Glass Steagall Act – Trennbankensystem

TRENNBANKENSYSTEM - GLASS STEAGALL ACTDer Glass Steagall Act (Trennbankensystem) in den USA geht zurück auf das Jahr 1933. Er wurde unter wirtschaftlich höchst turbulenten Zeiten erlassen.

Es war die Reaktion auf die katastrophalen Auswirkungen der Ereignisse vom Schwarzen Freitag, der sich 1929 ereignete und eine Weltwirtschaftskrise (die große Depression) nach sich zog. Das Ziel war die Bekämpfung der Bankenkrise und der bereits seit Jahren anhaltenden Deflation.

Diese Tendenzen mussten dringend abgeschwächt und umgekehrt werden, wollte man den Totalzusammenbruch der Weltwirtschaft vermeiden. Anstatt dessen verstärkten sie sich aber sogar gegenseitig!

Deflation bedeutet, dass sich Preise in einer Abwärtsspirale befinden. Alles wird Tag auf Tag günstiger. Was die Wirtschaft zunächst belebt, führt schon kurz darauf dazu, dass immer weniger Geld ausgegeben und konsumiert wird. Alle Welt spekuliert nämlich darauf, dass die Preise noch weiter fallen. Das kann die Wirtschaft sogar zu Erliegen bringen. Gerade in solchen Zeiten braucht es Kredite für Investitionen – von Banken.

Doch genau das war damals das größte Problem. Da infolge des Börsenzusammenbruchs von 1929 ein Großteil der Schuldner ausfiel, mussten die Banken enorme Summen abschreiben. Der zusätzlich ausgelöste Bank-run tat sein übrigs dazu, dass fast ein Drittel aller Banken Pleite gingen. Kredite waren überaus knapp und nur schwer zu bekommen – heute sehen wir in deflationären Zeiten genau die gegenläufige Tendenz.

Glass Steagall Gesetz oder Trennbankengesetz

Der Glass Steagall Act, zu Deutsch Trennbankensystem, ist ein US-amerikanisches Gesetz zur Regulierung der Finanzmärkte, genauer gesagt der Banken. Es wurde unter Präsident Hoover 1932 erlassen und später – 1933 – unter Präsident Roosevelt nochmals modifiziert verabschiedet.

Die Idee dazu geht auf Senator Carter Glass (Virginia) und dem Kongressabgeordneten Henry B. Steagall zurück. Das Gesetz wurde – den beiden Demokraten zu Ehren – nach ihnen benannt.

Das Gesetz des Glass Steagall Act beinhaltete die stabilisierende Regelung, dass Banken ihr Kerngeschäft fortan vom Spekulationsgeschäft zu trennen hatten.

Was heißt Trennbankensystem genau?

Das Kerngeschäft von Banken liegt eigentlich im Kreditwesen. Das heißt in der Ausgabe von Krediten an private Haushalte und Unternehmen.

Private Haushalte nutzten die Kredite damals vor allem für die Finanzierung des Hausbaus im Sinne eines traditionellen Darlehens. Erst später begann die Flut der (dummen) Konsumkredite. Darüber hinaus waren Banken vor allem für die Aufbewahrung der Einlagen der Kunden zuständig, was im Laufe der Jahre immer risikoreicher wurde..

Unternehmen wiederum benötigen Kredite um Investitionen tätigen zu können. Im Rahmen einer sogenannten Fremdfinanzierung über Banken können damit deutlich größere Investments getätigt werden. Das Unternehmen kann dadurch auf der einen Seite das Eigenkapital hebeln und auf der anderen Seite das Risiko von Investitionen verringern.

Das Bankensystem der Trennbanken

Banken mussten im Trennbankensystem somit ihre traditionellen bzw. kommerziellen Einlagengeschäfte- und Kundengeschäfte von Investmentgeschäften strikt trennen.

Sie mussten ihr Geschäft somit dem einer Spezialbank angleichen und sich zwischen Kredit- bzw. Einlagengeschäft oder Investmentgeschäft entscheiden. Man hatte nämlich über viele Jahre festgestellt, dass gerade die Verknüpfung von traditionellem Kreditgeschäft mit dem Investmentbereich schnell zu Interessenkonflikten führen konnte. Diese äußerten sich zum Beispiel in spekulativem Handel und unprofitablen Kreditvergaben.

Das Dasein als Investmentbank hatte für das Renditegeschäft jedoch einen erheblichen, lange unterschätzen Vorteil. Investmentbanken unterlagen nicht weitaus weniger strengen Aufsichtsregeln und Kapitalvorschriften als traditionelle Geschäftsbanken

Das Problem der Universalbanken

Gerade Börsenzusammenbrüche und damit verbundene rapide Kursverluste, könnten große Universalbanken, die ebenfalls in das Investmentgeschäft involviert sind, schnell in die Zahlungsunfähigkeit treiben. Ein Bankrott trifft jedoch „normale“ Bankkunden in Universalbanken ebenso – und zwar völlig ungerechtfertigt! Derweil wollen sie ihr Geld eigentlich lediglich gut verwaltet wissen.

Der Glass Steagall Act stellte lange Zeit ein stabilisierendes Trennbankensystem her. Es sorgte dafür, dass der systemisch wichtige Teil der Banken – die Versorgung der Wirtschaft mit Krediten – im Falle eines drohenden Bankrotts von der Regierung (den Steuerzahlern) aufgefangen werden konnte.

Insofern war die Trennung der Geschäftsbereiche von Universalbanken – spekulatives Investmentgeschäft vs. traditionelles Bankgeschäft – voll und ganz gerechtfertigt.

Wer bei den Banken in der Kreide steht, muss damit rechnen, dass die ihn im Ernstfall in der Tinte sitzen lassen.” (Renzie Thom)

Die Auflösung des Trennbankensystems

Durch den sogenannten “Gramm-Leach-Bliley Act” wurde das Trennbankensystem 1999 aufgehoben und der Glass Steagall Act außer Kraft gesetzt. Die Trennung zwischen Investment- und Kreditgeschäften für Geschäftsbanken war plötzlich nicht mehr vorhanden. Querfinanzierungen waren wider möglich und gerade für Kleinanleger stieg das Risiko enorm.

Der Gesetzbeschluss des “Gramm-Leach-Bliley Act” geht übrigens auf den damaligen Finanzminister Robert Rubin (zuvor 26 Jahre bei Goldman Sachs) – ausgerechnet während der Zeit der Clinton-Administration – zurück. Es sollte übrigens nicht die einzige liberalisierende Deregulierungsmaßnahme sein, die Rubin damals zugunsten der Finanzmärkte anstieß.

Kritiker sehen in der Auflösung des Trennbankensystems ein erhebliches systemisches Problem und nicht zuletzt den Hauptauslöser der Finanzkrise 2008.

Damals gingen einige Banken hohe spekulative Risken ein und vernichteten die Einlagen ihrer Kunden. Die Auflösung des Trennbankendsystems führte zudem dazu, dass die Steuerzahler für Verluste des spekulativen Investmentgeschäfts der Privatbanken aufkommen mussten. Die Banken waren aufgrund ihrer Systemrelevanz “too big to fail” (zu groß zum Scheitern) geworden.

Deshalb versucht man Bankpleiten, wie bpsw. jene von Lehman Brothers, unbedingt zu vermeiden. Sie können einen Dominoeffekt auslösen, der in kürzester Zeit das gesamte Finanzsystem in den Abgrund zu reißen vermag.

Bankensystem Deutschland

Die nicht-Trennung von Einlagen- und Investmentgeschäft in Universalbanken hält bis zum heutigen Tage an. Wie auch aus vielen anderen Finanzkrisen, scheint man aus den Ereignissen von 2008 nicht schlauer geworden zu sein.

Viele Banken haben heute selbst in Deutschland kritische Größen erreicht. Ein Bankrott hätte somit auch für die REALE Volkswirtschaft verheerende Konsequenzen. Insofern bleibt Regierungen im Fall der Fälle gar keine andere Wahl, als diese Banken immer und immer wieder mit Steuergeldern- oder eigener Verschuldung zu “retten”.

In Deutschland bekamen wir die Auswirkungen dieses Universalbankensystems z. B. durch die Pleite der Hypo Real Estate zu spüren. Heute weiß man, dass der Staat in dieser einzigen Bank bereits mehr als 150 Milliarden Euro an Steuergeldern versenkt hat. Man riskiert mit einem System, das Kredit- und Investmentgeschäft nicht trennt, dass spekulative Geschäfte über das traditionelle Bankenwesen immer mehr die Oberhand gewinnen.

Da sich Finanzkrisen in bestimmten zeitlichen Abständen immer wieder ereignen ist das besonders gefährlich. Dadurch werden nämlich die Einlagen der Bankkunden, die für ihre Ersparnisse im Hamsterrad hart arbeiten müssen, gefährdet. Das Trennbankensystem und seine Wiedereinführung sollte daher dringend diskutiert werden!

Nicht nur das Trennbankendsystem sondern auch das Bretton-Woods-System wurde während der Präsidentschaft von Franklin D. Roosevelt verabschiedet. Es sicherte den USA über viele Jahrzehnte die Vormachtstellung auf den Weltmärkten. Wie und warum erfährst Du hier.

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Euro Krise

Euro Krise

Aufgrund der Brisanz der Euro Krise sowie der Schuldenkrise in den meisten Ländern (inkl. Deutschland!), nehmen wir auch die systemischen Problematiken der Euro-Zone unter die Lupe. Zunächst muss man verstehen, dass die Leistungsfähigkeiten von Volkswirtschaft zu Volkswirtschaft verschieden sind. Das hat sozioökonomische Gründe. Faktoren sind, z.B. Lebensweise, Weltsicht, Mentalität und Gesellschaftsform aber auch Technologie und Produktivität! Sie unterscheiden sich innerhalb der europäischen Währungsunion teils enorm! Und selbst eine Unterscheidung auf nationaler Ebene ist noch zu grob, denn allein der Blick auf Deutschland verdeutlicht große Unterschiede, zwischen Bewohnern des ehemaligen Westens und Ostens oder des Südens und Nordens! Selbst innerhalb dieser Regionen tun sich wieder, zum Teil sehr deutliche, Unterschiede auf. Und auch innerhalb der Bundesländer gibt es zum Teil massive Disparitäten (in Bayern z.B. zwischen Franken, Niederbayern, Oberbayern, Pfälzern usw..). Genau das ist ja eben so toll und macht unseren bunten Planeten so besonders lebenswert! Nichtsdestotrotz hat das nicht unwesentliche sozioökonomische Folgen, die sich z.B. in der nach wie vor andauernden Euro Krise äußern.

Das heißt nicht nur auf nationaler, sondern auch auf regionaler Ebene weicht die Leistungsfähigkeit, mehr oder weniger stark, voneinander ab.

Wenn nun, auf nationalstaatlicher Ebene eine Volkswirtschaft stärker (größer, produktiver, technologisch effizienter) ist als eine andere muss das in der Konsequenz dazu führen,  dass auch die Währung gegenüber der schwächeren Währung stärker (im Fachjargon härter), also werthaltiger ist. Dieser Mechanismus wird also als Auf- bzw. Abwertung bezeichnet. So war vor der Einführung des Euro eine D-Mark etwa 1000 italienische Lira wert. Die Lira war an die italienische volkswirtschaftliche Leistungsstärke angepasst und garantierte so einen fairen und gerechten Handel auch über Landesgrenzen hinweg. Dieser Mechanismus der Auf- und Abwertung muss flexibel sein und laufend geschehen um einen fairen und gerechten Wettbewerb und Handel zu gewährleisten.

Das Ende der Euro Krise am Beispiel Griechenlands erklärt

Die Wiedereinführung der Drachme würde dazu führen, dass sich die griechische Währung wieder der Leistungsfähigkeit der griechischen Volkswirtschaft anpassen könnte. Sie würde gegenüber dem Euro deutlich abwerten. Griechenland wäre folglich als Standort für Investitionen wieder deutlich attraktiver (da durch den Wechselkurs wesentlich billiger geworden) und könnte die Wirtschaft wieder anschieben. Dafür wäre jedoch ein geordneter Staatsbankrott vonnöten da ansonsten die griechischen Schulden in Euro bestehen blieben. Das bedeutet eine Streichung aller griechischen Schulden, die insbesondere gegenüber in- und ausländischen Banken vorliegen – diese Banken hätten dann entsprechende Verluste / Abschreibungen vorzunehmen – die Euro Krise könnte hier also eine ganz neue Wendung nehmen. Dies wird insbesondere deshalb gefürchtet, da die Banken (auch durch den uneingeschränkten intereuropäischen Kapitalverkehr) mittlerweile dermaßen eng miteinander vernetzt sind, sodass ein einziger Bankenzusammenbruch (der durch zu große Abschreibungen hervorgerufen werden könnte) zu einer Reihe weiterer Zusammenbrüche führen könnte (Dominoeffekt). Dies kann eine große und lange Depression zur Folge haben.

