du aber zugleich auch den Anschluss gegenüber vielen anderen. So gesehen ist Stillstand sogar Rückschritt. Wenn du aber finanziell frei und autark werden willst, musst du dir neues Wissen aneignen. Weiterlesen

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Regulierung der Finanzmärkte

REGULIERUNG DER FINANZMÄRKTEWas heißt Regulierung der Finanzmärkte?

Die Regulierung der Finanzmärkte wird von vielen gefordert, um das Wirtschaftssystem wieder in geordnete Bahnen zu lenken. Sie bedeutet grundsätzlich immer restriktive Maßnahmen, also Verbote. Diesem Prozess stehen wir generell immer etwas skeptisch gegenüber, weil man durch Verbote immer Anreize erzeugt langfristig Auswege zu finden. Auf kurze Sicht ist es aber eine Erfolg versprechende Maßnahme die wenigstens etwas Zeit verschaffen kann, um wirkliche Verbesserungen durchzuführen.

Wie groß sind die Finanzmärkte eigentlich?

Der Unterschied zwischen dem Geldumsatz und dem Umsatz an Waren und Dienstleistungen ist größer denn je. Jeden Tag werden and den Devisenbörsen der Welt etwa 4.000 Milliarden Dollar umgesetzt, obwohl nur 80 bis 100 Milliarden Dollar genügen würden, um alle Waren und Dienstleistungen zu bezahlen die jeden Tag gekauft werden! Das solltest du dir mal auf der Zunge zergehen lassen..

Die Deutsche Börse in Frankfurt hat ein tägliches Handelsvolumen von 2 Billionen Dollar (das entspricht der gesamten deutschen Staatsschuld!). Dem gegenüber steht ein Bruttoinlandsprodukt (BIP) Deutschlands von 3 Billionen im Jahr gegenüber (= ca. 8 Mrd. Pro Tag → 0,5 %) !!

Vorschlag #1: Höhere Eigenkapitalquoten für Banken

Du hast bestimmt schon einmal was von Basel III gehört. Kaum jemand weiß eigentlich, was das ist. Basel III bezeichnet die Eigenkapitalauflagen für Geschäftsbanken. Damit beschränkt man nämlich auch indirekt die Giralgeldschöpfung. Außerdem führt eine höhere Eigenkapitalquote dazu, dass Banken (vor allem die systemrelevanten) kritische Zeiten besser überstehen. Insgesamt würde es heißen, dass private Geschäftsbanken nachhaltiger und vorsichtiger mit dem Geld ihrer Kunden agieren müssen.

Vorschlag #2: Einschränkung der Spekulation mit Derivaten

Noch so ein Wort, das kaum jemand versteht, aber eine essentielle Rolle bei der Regulierung der Finanzmärkte spielt.

Was ist eigentlich ein Derivat?

Als Derivat (häufig Kreditausfallversicherungen) bezeichnet man eine Wette auf ein zukünftiges Ereignis. Ja, eine Wette! Das ist die offizielle Definition, die wir im Studium gelernt haben! Ein Derivat ist also ein Vertrag, der auf einen zukünftigen Kurswert abgeschlossen wird. Je nachdem wie man zum Zeitpunkt der Fälligkeit steht, kann man damit das zugrundeliegende Wertpapier mit einem Gewinn erwerben bzw. verkaufen. Darüber hinaus gibt es sogenannte Credit Default Swaps. DAs sind Kreditderivate, die Kredite absichern. Somit kann man das Risiko auf ein Minimum senken bzw. auf andere abwälzen.

Derivate sind also Instrumente, mit denen man aus wenig Geld viel Geld machen kann. Die Geschäfte sind zum großen Teil sehr sehr intransparent und nur sehr schwer zu verstehen. Für uns gilt: Finger weg!

Vorschlag #3: Schluss mit Leerverkäufen

Jetzt wirds noch verrückter. Leerverkäufe sind Verkäufe von Wertpapieren, die man zum derzeitigen Stand noch gar nicht besitzt! Meistens wettet man damit auf fallende Kurse. Damit können Kurse beeinflusst oder manipuliert werden.