Die Auslandsverschuldung der Dritten Welt

In der enormen Auslandsverschuldung der Entwicklungsländer liegt im Übrigen der Hauptgrund weshalb diese niemals auf die Beine kommen können – das System macht auch an dieser Stelle möglicherweise wieder genau das was es soll. Es sorgt dafür, dass die Reichen (in diesem Fall Industrienationen) auf Kosten der Armen (in diesem Fall Entwicklungsländer) zunehmend mehr Wohlstand auf sich vereinen. Schließlich bestehen die Schulden der Dritten Welt gegenüber ihren Gläubigern (überwiegend den Insdustriestaaten) in Devisen. Damit sind sie, durch den Mechanismus der Auf- und Abwertung, in der Landeswährung um ein Vielfaches höher!

Kommen wir auf die Euro-Problematik zurück. Die gesamte Euro-Zone ist aus verschiedensten Leistungsfähigkeiten und technologischen Niveaus zusammengesetzt. Die (vor allem überhastete) Einführung des Euro widerstrebt daher sowohl dem ökonomischen als auch dem ganz normalen Menschenverstand und kann unmöglich auf Dauer funktionieren. Genausowenig kann eine Brille für Kurzsichtige, Weitsichtige, Menschen mit Pupillenverkrümmung und völlig unterschiedlichen Sehstärken für alle eine gute Sicht garantieren! Sie wird immer nur auf ganz wenige passen. Genauso ist es mit dem Euro. So wirklich passt er eigentlich zu keinem Staat da die Staaten untereinander keine Möglichkeit der Auf- bzw. Abwertung haben. Für einige ist er zu schwach (Deutschland, Niederlande, Österreich usw.) für andere zu stark (Griechenland, Portugal, Spanien, Italien usw.).

Insgesamt sind die Produktivitätsunterschiede einfach zu groß.

Selbst die deutsche Wiedervereinigung hat Auswirkungen bis heute. Ganz Europa hat viel zu große Produktivitäts- und technologische Differenzen. An dieser Stelle zitieren wir gerne Prof. Senf, der die immer deutlicher werdenden Entwicklungen der heute deutlich sichtbaren Euro Krise bereits 1996 vorausgesagt hat:

„Wenn wir uns konkret vorstellen, daß die produktivitätsmäßig überlegenen Länder Deutschland, Frankreich, die Beneluxländer, Österreich und Dänemark sich in einer Europäischen Währungsunion mit dem weniger produktiven und in ihrer Entwicklung langsameren Länder wie Spanien, Portugal, Italien und Griechenland befinden, so ist zu erwarten, daß es in den südlichen Ländern zu einem massiven Einbruch der Produktionsstrukturen kommen wird. Um die schlimmsten Folgen davon aufzufangen, wären Unsummen von Transferzahlungen von Mitteleuropa nach Südeuropa erforderlich – und dies zusätzlich zu den innerdeutschen Transferzahlungen von West nach Ost, und zu den Unterstützungen der Reformprozesse und des Aufbaus in den Ländern des ehemaligen Ostblocks. […] Selbst wenn es sich um ein politisch vereinigtes Europa handeln wird und die “Südländer” insofern keine Ausländer mehr wären, schützt eine nur politische Vereinigung nicht vor dem Aufbrechen nationalistischer oder ethnischer Konflikte, wie dies am Zerfall Jugoslawiens und der Sowjetunion überdeutlich wird. Derartige Konflikte brechen insbesondere dann auf, wenn sich die ökonomische Krise zuspitzt und eine ethnische Gruppe sich einen deutlich höheren Anteil am Gesamtprodukt gesichert hat als andere. Bezogen auf ein vereinigtes Europa hieße das: In den benachteiligten Regionen insbesondere des Südens würden sich sehr bald Pulverfässer von Nationalismus und Extremismus aufbauen, die den Traum vom vereinigten Europa schnell zerstören und in europafeindliche Tendenzen umschlagen können.” (Quelle, Bernd Senf – Der Nebel um das Geld – 1996, S. 245).

Werbung kostenloses Buch + BegleitkursLeider wird nur allzu oft von den “Pleite-Staaten” gesprochen, die arbeitende Bevölkerung kann aber unserer Ansicht nach nicht das geringste für die Euro Krise – das ist besonders wichtig zu verstehen um alten Ressentiments erst gar keine Chance zu geben wieder aufzuflammen. Wir sehen also, dass sich zu den geldsystematischen noch eine weiteres systemisches Problem gesellt hat – der Euro. Wir haben deshalb in der Unterrubrik Euro-Unwahrheiten aufgearbeitet, weshalb und wie es zum Zusammenschluss der Euro-Zone kam, welche Aufnahmekriterien missachtet werden und ob es tatsächlich wahr ist, dass Deutschland so sehr vom Euro profitiert.

Unsere drei Buchempfehlungen zum Thema
W. Hankel: Die Euro-Bombe wird entschärft*

M. Otte: Stoppt das Euro-Desaster!*
H.-W. Sinn: Gefangen im Euro (Edition Debatte)*


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Inflation und Deflation

PREISSTEIGERUNGEN VERSUS PREISSENKUNGEN

Inflation und Deflation sind Worte, die unser Lieblingscharakter “Rainer Zufall” wirklich nur sehr ungern hört. Und gerade im Radio und beim Fernsehen hört er sie immerzu. Es macht ihn auf eine ungewisse Art und Weise Angst. Er weiß nämlich zum einen nicht genau was unter ihnen zu verstehen ist, zum anderen ist ihm aber schon häufig zu Ohren gekommen, dass sie schlechte Nachrichten bedeuten. Damit unser Lieblingshamster Rainer nicht länger im Dunkeln tappt und damit er einen weiteren kleinen Schritt in Richtung eines finanziell freien Lebens als Fuchs tätigen kann, beleuchten wir beide Begriffe etwas näher.

Definition von Inflation

Das Wort Inflation kommt aus dem Lateinischen “inflare” und bedeutet aufblähen, ausweiten bzw. ausdehnen. In den den Wirtschaftswissenschaften bezieht es sich eigentlich auf die Geldmenge. Das heißt, dass innerhalb eines Währungssystems bzw. im Gesamtsystem immer mehr Geld hinzukommt. Das muss deshalb betont werden, weil Inflation häufig mit Preissteigerungen bzw. Kaufkraftverlust gleichgesetzt wird. Das ist aber nicht ganz richtig, wenngleich es heute annähernd dieselbe Bedeutung hat. Wir spezifizieren den Begriff Inflation daher folgendermaßen:

Eine Ausweitung der Geldmenge (Inflation), über die Wirtschaftsleistung einer Volkswirtschaft hinaus, führt zu einem Kaufkraftverlust.

Das heißt, wenn die Wirtschaft beispielsweise um drei Prozent wächst, die Geldmenge (wir sprechen hier immer von Zentralbankgeld – das von Geschäftsbanken mittels der Teilreserve ja nochmal um das mindestens 100-fache gehebelt werden kann) jedoch um vier Prozent ausgeweitet wird, führt das zwangsläufigerweise zu Preiserhöhungen. Warum? Durch die Ausweitung befindet sich mehr Geld im Umlauf, als für den gesamten Waren- und Dienstleistungskonsum eigentlich benötigt wird. Damit müssen die Preise steigen. Dadurch pendeln sich beide Seiten wieder in ein (nun höheres) Gleichgewicht ein. Preiserhöhungen erzeugen höhere Lebenshaltungskosten und kommen damit einem Kaufkraftverlust gleich. Einfach gesagt heißt das, dass dieselbe Menge Geld morgen weniger wert ist als heute. Wir können uns damit also insgesamt weniger leisten. Das Leben wird teurer, schließlich werden unsere Einkommen ja nur selten an die Inflation angepasst und erhöht! Ob die Geldpolitik nun eher Inflation oder eher Deflation befördert, kann man ganz einfach anhand eines Merksatzes feststellen.

Geldmengenwachstum dividiert durch Wirtschaftswachstum
= größer als 1, dann Kaufkraftverlust durch Preiserhöhungen.
= kleiner als 1, dann Preisverfall (Deflation und Wirtschaftskollaps).

Inflation hat viele Konsequenzen und bei weitem nicht alle sind negativ! Besonders positiv für Schuldner ist nämlich, dass die reale Schuldenlast sinkt. Wie ist das zu verstehen? Wenn Geld durch Geldmengenausweitung weniger wert wird, sinken relativ gesehen die Schulden oder besser gesagt die Verschuldungsquote (die häufig ausschlaggebend ist). Ganz besonders interessant ist in diesem Zusammenhang, dass die größten Schuldner der Welt die Nationalstaaten sind. Man stelle sich nur einmal kurz vor, es gäbe nun eine Hyperinflation wie in den 20er Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Damals kostete ein Brot teilweise 105 Milliarden Mark! Plötzlich könnte man die gesamten Staatsschulden von über 2 Billionen Euro mit dem Preis einiger Brote begleichen! Ja, auch so funktioniert Wirtschaft! Umgekehrt hat dies zur Folge, dass auch Guthaben deutlich an Wert verlieren. War man vorher hundertfacher Milliardär, konnte man sich damit, statt heute ganze Landzüge, ebenfalls nur noch ein einziges Brot leisten. In inflationären Zeiten sind die Schuldner daher gegenüber den Gläubigern durch die relative Senkung der Schuldenlast im Vorteil.

Deflation: Definition und Bedeutung

Die Deflation ist folglich das Gegenteil der Inflation. Bei einer Deflation fallen die Preise. Sie fallen, weil die Geldmenge geringer ist, als für den Konsum aller Waren und Dienstleistungen notwendig wäre. Damit auch hier wieder ein Gleichgewicht hergestellt werden kann, müssen die Preise gesenkt werden. Die Lebenshaltungskosten sinken – das Leben wird insgesamt günstiger! Zu den Konsequenzen gibt es unterschiedliche Sichtweisen die eine ganze Bandbreite von überaus positiv bis völlig negativ abdecken. Zum einen könnte durch fallende Preise die Wirtschaft angeheizt werden. Weil alles günstiger wird, konsumieren die Menschen mehr und das sorgt für Wirtschaftswachstum (ein ähnliches Szenario erleben wir im Juni 2016). Auf der anderen Seite kann es aber auch zu einem deflationären Schock kommen, weil die Menschen darauf spekulieren, dass die Preise zu einem späteren Zeitpunkt noch günstiger sind als heute. In diesem Fall konsumieren sie weniger. Das führt zu Umsatzschmälerungen der Unternehmen und zu Verlust von Arbeitsplätzen – die Wirtschaftsleistung sinkt. Außerdem kann es durch die sich zuspitzende Knappheit von Geld (bei der Inflation herrscht ein Überschuss) zu einem Totalkollaps der Wirtschaft kommen.

Werbung kostenloses Buch + BegleitkursAufgrund dieser Gefahren wird eine Inflation im Allgemeinen viel eher in Kauf genommen, als eine Deflation. Zum einen zwingt man die Menschen dadurch, lieber heute als morgen zu konsumieren (weil die Güter durch die Preissteigerung morgen teurer sind), was das Hamsterrad immer weiter beschleunigt. Zum anderen lässt sich mittels konstanter Inflationsrate zusätzlich die reale Schuldenquote (Staatsverschuldung) senken. Deutliche Inflationsgegner sprechen allerdings von Enteignung, da die breite Bevölkerung bei konstanter Inflation schleichend  verarmt und zu immer rastloseren Hamstern gemacht wird.

Unsere drei Buchempfehlungen zum Thema:
F. Taylor, K.-D. Schmidt: Inflation: Der Untergang des Geldes in der Weimarer…*
J. A. Boeckh:
Inflation um jeden Preis: Historie und Zukunft*
R. Taghizadegan, R. Stöferle:
Austrian Investing zwischen Inflation und Deflation
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Giralgeldschöpfung der Geschäftsbanken

WIE GESCHÄFTSBANKEN GELD ERSCHAFFEN

Mit dem Thema der privaten Giralgeldschöpfung (exakter: Kreditschöpfung) nähern wir uns bereits dem wohl größten Coup den private Geschäftsbanken jemals landen konnten. Es scheint so clever eingefädelt worden zu sein, dass die Bevölkerung bis heute keine Kenntnis davon genommen bzw. die tieferen Hintergründe begriffen hat. Unser gesamtes Wirtschaftssystem basiert darauf. Auch deshalb scheint die Giralgeldschöpfung durch private Geschäftsbanken ein so wohlgehütetes Geheimnis zu sein. Schließlich sind wir wirklich alle davon abhängig. Dabei ist es gar nicht so komplex, diesen offensichtlichen Coup zu durchschauen. Darüber hinaus könnten wir die Erkenntnisse auch für unsere eigene finanzielle Situation glänzend nutzen. Die meisten Menschen scheinen aber leider den Wald vor lauter Bäumen nicht zu sehen. Schon Berthold Brecht betonte dereinst:

„Bankraub ist eine Initiative von Diletanten, wahre Profis gründen eine Bank.”

Wie funktioniert die Giralgeldschöpfung?

Geschäftsbanken besitzen dabei die Macht Giral- oder Buchgeld durch Kreditvergabe zu erschaffen. Entgegen dem richtigen Geld der (zum Teil privaten) Zentralbanken (Banknoten) ist es jedoch kein gesetzliches Zahlungsmittel (Zentralbankgeld). Im engeren Sinne handelt es sich also nicht um eine Geldschöpfung, sondern um eine Kreditschöpfung nicht-gesetzlichen Zahlungsmittels die in der Regel eben als Giralgeldschöpfung bezeichnet wird. Als Basis dient das Fractional Banking System. Geschäftsbanken können auf Basis variierender Reservesätze, mittels Kreditvergabe, Buchgeld ausgeben. Für diesen Prozess ist lediglich ein Buchungssatz nötig, der neue Forderungen Verbindlichkeiten in selber Höhe gegenüberstellt. Giralgeldschöpfung setzt also eine Kreditvergabe voraus.  Das wiederum geschieht mittels einer einfachen Bilanzverlängerung. Im digitalen Zeitalter beschränkt sich der Arbeitsaufwand für die Bank auf ein Minimum!

Es wird also entgegen dem allgemeinen (Miss)verständnis, wenn überhaupt, nur noch ein Bruchteil des von den Sparern eingelegten Geldes weiterverliehen. Der Großteil wird heute völlig digital durch Kreditvergabe erzeugt. So einfach schafft man Bankguthaben für Kunden, die dafür fleißig Zinsen bezahlen. Problematisch ist bei der Giralkreditschöpfung wie auch bei der Zentralbankgeldschöpfung jedoch, dass die Zinsen (näheres dazu im Kapitel Zins & Zinseszins) niemals mit erzeugt werden. Das generiert eine Endlosspirale von Schulden, die das herrschende Schuldgeldsystem und damit das Hamsterrad immer weiter beschleunigt.

Die Abhängigkeit des Staates von der Giralgeldschöpfung

Auch der Staat ist auf diese Art der Kreditschöpfung angewiesen, denn die Geschäftsbanken sind die größten Gläubiger der Staaten. Gibt der Staat nämlich neue Staatsanleihen heraus, werden diese im Wesentlichen von Geschäftsbanken und Versicherungen aufgekauft. Die Zinsen bezahlt der Steuerzahler! Zinsen sind der zweitgrößte Posten im Staatshaushalt. Außerdem ergibt sich ein weiterer Vorteil für die Bank. Staatsanleihen können nämlich auch als “Sicherheiten” bei der Zentralbank (mit einem kleinen Abschlag, der sog. Risikoprämie) hinterlegt werden, um noch mehr “Geld” von der Zentralbank zu erhalten und noch mehr Kredite vergeben zu können. Dies geschah jedoch lange mit der falschen Annahme, Staaten könnten gar nicht Pleite gehen. Ein Staatsbankrott hätte fatale Auswirkungen auf die Bilanzen der Banken, da gekaufte Staatsanleihen plötzlich nichts mehr wert wären. Droht der Bank der Bankrott, folgen weitere Konsequenzen:

1. werden die Kredite der Kreditnehmer eingefordert um die eigenen Verluste irgendwie aufzufangen.

2. es werden keine Kredite mehr an die Wirtschaft weitergegeben. In einem auf Pump (Kredit) aufgebauten Wirtschaftssystem kommt es dadurch zu heftigen Problemen für die Unternehmen und die Belegschaft.

Um einen Zusammenbruch (z.B. von Griechenland) zu vermeiden, werden von den jeweiligen Regierungen immer wieder Hilfspakete in Milliardenhöhe geschnürt. Damit soll ein ohnehin schwächelndes System künstlich am Leben gehalten werden. Das ist zum Vorteil einiger Weniger. Außerdem spricht man sehr gerne Garantien für die Banken aus. Garantien sind gleichbedeutend mit den Steuergeldern der Bürger. In diesem Zusammenhang prägte man auch die Aussage “too big to fail” – zu groß um zu scheitern. Bräche eine große Bank in Deutschland zusammen, wäre eine Kettenreaktion zu erwarten die durch die genannten Punkte (1 + 2) erheblichen Schaden in der Realwirtschaft anrichten würden. Hjalmar Schacht (1877 – 1979), ein deutscher Bankier sagte dazu einst:

“Wenn Banken zu groß sind, pleite zu gehen, dann sind sie einfach zu groß.”

Es wird also schnell deutlich, dass die Macht der Giralgeldschöpfung der Geschäftsbanken (den Financiers der Staaten) durch das Fractional-Banking System (Mindestreservesystem) in der breiten Masse deutlich unterschätzt wird. Schlicht und einfach deshalb, weil der Prozess kaum bekannt ist. Wären die Menschen besser darüber informiert, wäre eine Verbesserung des Systems zum Wohle der übrigen 99 Prozent – die momentan vom System in einem Hamsterrad gefangen gehalten werden – ganz einfach möglich!

Was sind die konkreten Gefahren von Giralgeld für uns und die Banken?
Verlieren die Menschen das Vertrauen in das System, kann das verheerende Folgen haben, wie das Kapitel Bank-run eindrucksvoll zeigt.

Unsere drei Buchempfehlungen zum Thema
M. Biegler: Der perfekte Finanzbetrug: Geschäftsmodelle …  “Catch me if you can”*

J. Huber und J. Robertson: Geldschöpfung in öffentlicher Hand*
B. Senf: Der Nebel um das Geld: Zinsproblematik – Währungssysteme – Wirtschaftskrisen*

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Zentralbank

DIE GELDSCHÖPFUNG DER ZENTRALBANK

Zentralbanken, wie z.B. die Europäische Zentralbank (EZB), sind die Hüter der Währungen in Währungsräumen. Zu ihren zentralen Aufgaben zählt die Sicherung der Währungsstabilität. Sie haben dafür Sorge zu tragen, dass eine konstante Inflationsrate vorherrscht. Im allgemeinen Sprachgebrauch versteht man unter Inflation die Preissteigerungsrate bzw. den Kaufkraftverlust. Die EZB hat innerhalb der Euro-Zone diesbezüglich ein 2-Prozent Ziel ausgegeben. Jedes Jahr sollen die Preise zwei Prozent gegenüber dem Vorjahr steigen. Alles darunter (solange es sich nicht in eine negative Preis”steigerung” umkehrt = Deflation) sei in Ordnung. Im eigentlichen Sinn bezieht sich die Inflation jedoch auf die Geldmenge und signalisiert eine Ausweitung. Insofern ist eine Ausweitung der Geldmenge mit einem realen Kaufkraftverlust bzw. einer realen Preissteigerung gleichzusetzen. Einfach gesagt:

Je mehr Geld vorhanden ist, umso weniger ist es wert!

Das Ziel von zwei Prozent Preissteigerungen pro Jahr erscheint, wüssten wir es nicht besser, angebracht und relativ gering. Fakt ist jedoch, dass auch 0,001% Inflation (Geldmengenausweitung) einen realen Kaufkraftverlust bedeuten. Dieser verstärkt sich dramatisch, wenn man sich die Kraft des Zinseszins-Mechanismus vor Augen führt. Dieser kann sich sowohl positiv, als auch negativ auswirken, wie folgendes Beispiel zeigt:

Bei 2 % Inflationsrate werden aus 1.000 EUR in 20 Jahren 672,97 EUR!
Bei 8 % Inflationsrate blieben sogar nur 214,55 EUR übrig!

Die Geldschöpfung der Zentralbank

Angesichts dieser Zahlen sollten wir den Themen Geldschöpfung und Geldmengensteuerung unsere volle Aufmerksamkeit widmen! Geldschöpfung beginnt bei der Zentralbank des entsprechenden Währungsraumes. Zentralbanken haben (im rechtlichen Sinne) die alleinige Geldschöpfungsmacht. Sie sind die einzigen Institutionen, die gesetzliches Zahlungsmittel, in Form von Fiatgeld (Papier-, Zentralbank- oder Münzgeld), herstellen dürften (siehe Definition Geld). Ein grundsätzliches Verständnis für die Entstehung von Geld ist in diesem Zusammenhang daher unabdingbar. Geld entsteht in unserem System ausschließlich durch mit Zins belasteter Kreditaufnahme. Das beginnt im ersten Schritt bei den Zentralbanken und wird durch die sogenannte Giralgeldschöpfung der Geschäftsbanken gehebelt. Deshalb spricht man von Zentralbanken auch häufig als Notenbanken. Wie bereits angedeutet haben nur sie das Recht Geldnoten in den Umlauf zu bringen.

Damit das Geld zu uns gelangen kann, fungieren die Geschäftsbanken als Katalysatoren und Multiplikatoren. Geschäftsbanken müssen sich dafür bei der Zentralbank finanzieren – sprich Kredite, gegen Zins, aufnehmen. Nur so können sie an “frisches” Geld kommen. Stand Juni 2016 liegt dieser Zinssatz, der sogenannte Leitzins, bei 0,00 Prozent in Europa und bei 0,25 – 0,5 Prozent in den USA. In Europa ist es Geschäftsbanken zum Nulltarif möglich Geld zu leihen und dieses gegen höheren Zins an Haushalte und Unternehmen weiterzugeben. Die aufgenommenen Schulden müssen (plus Zinsen) auch von Geschäftsbanken zurückgezahlt werden (warum dies im Gesamtsystem gar nicht möglich ist, beleuchten wir im Kapitel Zins & Zinseszins).

Die Währungsstabilität

Da nun die Zentralbank die Aufgabe der Wahrung der Währungsstabilität innehat, muss sie ständig bemüht sein, die Geldmenge dem Waren- und Dienstleistungsstrom (am Beispiel eines ausgewählten Warenkorbs etwa) der Realwirtschaft anzupassen. Wächst die Wirtschaft, müsste die Geldmenge entsprechend erhöht werden. Schrumpft sie, müsste eine Geldmengenverknappung der Zentralbank folgen. In der Realität geschieht jedoch das Gegenteil. Die Zentralbanken (und Geschäftsbanken) sind die Motoren des Wirtschaftswachstums, indem sie künstlich, oder auf Druck der Banken und Regierungen, Geld ins System pumpen.

Werden in der Folge zu viele Kredite vergeben, übersteigt die Geldmenge die Grenze, die für die Realwirtschaft vonnöten ist, um den Austausch von Waren und Dienstleistungen zu gewährleisten. Zu viel Geld ist vorhanden. Dieses übrige Geld findet keine Entsprechung in der Realwirtschaft und wird deshalb in Finanzmärkten zur “Selbstvermehrung” eingesetzt. Die Wurzel des sogenannten Casino-Kapitalismus.

In der übermäßigen Geldschöpfung liegt also die zentrale Ursache für die Ausbildung von Spekulationsblasen!

Diese fiktiven “Märkte”, wo Computer mit anderen Computern in Hochgeschwindigkeit handeln, übersteigen Schätzungen zufolge zwischen 35 und 75 Mal das Weltsozialprodukt, also die weltweite Realwirtschaft. Nun versteht man auch, weshalb kleinste Unruhen auf den Finanzmärkten gewaltige Auswirkungen in der Wirklichkeit der Realwirtschaft haben.

Sind Zentralbanken demokratisch (legitimiert)?

Last but not least fehlt aus unserer Sicht auch eine Debatte über die fehlende demokratische Legitimation der Zentralbanken. Es ist schon lange kein Geheimnis mehr, dass sich z.B. die englische Zentralbank “Bank of England” oder auch die italienische Zentralbank (wenigstens zum großen Teil) in privater Hand befinden. In den USA ist das noch extremer, da die Zentralbank “Federal Reserve” (Fed), wider allgemeinem Sprachgebrauch, eben keine staatliche Notenbank ist – sondern ein Zusammenschluss privater Geschäftsbanken. Aber auch in den höheren Etagen der EZB könnte man Transparenz und Demokratie etwas mehr Bedeutung zumessen, denn es handelt sich nicht um ein demokratisch gewähltes Direktorium (Präsident, Vize-Präsident und 4 weitere Mitglieder). Das Direktorium wird lediglich vom Zentralbankrat (der wiederum aus den nicht gewählten Notenbank-Chefs der Mitgliedsländer besteht ) für 8 Jahre bestimmt.

Werbung kostenloses Buch + BegleitkursIm Kapitel Geldschöpfung der Geschäftsbanken nehmen wir den Prozess der Kreditvergabe und damit der Schaffung von Giralguthaben durch die privaten Geschäftsbanken näher unter die Lupe.

weiter zu Inflation und Deflation

Unsere drei Buchempfehlungen zum Thema
H. Seiffert: Geldschöpfung / Die verborgene Macht der Banken*

C. Klein & J. Helbig: Tag auf Tag im Hamsterrad – Wie das … Geldsystem funktioniert*
M. Heynen: Der Raubzug der Banken: Von einem, der auszog, seine Ersparnisse…*


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Fractional-Banking -> Mindestreserve

Fractional Banking Mindestreservesystem

Fractional-Banking System bedeutet übersetzt fraktionales Banken-, Teil- bzw. Mindestreservesystem. Es ist der Dreh- und Angelpunkt des herrschenden Wirtschafts- und Geldsystems und seiner innewohnenden Defizite. Wie der Name schon verrät, ist nur ein Teil einer bestimmten Reserve vorhanden. Aber welche Reserve ist damit gemeint? Damit Geschäftsbanken überhaupt Kredite vergeben bzw. Sichtguthaben (Ansprüche auf Geld) schaffen können, müssen sie einen bestimmten Mindestreservesatz einhalten. Dabei geht es um von den Zentralbanken festgelegte Prozentsätze gesetzlichen Zahlungsmittels (Zentralbankgeld). Die Geschäftsbanken sind per Gesetz und Regelung angehalten, um überhaupt Kredite vergeben zu dürfen und Bargeldabhebungen garantieren zu können, einen bestimmten prozentualen Betrag in Zentralbankgeld vorzuhalten. Dabei wird grundsätzlich zwischen zwei Reservearten unterschieden.