Vorschlag #4: Verbot der Spekulation mit Nahrungsmitteln

Nahrungsmittelspekulation ist schrecklich und trotzdem tagtägliches Business an den Börsen. Schließlich kann man damit hohe Profite machen. In der Regel bekommt der Anleger davon gar nichts mit. Doch man sollte sich immer vor Augen halten, dass je höher die Gewinne, umso wahrscheinlicher leiden Mensch und/oder Umwelt. Nahrungsmittel sollten aus unserer Sicht nicht zur Spekulation stehen. Führe dir nur mal vor Augen, dass in Afrika 4/5 des Einkommens für Lebensmittel ausgegeben werden. Bei uns sind ist gerade mal 1/5. Das heißt, dass schon kleinere Preisschwankungen für die armen dieser Welt extreme Auswirkungen haben können!

Vorschlag #5: OTC-Geschäfte verbieten

OTC steht für “Over the Counter”. Damit meint Geschäfte, die an der Börse vorbei abgeschlossen werden. Damit müssen sie nicht versteuert werden und unterliegen auch keinerlei anderer Regularien. Sie werden am Telefon oder an einem Tisch praktisch mit Ehrenwort und Handschlag abgeschlossen, ohne dass der Staat oder die Börsenaufsicht davon etwas mitbekommt. Wir finden solche Intransparenz gehört ins alte Jahrtausend und hier sollte eine Regulierung der Finanzmärkte her. Wir sind doch schon so viel weiter – oder etwa nicht?!?!

Vorschlag #6: Hochgeschwindigkeitshandel verbieten

Auch das wäre eine Möglichkeit der Regulierung der Finanzmärkte. Hochgeschwindigkeitshandel meint in der Regel den Handel von Computern untereinander. Ja, heute werden nur noch wenige Geschäfte an der Börse mit lautem Schreien abgeschlossen. Heute handeln Computer mit etwa 250.000 Transaktionen pro Sekunde zwischen Börsen! Den Hochgeschwindigkeitshandel kann man aus unserer Sicht mithilfe zwei verschiedener Maßnahmen einbremsen. Zum einen einer Mindesthaltedauer von Wertpapieren von z.B. 5 Minuten oder einer Finanztransaktionssteuer. Hier würde es schon reichen, alle Finanzgeschäfte mit einer Steuer von z.B. mindestens 0,1 Prozent zu belegen Es wäre locker mit Einnahmen von 80 Milliarden Euro zu rechnen! Stellen wir uns hier 0,5 Prozent vor → 400 Milliarden Euro! Langfristige Investoren stören sich daran kaum, kurzfristige Gewinnmaximierer könnten damit aber durch Bruchteile-von-Sekunden-Geschäfte kein Geld mehr verdienen.

Vorschlag #7: Schattenbanken einschränken

Als Schattenbanken werden Unternehmen bezeichnet, die zwar ähnlich Banken agieren, aber keinen banktechnischen Regularien unterliegen. Damit haben sie einen enormen Wettbewerbsvorteil und akkumulieren immer mehr Kapital. Dazu gehören z.B. Private-Equity Gesellschaften, Beteiligungsunternehmen oder Hedgefonds. Das ist gefährlich, weil sie aufgrund mangelnder Regularien nicht selten deutlich riskantere Geschäfte eingehen (können). Durch ihre Größe können sie jedoch bei einem Scheitern einen verheerenden Dominoeffekt auslösen. Daher – regulieren!

Unsere drei Buchempfehlungen zum Thema
J. Borrmann: Markt und Regulierung*

H. Sperber: Finanzmärkte: Eine praxisorientierte Einführung*
R. Baader: Geldsozialismus: Die wirklichen Ursachen der neuen globalen Depression*


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Tulpenmanie 1637

TULPENMANIE 1637 - DIE ERSTE GROSSE SPEKULATIONSBLASE

Die als Tulpenmanie bekannte Finanzkrise drang insbesondere durch den Film “Wall Street II” in die Öffentlichkeit. Darin erklärt Gordon Gecko (Michael Douglas), der skrupellose Finanzhai, einem jungen und aufstrebenden Börsenhändler wie es zu einer der größten Spekulationsblasen aller Zeiten kam. Die Geschichte klingt zwar verrückt, ist aber eine wunderbare Abstraktion der Funktionsweise des herrschenden Geld- und Finanzsystems. Sie zeigt, wie etwas “triviales” wie eine Tulpenzwiebel eine ganze Wirtschaft in den Abgrund reißen kann.