Für Geschäftsbanken sind die gesetzliche und die banktechnische Mindestreserve fundamental.

Die gesetzliche Mindestreserve im Fractional-Banking System

Unter der gesetzlichen Mindestreserve versteht man Reserven an Zentralbankgeld, die Geschäftsbanken bei der Kreditvergabe, auf geheiß der Zentralbank, bei dieser hinterlegen müssen. Banken können auch von den Kunden  eingelegte Gelder dafür verwenden. Wichtig ist einzig und allein, dass es sich dabei um richtiges Geld, Zentralbankgeld bzw. gesetzliches Zahlungsmittel handelt! Der bei der Zentralbank vorgehaltene Betrag ist jedoch nicht verlorgen und wird überdies verzinst. Somit entsteht für die Geschäftsbanken kein Verlust.

Dieses Teilreserve- bzw. partielle Banksystem erlaubt es den Geschäftsbanken, dass sie nur noch einen Bruchteil des gesamten Geldes ihrer Kunden in Zentralbankgeld halten müssen. In der Euro-Zone liegt dieser Mindestreservesatz bei sehr niedrigen 1 Prozent. Damit übertrifft sie die sonst sehr liberale und aggressive angelsächsische Volkswirtschaft der USA, die einen Mindestreservestz von immerhin 10 Prozent festgelegt hat, deutlich! Das bedeutet in der Praxis, dass Banken damit Kredite über das 99-fache des jeweils vorhandenen Zentralbankgeldes vergeben können. Wikipedia sagt dazu:

“Damit ist es möglich, im Mindestreserve-System die Geldmenge des […] Währungssystems weit über das Niveau auszudehnen, was tatsächlich als hinterlegte Reserve zur Verfügung steht.”

Die Berechnungsbasis der Reserven bilden zum einen die Verbindlichkeiten der Geschäftsbanken gegenüber den Bankkunden, sprich deren angelegte und deponierte Beträge, und zum anderen die Kreditverpflichtungen der Geschäftsbank gegenüber der Zentralbank. Die angelegten Beträge der Sparer sollten früher einmal dazu dienen, weiterverliehen zu werden. Damit sollte der so entstehende Nachfrageausfall kompensiert werden. Durch das Fractional-Banking System kann jedoch deutlich mehr verliehen werden, als tatsächlich als richtiges Geld (Zentralbankgeld bzw. gesetzliches Zahlungsmittel) vorhanden ist!

Die gesetzliche Mindestreserve beschränkt somit die Giralgeldschöpfung der privaten Geschäftsbanken. Dieser Vorgang ist immer an eine Kreditvergabe geknüpft. Mittels einem einzigen Prozent eingelegten Zentralbankgeldes, können, wie oben dargestellt, maximal weitere 99 Prozent als Buchgeld auf den Konten der Kreditnehmer gutgeschrieben werden. Das hat eine sich beschleunigende Spirale zur Folge. Ist der Kreditnehmer nicht in der Lage den Kredit, mit Zins, zurückzuzahlen (und bekommt auch keinen weiteren Kredit, um den alten Kredit abzulösen), greifen seine Sicherheiten. Meistens ist das ein Haus oder Grund und Boden. Diese gehen dann in den Besitz der Bank über. Es stellt sich die legitime Frage, mit welchem Recht sich eine Geschäftsbank etwas aneignet, für das sie selbst keine wirkliche Leistung erbracht hat – außer der Verlängerung einer Bilanz per Knopfdruck. Erst das Mindestreservesystem ermöglicht einen schier unglaublichen Prozess:

“Banken kaufen die Welt mit aus dem Nichts geschöpftem Geld.”

Die banktechnische Mindestreserve im Fractional-Banking System

Widmen wir uns nun noch der banktechnischen Mindestreserve. Die banktechnische Mindestreserve hat nämlich, gegenüber der gesetzlichen Mindestreserve, eine ganz andere Bewandtnis. Sie bezieht sich auf den Bargeldbestand, den Geschäftsbanken festgelegen und vorhalten, um Bargeldabhebungen zu gewährleisten. Für Geschäftsbanken ist es nämlich von existentieller Wichtigkeit, dass sie reibungslose Bargeldabhebungen mit Zentralbankgeld gewährleisten kann. Diese Bargeldabhebungen beziehen sich somit nicht direkt auf die Kreditvergaben, sondern auf die Sichteinlagen (Giroguthaben) der Kunden, die darauf immer vollen Zugriff haben sollten. Diese banktechnische Mindestreserve an Zentralbankgeld müsste daher eigentlich 100 Prozent der Sichteinlagen betragen.

Nur so könnte man auch in Krisenzeiten, wenn viele Menschen auf einmal zur Bank rennen und Geld von ihren Konten abholen möchten, wirklich reibungslose Bargeldabhebungen garantieren. Da die Höhe der Reserve jedoch durch die Geschäftsbank selbst festgelegt wird, schauen wir hier noch einmal genauer hin. Die Banken verfügen nämlich über Erfahrungswerte der durchschnittlichen Beträge, die täglich bar abgehoben werden. Diese sind natürlich deutlich geringer als die addierten Sichtguthaben. Das nutzen die Geschäftsbanken aus, um zusätzliche Giral”geld”- bzw. genauer Giralkreditschöpfung im Sinne der gesetzlichen Mindestreserve (Fractional-Banking) zu betreiben. Schließlich können sie die Überschüsse clever nutzen und auf ihrer Basis erneut Sichtguthaben schaffen!

Werbung kostenloses Buch + BegleitkursWie das geht, erlären wir im ersten Schritt im Kapitel: Geldschöpfung der Zentralbank

Unsere drei Buchempfehlungen zum Thema
P. Heckele: Funktion der Mindestreserve im Bezug auf die Schlüsselzinssätze der EZB*

H. Seiffert: Geldschöpfung / Die verborgene Macht der Banken*
H. Creutz: Das Geld Syndrom 2012: Wege zu einer krisenfreieren Wirtschaftsordnung*


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Bücher über das Geldsystem

BUCHEMPFEHLUNGEN ZUM GELDSYSTEM

Das Thema Geldsystem ist nur für den uninteressant, der sich noch nie damit beschäftigt hat. Beginnt man einmal damit, wird es zu einer spannenden und horizonterweiternden Reise. Einen erster Einstieg sind unsere Buchempfehlungen. Es sind ausschließlich Bücher, die wir selbst gelesen haben.

Eure Empfehlungen und Kommentare sind gerne gesehen!

BuchBuchempfehlungen zum Geldsystem:

# 1 C. Klein & J. Helbig: Tag auf Tag im Hamsterrad – Wie das Geld- und Wirtschaftssystem funktioniert und uns zu Hamstern macht

Unser Buch beleuchtet die Gründe, wie uns das Geld- und Wirtschaftssystem allesamt zu Hamstern macht. Warum bemerkt eigentlich niemand, dass es systemimmanente Gründe sind, die uns insgesamt immer ärmer, kränker und unzufriedener werden lassen? Wir haben dabei viel wert darauf gelegt, auch dem Laien einen verständlichen Einblick in unser herrschendes Geld- und Wirtschaftssystem zu geben. Am Ende weiß er sogar mehr, als jeder studierte Wirtschaftswissenschaftler. Erkenntnisse, die auch für die eigene finanzielle Freiheit wertvoll sein können!

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# 2 B. Senf: Der Nebel um das Geld – Zinsproblematik – Wirtschaftskrisen

Bernd Senf ist emeritierter Professor der Volkswirtschaftslehre. Seine Bücher zum Thema  Geldsystem, Wirtschaftsordnung, Wirtschaftskrisen und den blinden Flecken der Ökonomie sind zu bedeutender Literatur sowohl für Akademiker als auch Laien geworden. Das vorliegende Werk ist eine Pflichtlektüre für jeden, der sich ein umfassendes Bild von der uns umgebenden Geld- und Wirtschaftsordnung machen möchte. Für den Autoren sind dabei die gesellschaftlichen und sozialen Auswirkungen ein großes Anliegen. Fazit: Unbedingt lesen!

Gleich bestellen (Affiliate-Link): Der Nebel um das Geld: Zinsproblematik – Wirtschaftskrisen – Währungssysteme*

# 3 H. Creutz: Das Geld-Syndrom – Wege zu einer krisenfreien Marktwirtschaft

Buchempfehlung Das Geld-Syndrom - Helmut Creutz - Geldsystem verstehen und Hamsterrad verlassenHelmut Creutz ist einer der führenden Geldtheoretiker. Insofern ist dieses Buch eine absolute Pflichtlektüre für jeden, der das Geldsystem auch im kleinen Detail verstehen möchte. Creutz beginnt bei der Analyse der Geldschöpfung der Zentralbanken, führt in die Schaffung von Sichtguthaben ein und beschäftigt sich mit den resultierenden Konsequenzen auf den Aktienmärkten. Gerade auf die sich immer deutlicher auseinander dividierenden Geldvermögen und deren sozialer Sprengkraft legt der Autor ein besonderes Augenmerk. Prädikat: Sehr lesenswert!

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# 4 R. Wagner: Die Geld(r)evolution

Ronny Wagner geht mit dem herrschenden Geldsystem hart ins Gericht. Ohne Kompromisse deckt er die zentralen Fehler auf. Sympathisch dabei ist, dass er immer wieder auf uns als zentrale Spieler und Marionetten in diesem System Bezug nimmt. Dadurch schafft er eine interessante Identifikation mit dem Leser. Darüber hinaus gibt R. Wagner wertvolle Tipps, die jeder einzelne unmittelbar umsetzen kann. Eine spannende Reise ohne Fachgesimpel. Gut!

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# 5 P. Bagus: Warum andere auf Ihre Kosten immer reicher werden: … Und welche Rolle der Staat und unser Papiergeld dabei spielen

Warum stellt eigentlich niemand infrage, dass Geld tatsächlich vom Staat komme? Denn Deutschland hat wie alle Länder der Welt ein reines Papiergeldsystem, in dem neues Geld durch Kreditvergabe aus dem Nichts entsteht. Sie fragen, welche Rolle eigentlich Staat, Regierung und Politik bei der Umverteilung zugunsten Superreicher spielen; warum die naive Staatsgläubigkeit alles andere als eine Zukunftsstrategie für uns Bürger ist, uvm. Ein leicht verständlicher Einstieg in die Frage, warum Geld für viele Missstände in unserer Gesellschaft verantwortlich ist.. Eine spannende Reise ohne Fachgesimpel.

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# 6 R. Taghizedegan: Wirtschaft wirklich verstehen: Einführung in die Österreichische Schule der Ökonomie

Wenn es etwas Gutes an Krisen gibt, so zumindest, dass man · posthum · darüber nachdenkt, ob und wie die Katastrophe hätte verhindert werden können. Die jüngste Wirtschaftskrise wurde zumindest vorhergesehen, und das sehr präzise. Vollbracht hat das kein bekannter Prophet wie George Soros, sondern ein kleiner akademischer Kreis von Volksökonomen in den USA. Diese besinnen sich seit den Siebzigerjahren aus guten Gründen zurück auf die sogenannte Österreichische oder Wiener Schule.
Ein Plädoyer des Autors für eine Neuorientierung oder Rückkehr zum Denken der Wiener Schule. Super Buch – aber eher etwas für Fortgeschrittene..!

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# 7 F. Schäffler: Nicht mit unserem Geld! Die Krise unseres Geldsystems und die Folgen für uns alle

Wir befinden uns inmitten eines weltweiten Experiments, das es in dieser Dimension in der Wirtschaftsgeschichte noch nie gegeben hat. Eine gut 40 Jahre andauernde aggressive Geldpolitik faktisch aller großen Notenbanken stößt an ihre Grenzen. Wahrscheinlich erleben nicht erst unsere Kinder die einschneidenden Folgen, sondern wir selbst. Dieses Buch will aufrütteln. Es ist nicht zu spät für eine Umkehr. Es gibt immer einen Weg zurück zu solidem Wirtschaften und zu gutem Geld. Der Kampf dafür fängt jetzt erst richtig an. Es geht nicht nur um unser Geld, es geht um viel, viel mehr. Wenngleich etwas reißerisch, hat Schäffler einige gute Punkte!

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# 8 D. Müller: Showdown: Der Kampf um Europa und unser Geld

Dirk Müller – »Mr. Dax« – schildert den zweiten Akt des Währungs- und Wirtschaftsdramas, das seinen Schauplatz längst von den USA nach Europa verlagert hat. Er rekapituliert die fundamentalen Fehlentscheidungen bei der Konstruktion des Euro, zeigt auf, welche Triebkräfte am Werk waren, wer Profit daraus zog und wer heute ein massives Interesse am Zerfall eines starken europäischen Währungs- und Wirtschaftsraumes hat. Denn die aktuelle Krise ist nicht nur das Ergebnis maßloser Staatsschulden, sie ist auch Ausdruck eines amerikanisch-europäischen Wirtschaftskrieges, der hinter den Kulissen tobt. Manchmal etwas populistisch aber trotzdem sehr lesenswert!

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# 9 S. Kunze: Schwarzbuch Geldsystem

Kann es sein, dass unser Geldsystem gar nicht funktioniert? Stimmt es, dass Banken gar kein Geld verleihen, sondern es bei Kreditvergabe selbst schaffen? Sind Vermögen und Schulden einfach nur zwei Seiten derselben Medaille? Warum wächst die Geldmenge fortwährend? Ist das Bankgeschäft noch profitabler als Drogenhandel? Warum brauchen wir dauernd Wirtschaftswachstum? Was hat die Inflationsrate mit all dem zu tun? Wer gewinnt und wer verliert im Geldsystem? Gibt es Alternativen? Mit diesen Fragen beschäftigt sich dieses kurze aber durchaus interessante Büchlein.

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Bank-Run

BANKENRUN - GEFAHR FÜRS GELDSYSTEM

Vor allem in Zeiten drohender Finanzkrisen hört man häufig von den Gefahren eines potentiellen Bank-runs. Dann wird alles daran gesetzt diesen Supergau abzuwenden. Gelingt das nicht, kann das die Pleite einer Geschäftsbank bedeuten. Im heutigen, extrem vernetzten, Interbankenmarkt heißt das aber auch, dass dies weitere Banken in den Bankrott treiben könnte. Wie Dominosteine könnte eine Geschäftsbank nach der anderen umfallen und so ein ganzes Finanzsystem vernichtet werden. Darüber hinaus sind nicht wenige Geschäftsbanken schon lange zu groß, um scheitern zu dürfen (too big to fail). Müssten sie Insolvenz anmelden, könnte das sogar ganze Staaten in die Zahlungsunfähigkeit (schließlich sind die Geschäftsbanken die größten Financiers der Staatsschulden durch den Ankauf von Staatsanleihen) treiben. Es wird also schnell ersichtlich, wie weitreichend und drastisch die Auswirkungen eines “Sturms auf die Banken” für die herrschende Wirtschaftsordnung – sein kann. Aber was versteht man überhaupt unter dem Begriff Bank-run? Und warum ist es die Pleite-Garantie für die Bank, wenn nicht durch den Staat (das sind wir, die System-Hamster!) eingegriffen wird?

Allgemeine Definition von Bank-run

Der Begriff des Bank-runs heißt nicht einfach nur, dass Menschen zur Bank laufen, um dann dort Däumchen zu drehen. Jeder von uns geht oder läuft zur Bank – meistens, um Zentralbankgeld (Banknoten) von unseren Konten abzuheben. Das ändert sich dramatisch, wenn sich Finanzkrisen, wie zuletzt 2008, ankündigen. Dann droht die Zahlungsunfähigkeit der Bank, z.B. wegen ihrer exorbitanten Verpflichtungen gegenüber anderen Gläubigern oder bestimmter Auflagen, derer sie nicht länger nachkommen kann. Viele Menschen bekommen Panik, dass ihr mühsam erspartes Geld, das sie zur Bank (als vermeintlich sicheren Ort) gebracht haben, plötzlich weg sein könnte. Schließlich handelt es sich, wie im Anschluss noch näher erläutert, bei Giralguthaben eben lediglich um Ansprüche auf richtiges Geld (Banknoten). Infolgedessen versuchen die Bankkunden ihr eingelegtes Geld so schnell wie möglich abzuholen. Dafür “laufen” oder “stürmen” sie die Schalter und Bankautomaten – der Begriff “Bank-run” war geboren.

Ein Ansturm auf die Bank beginnt, den keine Geschäftsbank der Welt schultern kann.

Warum ist ein Bank-run überhaupt möglich?

Die Gefahren eines Bank-runs begründen sich im Fractional Banking System der Geschäftsbanken. Es legt fest, dass nur ein Bruchteil des sich im Umlauf befindlichen Geldes in Zentralbankgeld (Banknoten) vorgehalten werden muss. Innerhalb dieses Systems der Mindestreserve wird zwischen der gesetzlichen und der banktechnischen Mindestreserve unterschieden. Nichtsdestotroz führt es dazu, dass die Geschäftsbanken immer nur einen Bruchteil aller Gelder ihrer Kunden in Zentralbankgeld besitzen. Schließlich existiert der Großteil aller Kundengelder nur digital! Kommt es nun zu einer “Panik”, kann dies Banken relativ schnell in die Zahlungsunfähigkeit treiben. Weil nur ein Bruchteil des Geldes tatsächlich in materieller Form verfügbar ist, können nicht mehr alle Auszahlungen an die Kunden gewährleistet werden. Damit verliert die Bank ihre Existenz und alle Bankkunden ihr mühsam womöglich für das Alter erspartes Geld. Der Großteil existiert nur noch rein virtuell (Sichtguthaben) als Anspruch auf Zentralbankgeld.

Diese Unterscheidung ist enorm wichtig zu verstehen. Jedes Sichtguthaben / Buchgeld / Giralguthaben, wie auch immer man es bezeichnen möchte, ist lediglich ein Anspruch auf die Rückzahlung von Zentralbankgeld – gesetzlichem Zahlungsmittel! Ein Anspruch ist jedoch keine Garantie! Dieses “Geld” kann somit ganz schnell in einem großen schwarzen Loch verschwinden und den “Ottonormalhamster” in den Ruin treiben. Eine mögliche Zahlungsunfähigkeit der Bank ist jedoch nicht mit Bankrott gleichzusetzen. Meistens wird die Bank nämlich rechtzeitig für ein paar Tage geschlossen, der berühmte “Bank Holiday”. Es wird nur kein Urlaub gemacht, sondern man wartet darauf, dass sich die Situation bessert oder frisches Zentralbankgeld gedruckt und geliefert wird. Schon allein deshalb schadet es nie, mindestens 3 Monatsgehälter als Barreserve vorrätig zu haben!

Werbung kostenloses Buch + BegleitkursEine weitere, noch immer unterschätzte Gefahr im herrschenden Geldsystem spielt der Zins mit seiner wirkmächtigen Akkumulation zum Zinseszins. Zur Erklärung geht es hier.

Unsere drei Buchempfehlungen zum Thema
B. Senf: Die blinden Flecken der Ökonomie: Wirtschaftstheorien in der Krise*

M. Brückner: Achtung! Bargeldverbot!*
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Definition Geld

Definition GeldWas ist Geld?

Kaum jemand kennt eine klare Definition von Geld. Dabei ist es ein essentieller Bestandteil unseres täglichen Lebens. Jeder will es, kaum einer hat genug davon und wer viel davon hat, möchte noch mehr davon.. Trotzdem weiß so gut wie niemand, wo es eigentlich herkommt, geschweige denn, was es tatsächlich ist. Diesen Schleier lüften wir in diesem und in den folgenden Kapiteln.

Allgemeine Definition von Geld:

Geld ist ein einfaches, abstraktes Tauschmittel. Über Jahrtausende hat es sich gegenüber anderen Tauschmedien durchgesetzt. Warum? Weil Papier- bzw. heutzutage Buchgeld deutlich einfacher, komfortabler und schneller tauschbar sind als Waren (Güter) untereinander bzw. Edelmetalle wie Gold und Silber. Das interessante daran ist, dass Geld an sich keinen eigenständigen (intrinsischen) Wert besitzt.

Das bietet zwar zahlreiche Vorteile, birgt allerdings auch Gefahren!

Der Charakter des Geldes:

Silvio Gesell, Wirtschaftsanalytiker und Geldtheoretiker, hat bereits vor 150 Jahren den gespaltenen Charakter des Geldes untersucht und beschrieben. Geld kann in unserem Wirtschaftssystem nämlich, je nach Präferenz des Eigentümers, verschiedene Charaktereigenschaften annehmen:

1. als Tauschmittel im Wirtschaftskreislauf fließen (öffentlicher Aspekt).
2. als Wertaufbewahrungmittel dienen und damit Spekulationsmedium werden (privater Aspekt).
3. als vertrauenswürdiges Messmittel dienen (öffentlicher Aspekt)
.

4. gegen Zins verliehen werden (privater Aspekt).
5. nur von der Zentralbank geschaffen werden (vermeintlich öffentlicher Aspekt).
6. Verteilungsinstrument (sozialer Gerechtigkeit) sein (öffentlicher Aspekt).
7. aber auch finanzielle Freiheit ermöglichen und Motivator sein (privater und öffentlicher Aspekt).

Die Evolution des Geldes

Ursprünglich war Geld, wie bereits beschrieben, nichts weiter als Tauschmedium. Es wird verwendet, um sich einfacher Güter und Dienstleistungen anzueignen, die in einem reinen naturalwirtschaftlichen Tauschprozess nur schwer bezogen werden könnten. Damit dieser abstrakte Tausch aber auch funktioniert, muss Geld im Wirtschaftskreislauf zirkulieren. Sonst kann es Blockaden oder Störungen verursachen. Genau darin liegt die wichtigste Funktion und zugleich größte Gefahr unseres modernen Geldes. Weil es nicht verderblich ist und keinerlei Lagerkosten verursacht, kann es vom Konsumenten ohne weitere Kosten zurückgehalten werden. Der Konsument kann darauf warten (spekulieren), ob sich zu einem späteren Zeitpunkt nicht eine bessere Konsum- bzw. Investitionsmöglichkeit für das zur Verfügung stehende Geld ergibt.

Wird ein Teil des Geldes nicht weitergegeben, fehlt es folglich im Wirtschaftskreislauf.

In einem einfachen Beispiel hält jemand beispielsweise 100 Euro zurück. Angenommen, dieser Schein zirkuliert einmal pro Woche. In der Folge würde der Entzug des Geldes dem Kreislauf auf ein Jahr gesehen 5.200 Euro entziehen! Ob das Sprichwort “Taler Taler du musst wandern” etwas damit zu tun hat?

Geldhortung (so nannte es Gesell) hat zur Folge, dass ein Teil der Nachfrage nach Gütern und Dienstleistungen wegbricht. Das wiederum bedeutet für Unternehmen Verluste bzw. einen Rückgang der Umsätze. Das kann sich für die Arbeitnehmer schlimmstenfalls im Verlust des Arbeitsplatzes äußern, weil sich das Unternehmen zu Einsparungen gezwungen sieht.

Geld und Zins

Damit sind wir im Übrigen bereits auf eine grundlegende Legitimation (und ursprünglichen Entstehungsgrund) des Zinses gestoßen. Wenn die Menschen das Geld schon nicht verkonsumieren, sollen sie es wenigstens (gegen einen Guthabenszins als Ausgleich) auf die Bank bringen! Idealerweise (und heute nur noch in der grauen Theorie) würde die Bank mit diesem Geld Kredite (z.B. an Unternehmen oder Privatpersonen) vergeben, die dann als Ersatz für die fehlende Konsumnachfrage wirksam werden können. Außerdem hat sich auch der Staat dazu bereit erklärt (durch ungebremste Schuldenaufnahme) die Nachfragelücke mittels staatlicher Nachfrage zu schließen.

Was hat die Umlaufgeschwindigkeit damit zu tun?

Wird Geld nicht weitergegeben, nimmt logischerweise die Umlaufgeschwindigkeit des Geldes (Anzahl der Zirkulationen im Kreislauf pro Zeitraum) ab. Je häufiger es weitergegeben wird, umso größer ist sie und umso mehr Menschen partizipieren davon. Die Umlaufgeschwindigkeit des Geldes nimmt daher eine bedeutende und weitgehend deutlich unterschätzte Stellung für das reibungslose Funktionieren eine Volkswirtschaft ein. Schließlich bemühen sich Zentralbanken weltweit immer nur durch die quantitative Anpassung der Geldmenge Veränderungen herbeizuführen. Wäre der Ansatz verstärkt qualitativer Natur (z.B. Erhöhung der Geld-Umlaufgeschwindkeit) könnte man die gesamtwirtschaftliche Situation deutlich schneller und effektiver beeinflussen!