So ereignete sich die Tulpenmanie 1637

Tulpenzwiebeln wurden erst 1593 aus der Türkei in Europa, genauer Holland, eingeführt. Sie galten damals als besonders wertvoll. Schließlich waren sie zu Beginn des 16. Jahrhunderts ein Zeichen des sozialen Wohlstands – insbesondere der Aristokratie. Später, gegen Ende des 16. Jahrhunderts, entwickelteten sie sich dann auch zum Handelsobjekt in das auch die “kleinen Leute” zu investieren begannen. Sie zogen ihre Investments aus anderen Bereichen ab und steckten es in Tulpenzwiebeln. Schlaue Investoren horteten die Tulpenzwiebeln überdies, um sie zu einem späteren Zeitpunkt mit höheren Gewinnen wieder zu verkaufen. Die Tulpenmanie 1637 - Geldsystem verstehen und Hamsterrad verlassenDas führte dazu, dass die Preise einen extremen, exponentiellen Anstieg erfuhren. 1637, in der absoluten Hochphase der Tulpenmanie, kostete eine einzige Tulpenzwiebel 6.000 Gulden. Das war der Preis für eine Luxusvilla direkt an den Grachten Amsterdams! Investoren entwickelten sogar Optionen auf die Tulpenzwiebeln. Damit wettete man auf einen künftigen Preis. War der Preis zu diesem Zeitpunkt höher als die Wette, wurde die Option eingelöst und man machte Spekulationsgewinne. Damit waren die ersten Derivate geschaffen und die totale Tulpenmanie ausgelöst. Niemand stellte damals infrage, ob eine Tulpenzwiebel überhaupt so viel wert sein konnte!

Im Februar 1937 bricht der völlig überhitzte Tulpenmarkt ein und der Preis fällt auf den Preis einer “normalen” Zwiebel. Die Menschen hatten bemerkt, dass sie die Tulpenzwiebeln ja auch einfach selbst anbauen konnten! Die sogenannte Tulpenhysterie oder auch das Tulpenfieber fanden ein jähes Ende und viele Menschen und zahlreiche Banken gingen bankrott. Die Konsequenzen waren so drastisch, dass der holländische Regierung eingreifen musste (auch hier wird die deutliche Parallele zur Euro-Krise und vielen anderen Interventionen des Staates zur Banken”rettung” offensichtlich).

Die Tulpenmanie zeigt wunderbar, wie noch heute Spekulationsblasen entstehen. Dann, wenn viele Investoren in ein Gut anlegen, weil sich die Preise in einer ungebremsten Aufwärtsspirale befinden. Ein Blick auf den derzeitigen Immobilienmarkt genügt. Zugrunde liegt das Prinzip einer extrem großen Nachfrage in Kombination mit der Knappheit eines Gutes (Angebot). Treffen diese Faktoren zusammen, kann es in kürzester Zeit zu extremen Preissteigerungen kommen. Diese extremen Preissteigerungen führen ab einer kritischen Größe dazu, dass auch andere, nicht für den eigenen Gebrauch an dem Gut interessierte Menschen, an dem möglichen Spekulationsgewinn Interesse wittern. Diese Anleger erwerben das Gut dann lediglich, um es später zu einem höheren Preis wieder zu verkaufen (nach wie vor eines der Grundprinzipien des modernen Aktienhandels). Wird der wahre Wert des zugrundeliegenden Objekts dann gar nicht mehr beachtet, sondern nur noch aus Herdentrieb und Spekulationsgedanken heraus investiert, haben wir es mit einer ausgewachsenen Blase zu tun. Genau das ereignete sich auch auf dem Tulpenzwiebelmarkt. Verrückt oder?