Definition von Geld ist gar nicht so einfach

Ein ganz essentieller Punkt in der Debatte um das Geld(system), der überdies zum Verständnis beiträgt, ist somit eine klare Begriffseingrenzung. Wir verwenden den Begriff Geld (Zentralbankgeld) ausschließlich im Sinne gesetzlichen Zahlungsmittels. Das heißt, dass nur die von der Europäischen Zentralbank gedruckten und ausgegebenden Geld- bzw. Banknoten richtiges Geld darstellen! Alles andere ist kein Geld – sondern lediglich Geldguthaben (=Kredite). Geldguthaben und Kredite stellen nur noch einen Anspruch auf das (Zentralbank)Geld, dem einzig gesetzlichen Zahlungsmittel, dar. Im Moment der Zentralbankgeld-Einzahlung auf das eigene Bankkonto geht dieses in den Besitz der Bank über! Man überlässt es der Bank sozusagen leihweise. Ab diesem Augenblick besteht für den Kunden nur noch ein Anspruch darauf (aber keine Garantie!).

Werbung kostenloses Buch + BegleitkursWelche Bedeutung hat der Wert des Geldes für uns im Alltag?
Alles dazu erfährst Du im Kapitel Inflation und Deflation

Unsere drei Buchempfehlungen zum Thema
B. Eichengreen: Exorbitant Privilege: The Rise and Fall of the Dollar*

R. T. Kiyosaki: Rich Dad Poor Dad: Was die Reichen ihren Kindern über Geld beib..*
H. Creutz: Das Geld Syndrom 2012: Wege zu einer krisenfreieren Wirtschaftsordnung*


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Organisationen, Vereine & Zusammenschlüsse

jcbooks – der Bewusstseinsverlag

Auf der Webseite des jcbooks Verlages erhalten Sie einen Überblick über die in unserem Verlag erschienenen Werke. Schauen Sie doch einfach mal vorbei und lassen sich überraschen!
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Der Glückseffekt

Auf der Webseite der Glückseffekt  erhalten Sie zahlreiche Hinweise darauf, wie Sie selbst ein glücklicheres und erfüllteres Leben führen können. Das ist für uns als Autoren gerade in einer so hochbeschleunigten, digitalen Parallelwelt – in der wir wirklich kaum noch zur Ruhe kommen und Zeit für uns selbst haben – wichtiger dennje. Lassen Sie sich auf der Webseite überraschen – wie immer ist sehr viel Information frei zugänglich. Wer will, kann sich dann detaillierter im Buch informieren und wirklich sinnerfüllt glücklich werden!
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Weisen wir die Banken in die Schranken:

Banken in die Schranken!

Eine Webeite österreichischer Kollegen, die sich ebenfalls für eine gerechte Vermögensverteilung einsetzen. Dafür braucht es eine Reform der Banken und des Geldsystems – also, fleißig unterstützen!

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KOV – Kreditopferverein:

Kreditopferhilfe!

Der Kreditopferverein versteht sich als eine Vernetzungsplattform für Menschen, die sich für eine Veränderung der aktuellen Geldordnung einsetzen. Einer der Schwerpunkte ist die Organisation von Sammelklagen (Streitgemeinschaften), um die systemische Schädigung durch Banken gemeinsam vor die Gerichte zu bringen.

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Geldreform:

Geldreform!

Eine interessante und pragmatische Initiative einiger Geldreformer, die man selbst aktiv unterstützen kann.

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Mach die Augen auf und tu was – für Frieden und eine gerechtere Gesellschaft:

Mach die Augen auf und tu was!

Eine wundervolle Seite, die sich für eine gerechtere Gesellschaft einsetzt und für Frieden einsteht. Einen wesentlichen Aspekt – das Geldsystem – beleuchtet sie in diesem Blog ausführlich. Sehr empfehlenswert!

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Matrixwissen (das Geldsystem und vieles mehr):

Matrixwissen – das Geldsystem

Eine tolle Seite, die viele Informationen rund um das Wirtschafts- und Geldsystem aber auch weit darüber hinaus bereit hält.

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Equapio – die 2. Meinung:

Equapio – die 2. Meinung

Eine interessante Seite, die ebenfalls zahlreiche Informationen rund um das Wirtschafts- und Geldsystem aufzeigt, aber auch viele andere Bereiche wie Politik, Gesundheit, Kultur und Umwelt unter die Lupe nimmt.

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Wo ist unser Geld:

Wo ist unser Geld!

Diese Webseite ist mit mehreren Organisationen im Bereich alternativer Geldsysteme vernetzt, die deutschlandweit agieren. Auch sie sind der Ansicht, dass man am meisten erreichen kann, wenn man sich zusammenschließt und gemeinsam an einem Strang zieht.

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Geldhahn zu:

Geldhahn zu – weniger Schulden, mehr Demokratie!

Unter der federführenden Leitung des Immobilienanwalts Hans Scharpf enstand eine sehr interessante und sich immer auf dem aktuellen Stand befindliche Webseite die sich insbesondere mit der verfassungswidrigen privaten Giralgeldschöpfung beschäftigt und durch ihren Sitz in der Bankenhauptstadt Frankfurt mit dem Puls der Zeit schlägt.

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MainTaler Stiftung:

MainTaler Stiftung – für Demokratieentwicklung von unten

 

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Monetative

Monetative – Geldschöpfung in öffentliche Hand

Die Monetative ist eine Initiative, die die Geldschöpfung (sowohl der Zentralbank-Geldnoten als auch des Geschäftsbanken-Giralgeldes) in demokratisch legitimierte öffentliche Hände legen will. Zusammengefasst sehen die Forderungen so aus:

1. die Wiederherstellung des staatlichen Vorrechts der Geldschöpfung in der Verantwortung der unabhängigen Zentralbank

2. die Beendigung jeglicher Bankengeldschöpfung

3. die schuldenfreie Inumlaufbringung neu geschöpften Geldes durch öffentliche Ausgaben.

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52 Wege

52 Wege – für den Wandel in der Welt

Diese Seite ist sehr empfehlenswert, da sie über die Grenzen des Geldsystems hinaussieht – die Auswirkungen auf die Umwelt – und ob sich unser Lebensstil überhaupt mit ihr vereinbaren lässt.

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Zeitschrift für Humane Wirtschaft

Humane Wirtschaft

diese vierteljährlich-erscheinende Zeitung ist die vermutlich beste auf dem Gebiet – Wirtschaft ohne Wachstumszwang und mit Verteilungsgerechtigkeit. Sehr empfehlenswert.

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Shadow Government Statistics

Shadowstats

tolle Seite, die die wahren Entwicklungen der Geldmenge, Inflation etc. darstellt.

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Wir haben keinen direkten Einfluss auf die Gestaltung und die Inhalte der Internetseiten, die von dieser Homepage aus verlinkt sind und übernehmen deshalb keinerlei Verantwortung dafür.

 

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Blogroll

Marco – der Vermögensanleger

Mit dem Blog Vermögensanleger startet Marco in die Welt der Finanzblogger und zeigt am eigenen Beispiel, wie man Vermögen aufbauen kann: “Mit der Zeit habe ich festgestellt, dass mich kaum einer der abgeschlossenen Verträge finanziell wirklich nach vorne gebracht hat. Teilweise wurden meine eingezahlten Beträge sogar halbiert. Ich habe mich über die teuren Fehlentscheidungen und verlorenen Anlagejahre geärgert und schließlich beschlossen, mir das erforderliche Wissen selbst anzueignen. Schritt für Schritt habe ich meine Finanzen strukturiert und mit dem Vermögensaufbau begonnen.”
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Finanzlexikon – der Finanzdurchblick

Mit dem Blog Finanzlexikon vermittelt Kilian seinen Lesern wichtige und essentielle Finanzbildung. Schließlich soll doch jeder über hilfreiche Tools rund um das Thema Finanzen verfügen und die eigene Zukunft nach den eigenen Wünschen gestalten können. Das kann z.B. mit einem einfachen und kostenlosen Tutorial gelingen, das den Leser bei seinem Start in die Finanzwelt begleiten soll.
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Finanzgrundlagen verstehen

Jonas beschäftigt sich in seinem Blog Finanzgrundlagen damit wie man einfach Geld anlegen und Vermögen aufbauen kann. Dabei erklärt er auch dem Laien einfach und verständlich worauf es beim Weg in die finanzielle Freiheit wirklich ankommt. Viele Tipps und Tricks können direkt praktisch in die Tat umgesetzt werden – empfehlenswert!
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Finanzielle Freiheit durch passives Einkommen

Anton verfolgt als Familienvater und Diplom-Kaufmann das Ziel sich in naher Zukunft mithilfe passiven Einkommens aus dem Hamsterrad zu lösen. Strategien und Tipps damit auch andere diesen Weg einschlagen und das Ziel “finanzielle Freiheit” erreichen können, gibt er auf seinem erkenntnisreichen Blog Finanzielle Freiheit durch passives Einkommen. Eine tolle Seite, gut gemacht und mit vielen wertvollen Denkanstößen, damit man schon bald ein Leben in Freiheit fernab des Hamsterrades führen kann.
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Die Cashflow-Jagd ist eröffnet!

Christine vermag mit Ihrem Blog interessante Einblicke in den Aufbau und die Aufrechterhaltung eines konstanten und bestenfalls wachsenden Cashflows zu geben. Zentrale Bestandteile sind Immobilien, das richtige Investment, die Jahresplanung, Sparen sowie die Vermögensentwicklung. Auch hier findet jeder interessante Strategien und Tipps um sich dem Ziel der finanziellen Freiheit sicher zu nähern. Es lohnt sich also seine Zeit in den Blog Cashflow-Jagd zu investieren. Schließlich ist die eigene (Weiter)Bildung das beste Investment von allen! ……………………………………………………………………………………………………………………………………………………
Investment Amad€

Philipp arbeitet in seinem Blog Investment Amad€ nach der Prämisse “Learning by Investing”. Er bietet dem interessierten Leser einen einfachen und strukturierten Weg, um das Prinzip der finanziellen Freiheit zu verstehen. Zudem hat er eine einzigartige Philosophie entwickelt, um die finanzielle Freiheit zu erlangen, in dessen Rahmen er mit jedem gerne Tipps zu den Themen Sparen, mehr Geld verdienen und investieren teilt.
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Finance-Engineering – passiv Vermögen aufbauen

Ralph legt mit seinem Blog Finance Engineer das Augenmerk darauf, wie man sich mit klugen Investitionen und durchdachten Trading-Strategien an der Börse “passiv” ein Vermögen aufbauen kann. Besonders interessant ist, dass sich Ralph finanzielle und persönliche Ziele setzt, deren (Nicht-)Erreichen man als Leser gespannt mitverfolgen kann.
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Tipps zum Investieren und Sparen

Sebastian möchte in seinem Blog investieren-sparen-tipps den Lesern helfen ihre Finanzen selbst in den Griff zu bekommen. Dazu gibt er Tipps zu verschiedenen Finanzthemen um aus dem Hamsterrad auszubrechen. Angefangen beim Geld sparen, über das Geld verdienen bis zum Thema Geld investieren. Er erklärt wie man passives Einkommen aufbauen kann und sich auf den Weg zur finanziellen Freiheit macht.
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Friedrich & Weik (Redner & Autoren)

Wir hatten vor einigen Jahren selbst das Vergnügen die beiden Bestsellerautoren Marc Friedrich & Matthias Weik kennenzulernen. Die beiden haben bereits zwei äußerst erfolgreiche Wirtschaftsbücher veröffentlicht in denen sie auf die Versäumnisse vor, während und auch nach der Finanzkrise hinweisen. Insofern sind sie wichtige Sprachrohre für ein neues und für alle faireres Wirtschaftsmodell.
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Wahrheit-kompakt.net

Auf dieser Aufklärungswebseite von Bertram Dobrick (wahrheit-kompakt.net) erhalten Sie tolle und interessante Informationen von einer privaten, nicht kommerziellen Seite über verschiedenste Themen unserer Zeit. Hier finden Sie alles von Literaturempfehlungen über fesselnde VIdeos bis hin zu sensationellen Zitaten – die Zeit absolut wert!
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jcbooks – der Bewusstseinsverlag

Auf der Webseite des jcbooks Verlages erhalten Sie einen Überblick über die in unserem Verlag erschienenen Werke. Schauen Sie doch einfach mal vorbei und lassen sich überraschen!
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Yoice.net – ein alternatives Webmagazin

Auf der Webseite von Yoice.net findet man viele interessante Artikel – auch über das Geldsystem!
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Der Glückseffekt

Auf der Webseite der Glückseffekt  erhalten Sie zahlreiche Hinweise darauf, wie Sie selbst ein glücklicheres und erfüllteres Leben führen können. Das ist für uns als Autoren gerade in einer so hochbeschleunigten, digitalen Parallelwelt – in der wir wirklich kaum noch zur Ruhe kommen und Zeit für uns selbst haben – wichtiger dennje. Lassen Sie sich auf der Webseite überraschen – wie immer ist sehr viel Information frei zugänglich. Wer will, kann sich dann detaillierter im Buch informieren und wirklich sinnerfüllt glücklich werden!
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Mathias Binswanger

Mathias Binswanger

Herr Binswanger begreift als einer der wenigen Geldsystem kritschen Professoren  (Finanz)Wirtschaft, Umwelt und den Menschen als voneinander abhängig beschreibt die übergeordneten Zusammenhänge.

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Bernd Senf

Bernd Senf

Herr Senf war viele Jahre Professor an der Hochschule für Wirtschaft und Recht in Berlin. Er hat schon sehr früh auf die Gefahren hingewiesen, die das Geld- und Finanzsystem in sich bergen.  Besonderes Augenmerk legt Herr Senf auf die Gemeinsamkeiten zwischen den Werken von Wilhelm Reich (Erforschung der Lebensenergie), Viktor Schauberger (Fließbewegungen des Wassers) und Georges Lakhovsky (bioenergetische Schwingungen und Resonanz) und überträgt diese Erkenntnisse auf das Geldsystem (fließendes Geld).

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Franz Hörmann

Franz Hörmann

Herr Hörmann ist ehemaliger Professor am Institut für Unternehmensrechung und an der Uni Wien. Leider wurde er in 2012 nach einem manipulierten Interview vom Dienst suspendiert. Herr Hörmann hat dazu deutlich  Stellung bezogen und ist vermutlich einer Medienkampagne zum Opfer gefallen. Herr Hörmann treibt den interessanten Ansatz voran, dass Geld als Tauschmedium – also dessen eigentliche Funktion – überflüssig ist. Er ist der Meinung, dass dies eine Möglichkeit bieten könnte, in eine ökosoziale Gesellschaft überzuleiten. Näheres zu dieser Möglichkeit einer gerechteren Welt ist auf seiner Webseite nachzulesen.

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Margrit Kennedy

Margrit Kennedy

tolle Homepage von Frau Prof. Dr. Kennedy. Sie gilt als eine der Pionierinnen auf dem Gebiet der Entwicklung und Weiterentwicklung alternativer Währungssysteme. Die daraus hervorgegangenen Geldsysteme stellen den anspruch, dem Menschen zu dienen und nicht umgekehrt der Mensch dem Geld.

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Wirtschaftswissenschaftliche Denkschulen

insbesondere die Disziplin der Wirtschaftswissenschaften hat sich über die letzten 250 Jahre mehrmals eklatant verrant und sich erneuert. Zu einem Verständnis der heutigen Herrschaftsstrukturen und dem heutigen Geldsystem schadet es nicht die wirtschaftswissenschaftliche Entwicklung näher unter die Lupe zu nehmen. Vielleicht erkennt ja der eine oder andere die stringenten Zusammenhänge mit unserer heutigen Zeit.

 

– Physiokratie (von — bis —-)

 

– Bürgerlicher Liberalismus (von — bis —-)

 

– Marx und die Kapitalismuskritik (von — bis —-)

 

– Neoklassik (von — bis —-)

 

– Freiwirtschaftslehre (von — bis —-)

 

– Keynsianismus (von — bis —-)

 

– Monetarismus (von — bis —-)

 

– Neoliberalismus und Globalisierung (von — bis —-)

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Zitate zum Geld

ZITATE ZUM GELD

Im Laufe der letzten Jahrhunderte haben eine ganze Reihe interessanter Menschen Zitate über Geld und das Geldsystem geprägt. Unsere beste Auswahl findest Du hier. Lasse dich von der Geisteshaltung der “Reichen und Erfolgreichen” beflügeln und mach’ dich schonmal für einige Überraschungen bereitet!

PS: Über weitere Vorschläge freuen wir uns sehr!

Unsere 10 Lieblings-Zitate zum Geldsystem

#1 „Man könnte rein theoretisch mit einer 20-Stunden-Woche seinen Lebensstandard, den man heute hat, decken, wenn man nicht eben auch noch ein Drittel der Zeit für die Zinsen arbeiten müsste.”
Helmut Creutz, Wirtschaftspraktiker- und analytiker

#2 „Papiergeld kehrt früher oder später zu seinem inneren Wert zurück, Null.“
– Voltaire (1694 – 1778), französischer Philosoph

#3 „99 Prozent der Menschen sehen das Geldproblem nicht. Die Wissenschaft sieht es nicht, die Ökonomie sieht es nicht, sie erklärt es sogar als “nicht existent”. Solange wir aber die Geldwirtschaft nicht als Problem erkennen, ist keine wirkliche ökologische Wende möglich.”
Prof. Hans-Christoph Binswanger, schweizer Wirtschaftswissenschaftler

#4 „Eine Bank ist ein Ort, an dem man Geld geliehen bekommt, wenn man nachweisen kann, dass man es nicht braucht.”
Bob Hope, amerikanischer Schauspieler

#5 „Die Bank hat den Nutzen durch Zinsen auf alle Gelder, die sie aus dem Nichts erschafft.“
– William Paterson – Gründer der Bank von England

#6 „Das Geld ist für den Tausch entstanden, der Zins aber weist ihm die Bestimmung an, sich durch sich selbst zu vermehren. Daher widerstreitet auch diese Erwerbsweise unter allen am weitesten dem Naturrecht.“
– Aristoteles (384 v. Chr. – 322 v. Chr.), griechischer Philosoph

#7 „Jede Wirtschaft beruht auf dem Kreditsystem, das heißt auf der irrtümlichen Annahme, der andere werde gepumptes Geld zurückzahlen.”
– Kurt Tucholsky (1890 – 1935), deutscher Journalist und Schriftsteller

#8 „Jetzt endlich habe ich erkannt, dass nicht das Wirtschaftswachstum den Zinseswahnsinn erzeugt, sondern dass der Zins die einzige wahre und wirkliche Ursache dafür ist, dass die Welt dem Wahnsinn des ewigen Wachstums verfallen ist.”
– Konrad Lorenz ( 1903 – 1989), Begründer der “Tierpsychologie”

#9 „Unser Geld bedingt den Kapitalismus, den Zins, die Massenarmut, die Revolte und schließlich den Bürgerkrieg, der zur Barbarei zurückführt. Wer es vorzieht, seinen eigenen Kopf etwas anzustrengen statt fremde Köpfe einzuschlagen, der studiere das Geldwesen.”
– Silvio Gesell (1862 – 1930), Deutsch – Argentinischer Kaufmann, Begründer der Freiwirtschaftslehre

#10 „Jeder, der glaubt, dass exponentielles Wachstum in einer endlichen Welt für immer weitergehen kann, ist entweder verrückt oder ein Wirtschaftswissenschaftler.”
– Kenneth Ewart Boulding (1910-1993), berühmter US-amerikanischer Wirtschaftswissenschaftler

Werbung kostenloses Buch + Begleitkurs10 heftige Zitate zum Geldsystem

#1 „ Es gibt keinen Weg, den finalen Kollaps eines Booms durch Kreditexpansion zu vermeiden. Die Frage ist nur ob die Krise durch freiwillige Aufgabe der Kreditexpansion kommen soll, oder später zusammen mit einer finalen und totalen Katastrophe des Währungssystems kommen soll. “
Ludwig von Mises, österrichischer Ökonom

#2 „Ein Bankier ist ein Mensch, der seinen Schirm verleiht, wenn die Sonne scheint, und ihn sofort zurückhaben will, wenn es zu regnen beginnt.”
Mark Twain, amerikanischer Schriftsteller

#3 „Banken sind gefährlicher als stehende Armeen.”
Thomas Jefferson, 3. Präsident der Vereinigten Staaten

#4 „Zins nehmen heißt höflich gewuchert. Eine Bank betreiben heißt höflich gestohlen.”
Matthäus Schwarz, deutscher Kaufmann

#5 „Wenn der Staat Pleite macht, dann geht natürlich nicht der Staat Pleite, sondern seine Bürger.”
– Carl Fürstenberg (1850 – 1933), deutsch-jüdischer Bankier

#6 „Die tatsächliche Wahrheit ist, dass seit den Tagen von Andrew Jackson, gewisse Teile der großen Finanzzentren, die Regierung beherrschen.”
– Franklin D. Roosevelt (1882-1945), der 32. Präsident der USA

#7 „Das Geld spielt im Wirtschaftskörper dieselbe Rolle wie das Blut im Körper des Menschen. Soll der Körper seine verschiedenen Lebensfunktionen erfüllen, muss der Kreislauf des Blutes ungehemmt vor sich gehen. So ist es auch notwendig, dass das Geld umläuft, damit die allgemeine Beschäftigung zur Wirklichkeit werde.“
– Édouard Daladier (1884 – 1970), früherer französischer Ministerpräsident

#8 „Die Wenigen, die das System verstehen, werden dermaßen an seinen Profiten interessiert oder so abhängig von seinen Vorzügen sein, daß aus ihren Reihen niemals eine Opposition hervorgehen wird. Die große Masse der Leute aber, geistig unfähig zu begreifen, wird seine Last ohne Murren tragen, vielleicht sogar ohne je Verdacht zu schöpfen, dass das System ihnen feindlich ist.”
– Gebrüder Rothschild, London 1863, Rothschild-Bankendynastie

#9 „Wenn du Sklave der Banken bleiben willst und ihnen die Kosten deiner eigenen Versklavung bezahlen möchtest, dann lass sie weiter die Ausgabe der Währung kontrollieren und die Geldmenge der Nation regulieren”
– Sir Josian Stamp (1880-1941)

#10 „Der Staat ist der beste Schuldner, den es gibt. Er hat ein Steuer- und ein Gewaltmonopol.
Er hat Bonität bei allen und kann überall Kredit aufnehmen durch Staatsanleihen.”
– Fritz Schwarz

Unsere 10 Lieblings – Zitate zum Geld

# 1 „Das Geld, das man besitzt, ist das Mittel zur Freiheit, dasjenige, dem man nachjagt, das Mittel zur Knechtschaft.“
– Jean-Jacques Rousseau (1712 – 1778), schweizerisch- französicher Schriftsteller und Philosoph

# 2 „Finanzielle Probleme lassen sich am besten mit anderer Leute Geld regeln.”
Jean Paul Getty

# 3 „Anderer Leute Reichtum ist ärgerlich, bis er der eigene wird.”
Josef Stalin

# 4 „Der Zinseszinseffekt ist das achte Weltwunder.”
– Mayer Amschel Rothschild

# 5 „Die besten Dinge im Leben sind nicht die, die man für Geld bekommt.”
– Albert Einstein

# 6 „Gold ist Geld, alles andere ist Kredit.”
– John Pierpont Morgan

# 7 Wer der Meinung ist, dass man für Geld alles haben kann, gerät leicht in den Verdacht, dass er für Geld alles zu tun bereit ist.
– Benjamin Franklin

# 8 „Es ist nicht der Unternehmer, der die Löhne zahlt – er übergibt nur das Geld. Es ist das Produkt, das die Löhne zahlt.”
– Henry Ford

# 9 „Man empfindet es oft ungerecht, dass Menschen, die Stroh im Kopf haben, auch noch Geld wie Heu besitzen.”
– Gerhard Uhlenbruck

# 10 „Geld hat an und für sich noch nie jemanden glücklich gemacht, aber es hat mir stets ein Gefühl der Sicherheit gegeben und auf diese Weise meine Fähigkeit zum Glücklichsein gesteigert.”
– Audrey Hepburn

10 heftige Zitate zum Geld

# 1Ein reicher Mann ist oft nur ein armer Mann mit sehr viel Geld..”
– Aristoteles

# 2 „Der Zinseszins ist die stärkste Kraft im Universum.”
– Albert Einstein

# 3 „Als ich klein war, glaubte ich, Geld sei das wichtigste im Leben. Heute, da ich alt bin, weiß ich: Es stimmt.”
– Oscar Wilde

# 4 „Ich habe viel von meinem Geld für Autos, Weiber und schnelle Autos ausgegeben.. Den Rest habe ich einfach verprasst.”
– George Best

# 5 „Das Geld zieht nur den Eigennutz an und verführt stets unwiderstehlich zum Missbrauch.”
– Albert Einstein

# 6 „Geld ist nichts. Aber viel Geld, das ist etwas anderes.”
– George Bernard Shaw

# 7 „Geld allein macht nicht glücklich. Es gehören auch noch Aktien, Gold und Grundstücke dazu.”
– Danny Kayne

# 8 „Ein Geschäft, das nur Geld einbringt, ist ein schlechtes Geschäft.”
– Henry Ford

# 9 „Mit Geld kann man sich viele Freunde kaufen, aber selten ist einer seinen Preis wert.”
– Josephine Baker

# 10 „Wenn du den Wert des Geldes kennenlernen willst, versuche, dir welches zu leihen.”
– Benjamin Franklin

Weitere interessante Zitate zum Geld

„Geld ist eine neue Form der Sklaverei.”
– Leo N. Tolstoi (1828 – 1910), russischer Schriftsteller

„Derjenige muss in der Tat blind sein, der nicht sehen kann, dass hier auf Erden ein großes Vorhaben, ein großer Plan ausgeführt wird, an dessen Verwirklichung wir als treue Knechte mitwirken dürfen.”
– Winston Churchill (1874-1965), Britischer Premierminister

„Es sind gar nicht primär Konsum- und Gewinnsucht, die den Kapitalismus rastlos vorwärtstreiben, sondern die durch Zins und Zinseszins lawinenartig wachstenden Geldvermögen und ein unerbittlicher Zwang, unter dem die Schuldner stehen, nämlich mit jeder Produktion auch den Zins erwirtschaften zu müssen.“
– Josef Hüwe, Wirtschaftspublizist im November 1991