Unsere drei Buchempfehlungen zum Thema
M. Dash: Tulpenwahn: Die verrückteste Spekulation der Geschichte*
P. Kirchdorf: Geschichte der Finanzkrisen: Vom Tulpenwahn zum globalen Crash*

P. K. Martinique: Tulpeneffekt: Tulpenmanie – Die Welt der Hochfinanz*


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Wiener Börsenkrach 1873

DER WIENER BÖRSENKRACH 1873Spricht man vom soganannten Gründerkrach ist im Allgemeinen der Wiener Börsenkrach des Jahres 1873 gemeint. Die Gründerkrise zog sich bis in das Jahr 1879. Ebenfalls an einem schwarzen Freitag krachten Aktienkurse auf verschiedenen Finanzmärkten – besonders traf es jedoch das damalige Österreich-Ungarn.

Weshalb kam es zum Wiener Börsenkrach 1873?

Zeitlich bewegen wir uns hier dem Ende der Industrialisierung in Europa zu. Diese setzte um 1750 in Großbritannien ein und sorgte für eine Revolution in der Produktion. Völlig neue, automatisierte Produktionsprozesse erlaubten die Produktion größerer Stückzahlen zu geringeren Preisen, begleitet von zunehmender Arbeitsteilung. Mit der Industrialisierung ging die sogenannte Gründerphase einher. Viele Unternehmer wollten ebenfalls von den vielversprechenden finanziellen Gewinnen eines automatisierten Produktionsprozesses profitieren und neue Industriefirmen sprossen wie Pilze aus der Erde. Darunter befanden sich nicht selten sehr risikobehaftete, spekulative Unternehmensgründungen. Erlaubt hatten diese Gründungen vor allem eine sich über Jahre immer stärker erhitzende Konjunktur (bis zur Überhitzung). Das Geld entstammte insbesondere den Reparationszahlungen Frankreichs an Deutschland, wegen des verlorenen Deutsch-Französischen Kriegs 1970/1971.1973 stand dann die Weltausstellung in Wien an und überall herrschte eine allgemeine Euphorie (wie so oft vor großen Krisen).

Es war die Ruhe vor dem Sturm – dem großen Wiener Börsenkrach. Die geringe Regulierung der Finanzmärkte und die Gründereuphorie rapide steigender Aktienkurse köderten selbst den konservativen Anleger. Eine große Spekulationsblase entstand die auch die Immobilienpreise in die Höhe schießen ließ. Bereits damals, hier sind erschreckende Parallelen zur Finanzkrise 2008 zu beobachten, wurden, um Bauprojekte finanzieren zu können, unbekümmert und selbst an wenig solvente Personen und Unternehmen Kredite vergeben. Das Kapital aus Deutschland multiplizierte dann das Börsenfieber. Doch dann gerieten immer mehr Kreditnehmer in Zahlungsschwierigkeiten und die Kurssteigerungen schwächten sich deutlich ab. Die Euphorie nam ein jähes Ende und am (schwarzen) Freitag, den 09. Mai 1973, gingen mehr Unternehmen, darunter eben auch zahlreiche Banken, als je zuvor bankrott (etwa 120 an nur einem Tag!). Es folgte ein Börsenkrach der sich verheerend quer über den Globus auch auf die Wall Street auswirken sollte. Infolge zahlreicher weltweiter Bankenpleiten kam zu einer ausgewachsenen Weltwirtschaftskrise und der ersten sogenannten Großen Depression.

Vielleicht kennt der ein oder andere den Film Wall Street. Im zweiten Teil erklärt der Aktienhai “Gecko” eine der berühmtesten Finanzkrisen – die holländische Tulpenspekulation. Was dort geschah erfährst Du hier.

Unsere drei Buchempfehlungen zum Thema
P. Kirchdorf: Geschichte der Finanzkrisen: Vom Tulpenwahn zum globalen Crash*

W. Plumpe und E. Dubisch: Wirtschaftskrisen: Geschichte und Gegenwart*
B. Pommer: Der Gründerkrach 1873 – Ursachen sowie […] wirtschaftliche Folgen…*


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Schwarzer Freitag 1929

DER SCHWARZE FREITAG 1929

Die als “Schwarzer Freitag 1929” ist die allgemein wohl bekannteste Finanzkrise. Es war eigentlich ein Donnerstag, doch in Europa fiel der Tag aufgrund der Zeitverschiebung auf einen Freitag. Man beobachtete über mehrere Tage stark fallende Aktienkurse an der New Yorker Börse (NSE). Diesem Aktienkrach waren einige andere geplatzte Blasen vorausgegangen. Darunter auch der sogenannte Kurssturz der Berliner Börse im Jahr 1927. Damals stürzten den Aktienkurse des Statistischen Reichsamtes um 32 Prozent ab. Auch der Wiener Börsenkrach 1873, als Gründerkrach bekannt, war ein Vorbote einer sich bereits über Jahre ankündigenden globalen Rezession.

Schwarzer Freitag 1929 – was war daran besonders?

Zwei Dinge machen diesen Tag, exakt den 24. Oktober, so außergewöhnlich. Zum einen waren die Kursverluste im Vergleich zu anderen Aktienkrächen am besagten Donnerstag eigentlich relativ gering. Sie bewegten sich unter der Marke von 10 Prozent. In den Folgetagen stürzte die Börse jedoch immer weiter ab. Dieser Absturz erwischte die Finanzmärkte und seine Anleger deshalb so kalt, weil er sich inmitten einer ausgesprochen langen und fabelhaften Konjunkturphase der USA ereignete. Stand der Dow Jones einige Jahre zuvor (1923) nur bei 100 Punkten hatte er sechs Jahre später bereits 331 Punkte erreicht. Von diesem Aufschwung wollten auch andere profitieren. Immer mehr Menschen begannen ihr Erspartes in Aktien anzulegen. Schließlich dachte jeder, dass dieser Aufschwung auch die nächsten Jahre oder gar Jahrzehnte anhalten würde. Nicht Wenige gingen dafür sogar das Risiko ein einen Kredit bei der Bank aufzunehmen, um damit auch an der Spekulationseuphorie teilhaben zu können. Das Ziel war eindeutig, dass die Spekulationsgewinne die Darlehenszinsen weit übersteigen sollten, um den Kredit bedienen zu können und zusätzliches Einkommen zu generieren. Dadurch wurde die Spekulationsblase mit Krediten noch stärker aufgeblasen. Im Fachjargon spricht man bei dieser Anlageweise vom “Leverage-Effekt” (Hebel oder Hebeleffekt), da man mittels Kredit das eigene Kapital um ein Vielfaches erhöhen kann. Es ist allerdings auch um ein Vielfaches riskanter, denn Rendite kommt bekanntlich von Risiko. Als die Kurse dann jedoch nicht mehr weiter stiegen, da eine erhöhte Unsicherheit unter den Anlegern zu spüren war, zogen etliche Anleger ihr Kapital (und damit ihre Gewinne) von der Wall Street ab. Es kam zu einer großen Massenpanik in der die Anleger ihre Papiere in den Folgetagen auch zu einem Bruchteil der Kaufpreise verkauften. Die Kurse stürzten über mehrere Tage bis auf 230 Punkte (Black Tuesday). Doch damit war der Tiefpunkt noch lange nicht erreicht, denn auch die europäischen Aktienmärkte reagierten mit einer großen Verkaufspanik auf die Kurseinbrüche in den USA. Es war ein Schwarzer Freitag mit katastrophalen Folgen für die Weltwirtschaft.

Schwarzer Freitag 1929 - Bücher zum Blog geldsystem-verstehen.de

Das hatte die zweite Besonderheit zur Folge. Das Ergebnis einer nie dagewesenen Weltwirtschaftskrise. Da Unternehmensanteile weltweit unkontrolliert und wie entfesselt verkauft wurden, rutschten die Kurse noch bis in das Jahr 1932 ab. Der Dow Jones stand dann nur noch bei etwa 40 Punkten! Außerdem war ein großer Teil der Anleger hochverschuldet und konnte die zur Spekulation aufgenommenen Kredite nicht mehr bedienen. Das hatte wiederum zahlreiche Bankenzusammenbrüche zur Folge. Damit war aber auch die Kreditvergabe an die Realwirtschaft, ob private Haushalte oder Unternehmen, immer stärker eingeschränkt. Darüber hinaus gingen unzählige Unternehmen bankrott, was die allgemeine Arbeitslosigkeit noch stärker ansteigen ließ und die Produktionsrate auf einen historischen Tiefstand drücken sollte. Diese furchtbare wirtschaftliche Phase im Anschluss an den Schwarzen Freitag 1929 kennt man heute als die große Depression. Sie sollte sich noch durch die gesamten 30er Jahre ziehen und unter anderem zur folgenschweren tragischen politischen Radikalisierung in Deutschland führen.

Der Wiener Börsenkrach, ebenfalls als ein schwarzer Freitag bekannt, ist eine weitere Finanzkrise, die bereits ein halbes Jahrhundert vorher stattfand. Was während des sogenannten Gründerkrachs passierte erfährst du hier.

Unsere drei Buchempfehlungen zum Thema
J.-O. Hesse: Die Große Depression: Die Weltwirtschaftskrise 1929-1939*

J.-K. Galbraith: Der große Crash 1929: Ursachen, Verlauf, Folgen*
F. Pressler: Die erste Weltwirtschaftskrise: Eine kleine Geschichte der großen Depression*


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Internet-Blase – Dotcom – 2000

Die Internet Blase 2000 - Dotcom Blase

Heute, keine 20 Jahre nach dem Platzen der Internet-Blase im Jahr 2000, kann man kaum glauben, dass sich die Anleger damals mit diesem Geschäftsmodell verspekuliert hatten. Schließlich hängen nicht nur wir alle in unserer Freizeit mittlerweile mehr oder weniger stark vom Internet ab, sondern ganze Industriezweige wären heute, würde man das Internet einfach abschalten, völlig verloren. Ein großes Chaos bräche aus. Nicht nur in der Wirtschaft. Trotzdem passierte genau das im März des Jahres 2000. Kurz nach dem Eintritt in das neue Millenium platzte eine Spekulationsblase, deren Technologie einige Jahre später die größten, wertvollsten und profitabelsten Unternehmen der Welt hervorgebracht hat.

Vor der Internet-Blase 2000

Um den Jahrtausendwechsel herrschte auf den Aktienmärkten weltweit Goldgräberstimmung. Das Internet war dabei sich zu entwickeln und auch in privaten Haushalten Einzug zu nehmen. Auf diese zukünftige Nachfrage ausgerichtet, entstand die sogenannte New-Economy mit vielen (Hoch-) Technologieunternehmen. Gerade die Entwicklung von Computern und Mobiltelefonen für den privaten Haushalt sorgten für große Hoffnungen. Den Technologieunternehmen wurde von den Experten durch die Bank eine glänzende Zukunft prognostiziert. Diese Unternehmen finanzierten sich zu einem großen Teil über die Finanzmärkte wie der NASDAQ in den USA oder dem Neuen Markt in Frankfurt (der dafür sorgte, dass gerade die als konservativ geltenden deutschen Anleger das Investment “Aktie” als lukrativ und sicher ansahen). Gerade kleinere Anleger aber auch große Fonds sahen darin die finanzielle Chance ihres Lebens. Zahlreiche Privatanleger setzten ihre Zukunftshoffnungen voll und ganz auf den Erfolg ihrer Spekulationen. Diese basierten zum einen darauf, dass man mit hohen Gewinnen und damit prächtigen Dividendengewinnen rechnete. Zum anderen spekulierte man ebenfalls auf kurz- und langfristig steigende Aktienkurse und damit große Kursgewinne. Das versprach ja auch die Aussicht auf noch ausstehende technologische Errungenschaften, die den Wert der Unternehmen vervielfachen sollten. Dafür sorgten nicht zuletzt auch geschönte Bilanzen, Kursbetrügereien, Insider-Handel und sgar frei erfundene Umsatzzahlen. Durch den Herdentrieb und auch Medien aufgestachelt, strömten noch mehr Anleger mit ihren Ersparnissen in den Neuen Markt. Die Internet-Blase war geboren.

Deshalb platzte die Internet-Blase im Jahr 2000

Durch den Mammon geblendet und wohl auch beeinflusst von dem durch die Verhaltensökonomie erforschten Phänomen der geringeren Risikoaversion bei drohendem Verlust, ignorierten die Anleger sowohl schwache Jahresabschlüsse sowie die Fundamentaldaten der Unternehmen, in die sie investiert hatten. Schließlich wurde relativ schnell deutlich, dass viele der hochgelobten Unternehmen die Gewinnerwartungen nicht annähernd würden erfüllen können. Im März 2000 begannen die Kurse dann zu sinken und immer mehr (vor allem erfahrende) Anleger verabschiedeten sich von ihren Investitionen. Als sich dieser Trend immer mehr beschleunigte brachen die Kurse dann völlig ein und die Internet-Blase platzte. Innerhalb weniger Stunden und Tage wurden Milliarden an Guthaben und Schulden vernichtet. Das traf insbesondere die Kleinanleger, die zum damaligen Zeitpunkt über keinerlei Erfahrungen im Aktiengeschäft verfügten. Sie mussten die größten Verluste hinnehmen, da sie davon ausgingen (bzw. hofften), die Kurse würden sich nach einer gewissen Zeit wieder erholen. Nicht wenige verloren so ihre gesamten Ersparnisse.

Was während der wohl bekanntesten Finanzkrise – dem Schwarzen Freitag 1929 – passierte, erfährst Du hier.

Unsere drei Buchempfehlungen zum Thema
S. Meshnuni: Spekulationsblasen und Finanzkrisen in den Jahren 2000-2010: Dotcom..*

W. Plumpe: Wirtschaftskrisen: Geschichte und Gegenwart*
H. v. Buttlar: Capital History: Die großen Krisen der Weltwirtschaft: Blasen, Crashs…*


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Schuldgeldsystem

SCHULDGELDSYSTEM

Der Begriff Schuldgeldsystem klingt ganz und gar nicht schön. Er wirkt sogar ziemlich befremdlich auf uns. Hier werden nämlich die Worte Schuld und Geld in eine systemische Verbindung gebracht. Gerade die Worte Schuld und Verdienen sind uns während unserer Betrachtungen des Hamsterrads immer wieder ins Auge gestochen. Letzten Endes werden beide von uns mit etwas Negativem assoziiert. Wenn wir sie hören spüren wir unterbewusst eine Schuldigkeit. Das ist, betrachtet man wie oft sie uns tagtäglich begegnen, ziemlich bedenkenswert. Was heißt es nun, wenn wir es auf geldsystematischer Ebene mit einem Schuldgeldsystem zu tun haben?

Das Schuldgeldsystem erklärt

Wie bereits an anderer Stelle dargestellt, fußt das herrschende Geldsystem auf der Ausgabe von Krediten. Ohne Kreditvergabe gäbe es überhaupt kein Geld. Fakt ist, dass diese Entwicklung bereits bei den Zentralbanken ihren Anfang nimmt. Schon die Geschäftsbanken müssen sich bei der Zentralbank verschulden um Geld, wieder per Schulden, an die privaten Haushalte und Unternehmen weiterreichen zu können. Deshalb ist gerade der Begriff Schuldgeldsystem präzise und angebracht. Unser komplettes Wirtschaftssystem basiert auf verzinsten Krediten, die gleichbedeutend mit Schulden sind.

Das ganze hat noch eine ganz andere Konsequenz. Ohne Schulden gäbe es keine Guthaben. Was des einen Schulden sind des anderen Guthaben und umgekehrt. Das heißt vereinfacht gesagt, dass der einzige Unterschied zwischen Vermögen und Schulden im Vorzeichen besteht. Summiert man beide Seiten auf, kommt am Ende eine Null heraus. Das freut bestimmt die Buchhalter unter den Lesern, die sich erfahrungsgemäß am leichtesten tun diesen Prozess zu verstehen.

Werbung kostenloses Buch + BegleitkursDamit ist das Schuldgeldsystem auch Basis für den Kapitalismus in dem wir leben. Was der Kapitalismus genau ist und welche Vor- und Nachteile er bietet erfährst du hier.

Unsere drei Buchempfehlungen zum Thema
B. Senf: Die blinden Flecken der Ökonomie: Wirtschaftstheorien in der Krise*

H. Creutz: Das Geld Syndrom 2012: Wege zu einer krisenfreieren Wirtschaftsordnung*
T. Mayer: Vollgeld: Das Geldsystem der Zukunft. Unser Weg aus der Finanzkrise*


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