„Durch Kunstgriffe der Bank- und Währungspolitik kann man nur vorübergehende Scheinbesserung erzielen, die dann zu umso schwererer Katastrophe führen muss. Denn der Schaden, der durch Anwendung solcher Mittel dem Volkswohlstand zugefügt wird, ist umso größer, je länger es gelungen ist, die Scheinblüte durch Schaffung zusätzlicher Kredite vorzutäuschen.”
– Ludwig Heinrich Edler von Mises (1881-1973),  österreichisch-US-amerikanischer Wirtschaftswissenschaftler
„Denn wenn sie alle vollständig verstehen, wie sie vorgeht, was sie tut, wie sie die Geldpolitik und die Zinsen manipuliert, werden sie endlich kapieren, dass es die FED ist, die das ganze Unheil angerichtet hat.”
– Ron Paul (geb. 1935), republikanischer US-Kongressabgeordneter 2009

„Wir werden eine Weltregierung haben, ob wir es wollen oder nicht. Die einzige Frage ist, ob die Weltregierung durch Eroberung oder durch die Zustimmung der Menschen erreicht werden wird.”
– Paul M. Warburg (1868-1932), deutsch-amerikanischer Bankier

„Die Hand die gibt steht über der Hand die nimmt. Geld kennt keine Loyalität. Finanziers sind ohne Patriotismus und ohne Anstand. Ihr einziges Ziel ist der Gewinn.”
– Napoleon Bonaparte (1769 – 1821), französischer Kaiser und General 

Längere Zitate zum Geldsystem

„Einige Menschen denken, dass die Federal Reserve Banken Institutionen der US-Regierung sind. Es sind aber private Monopole, die das Volk dieser Vereinigten Staaten ausbeuten; in ihrem eigenen Interesse und dem ihrer ausländischen Kunden, im Interesse von Spekulanten im In- und Ausland im Interesse von reichen, räuberischen Geldverleihern.”
– Louis Thomas McFadden (1876-1936), US-Kongressabgeordneter

„Trotz des heiligen Versprechends der Völker, den Krieg für alle Zeiten zu ächten, trotz des Rufes der Millionen “Nie wieder Krieg”, entgegen all den Hoffnungen auf eine schönere Zukunft muß ich es sagen: Wenn das heutige Geldsystem, die Zinswirtschaft beibehalten wird, so wage ich es, heute schon zu behaupten, daß es keine 25 Jahre dauern wird, bis wir vor einem neuen, noch furchtbareren Krieg stehen. Ich sehe die kommende Entwicklung klar vor mir. Der heutige Stand der Technik läßt die Wirtschaft bald zu einer Höchstleistung steigern. Die Kapitalbildung wird trotz der großen Kriegsverluste rasch erfolgen und durch ein Überangebot den Zins drücken. Das Geld wird dann gehamstert werden. Der Wirtschaftsraum wird einschrumpfen und große Heere von Arbeitslosen werden auf der Straße stehen. An vielen Grenzpfählen wird man dann eine Tafel mit der Aufschrift lesen können: “Arbeitsuchende haben keinen Zutritt ins Land, nur die Faulenzer mit vollgestopftem Geldbeutel sind willkommen.” Wie zu alten Zeiten wird man dann nach dem Länderraub trachten und wird dazu wieder Kanonen fabrizieren müssen; man hat dann wenigstens für die Arbeitslosen wieder Arbeit. In den unzufriedenen Massen werden wilde, revolutionäre Strömungen wach werden, und auch die Giftpflanze Übernationalismus wird wieder wuchern. Kein Land wird das andere mehr verstehen, und das Ende kann nur wieder Krieg sein.”
– Silvio Gesell (1918)

„Eine große Industrienation wird von ihrem Kreditsystem kontrolliert. Unser Kreditsystem liegt konzentriert in den Händen einiger Weniger. Wir sind zu einer der schlecht regiertesten, eine der am meist kontrollierten und dominierten Regierung der Welt geworden. Nicht länger eine Regierung der freien Meinung, nicht länger eine Regierung der Überzeugung und Wahlen der Mehrheit, sondern eine Regierung der Meinung und Zwang einer kleinen Gruppe dominierender Menschen.”
– Theodore Roosevelt (1858 – 1919), 26. Präsident der USA, 1912 – ein Jahr vor Gründung der Fed

„Der dem Kapitalismus zugrunde liegende Algorithmus – dass sich Kapital in Form von Zinsen zu vermehren habe – programmiert unsere Ökonomie schlicht dazu, Natur zu zerstören, die Ungleichzeit zu verstärken und die Menschen unglücklicher zu machen. […] Wir brauchen eine neue Wirtschaftsformel […], dasss sich nicht länger das Anwachsen toter Materie verzinst, sondern Leben.”
– Dr. Andreas Weber

Noch mehr Zitate zum Geldsystem

„Ich bin ein höchst unglücklicher Mann. Ich habe unbeabsichtigter Weise mein Land ruiniert. Eine große Industrienation wird nun von ihrem Kreditsystem beherrscht. Unsere Regierung basiert nicht länger auf der freien Meinung, noch auf der Überzeugung und des Mehrheitsbeschlusses, es ist nun eine Regierung, welche der Überzeugung und dem Zwang einer kleinen Gruppe marktbeherrschender Männer unterworfen ist.”
– Woodrow Wilson (1856 – 1924),  28. Präsident der USA, unterschrieb den Federal Reserve Act – das Gesetz zur Gründung der Fed 1913

„In unserem Wahlprogramm steht: wir halten das Recht, Geld zu schöpfen und in Umlauf zu bringen, für die Sache der Regierung … Diejenigen, die diese Ansicht nicht teilen, entgegnen uns, die Ausgabe von Papiergeld sei Sache der Banken, die Regierung solle sich aus dem Bankgeschäft heraushalten. Ich teile Jeffersons Meinung … und genau wie er antworte ich wiederum: die Ausgabe von Geld ist Sache der Regierung und die Banken sollten sich aus der Regierungstätigkeit heraushalten.”
– William Jennings Bryan (1860-1925), US-amerikanischer Politiker

„Bankraub ist eine Initiative von Dilettanten. Wahre Profis gründen eine Bank.”
– Bertolt Brecht (1898 – 1956), deutscher Schriftsteller

„Die Welt wird von anderen Leuten regiert, als es das Volk zu wissen glaubt”
– Benjamin Disraeli (1804-1881), Schriftsteller und zweifacher britischer Premierminister 1844

„Es gibt zwei Wege, eine Nation zu erobern und zu versklaven. Einerseits durch das Schwert. Andererseits durch Schulden.”
– John Adams (1735 – 1826), 2. Präsident der USA

„Der dritte Weltkrieg hat bereits behonnen – ein geräuschloser, aber deshalb nicht weniger unheilvoller Krieg. Es ist ein Krieg gegen den lateinamerikanischen Kontinent und gegen die gesamte Dritte Welt, ein Krieg um die Auslandsschulden. Seine schärfste Waffe ist der Zinssatz, und sie ist tödlicher als die Atombombe.”
– Luis Ignacio Lula da Silva, 2003 – 2011 Präsident Brasiliens

„Die weltweit überproportional wachsenden Zinsströme, der sich daraus ergebende Zwang zum Wirtschaftswachstum und die damit einhergehende ökologische Katastrophe zwingen uns … bereits aus purem Eigeninteresse zum Umdenken.“
– Hugo Godschalk, Ökonom in „Gerechtes Geld – gerechte Welt“

„Ich habe bisweilen den Eindruck, dass sich die meisten Politiker immer noch nicht darüber im
Klaren sind, wie sehr sie bereits heute unter der Kontrolle der Finanzmärkte stehen und sogar von
diesen beherrscht werden.“
– Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Hans Tietmeyer

„Wenn ein Schiff voller Investmentbanker untergeht, ist das eine Tragödie. Wenn nur einer von denen
schwimmen kann, ist es eine Katastrophe.
– Urban Priol, deutscher Kabarettist

„Wenn man die Kontrolle über die Nahrungsmittel hat, kontrolliert man die Menschen, wenn man die Kontrolle über das Geld hat, kontrolliert man die Welt.
– Henry Kissinger

Die moderne Theorie der Unvergänglichkeit von Schulden hat die Erde mit Blut getränkt und deren Bewohner unter einer immer grösser werdenden Last zerdrückt.
– Thomas Jefferson  

„Der Prozess, mit dem die Banken Geld erschaffen, ist so simpel, dass der Verstand ihn zurückweist.
– John Kenneth Galbraith 

„Ich bin überzeugt, dass es die einfachen Bürger nicht lieben, wenn sie erfahren, dass private Banken Geld schöpfen und dass die, welche den Kredit einer Nation kontrollieren, deren Politik leiten und damit das Schicksal der Menschen in ihrer Hand haben.
– Reginald McKenna 

„Die Geld herausgebende Gewalt sollte den Banken weggenommen werden und dem Volk zurückgegeben werden, dem dieses Privileg ursprünglich gehörte.
– Thomas Jefferson, 1743-1826, 3. Präsident der USA 

„Private Banken verleihen Geld, indem sie Kredite schaffen. Sie schaffen den Grund einer Zahlung aus
dem Nichts.
– Ralph M Hawtry, ehemaliger Sekretär des Britischen Schatzamtes, 1879-1975 

„Neben allen andern Gebieten der Ökonomie wird das Studium der grossen Komplexität des Geldes dazu verwendet, die Wahrheit zu verschleiern oder völlig unkenntlich zu machen, statt die Komplexität zu erhellen. Der Prozess, durch welchen Banken Geld kreieren, ist so einfach, dass unser Verstand sich weigert, ihn anzuerkennen.
– John Kenneth Galbraith, 1908-2006, Ökonomieprofessor an der Harvard Univerität 

„Wer die Geldschöpfung nicht versteht, hat nichts verstanden. Die Geldschöpfung ist so einfach, dass sich der Verstand dagegen wehrt. Das Geld kommt durch Giralkredit in Umlauf, Und das ergibt das Erpressungspotenzial.
– Fritz Schwarz, Schweizer Politiker und Publizist, 1887-1958

„Von allen Elementen politischer Ökonomie ist Geld das bedeutendste, von allen Institutionen des Geldes ist das Recht der Geldschöpfung das wichtigste. Dieses geheiligte Recht des Staates findet allerdings bei den Ökonomen keinerlei Erwähnung.
– Alexandre del Mar, Politischer Ökonom, 1836-1926

„Das moderne Bankensystem erzeugt Geld aus dem Nichts. Dieser Prozess ist vielleicht der erstaunlichste Taschenspielertrick, der jemals erfunden wurde… Die Bankiers besitzen die Erde. Wenn Sie ihnen diese wegnehmen, ihnen aber die Macht zur Geldschöpfung belassen, dann werden sie mit einem Federstrich genug Geld schöpfen, um die Erde wieder zurüch zu kaufen… Wenn Sie ihnen diese grosse Macht nehmen, dann werden alle grossen Vermögen – wie zum Beispiel meines – verschwinden; und dann wäre dies eine bessere Welt, in der man glücklicher leben könnte… aber wenn Sie weiterhin die Sklaven der Bankiers sein und die Kosten Ihrer eigenen Sklaverei bezahlen wollen, dann lassen Sie zu, dass die Bankiers weiterhin Geld schöpfen und die Kreditvergabe kontrollieren…
– Sir Josiah Stamp, Chef der Bank of England, 1927

„Finanziers sind ohne Patriotismus und ohne Anstand; ihr einziges Ziel ist der Profit.
– Napoleon Bonaparte

„Pressefreiheit ist die Freiheit von 200 reichen Leuten, ihre Meinung zu verbreiten.”
– Paul Sethe am 5. Mai 1965 

„Während die Ausgaben für die sozial Schwachen gekürzt werden, führt das heutige Zinssystem zu einem exponentiellen Wachstum der Geldvermögen und Schulden – und damit auch zu einem entsprechendem Anwachsen der Zinslasten, durch die Wirtschaft und Gesellschaft unter immer größeren Leistungsdruck geraten. Weder die Schulden an sich, noch die Arbeitslosigkeit sind das Kernproblem, sie sind nur Folgen eines ungerechten Systems.”
– Vladimir Svitak

„Mir scheint, der Schwachpunkt von Attac besteht in dem Umstand, dass die Globalisierungskritiker genau denselben blinden Fleck haben wie 99% der übrigen Bevölkerung. Dieser blinde Fleck betrifft den Wachstumszwang. Auch die Mehrzahl der Attac-Mitglieder hat die Mechanismen, die die Expansion der Geldvermögen weltweit antreiben, nicht durchdacht und nicht erfasst. Wer als Attac-Mitglied immer noch glaubt, Geld sei nichts weiter als ein Tauschmittel und brauche daher nicht näher betrachtet zu werden, sollte sich endlich besser informieren.”
– Wilfried Deiß 

Wir (die Notenbanken) sind völlig abhängig von den Geschäftsbanken. Jeder Dollar der umläuft, sei es als Bargeld oder Buchgeld, muss von jemandem geborgt sein. Wenn die Banken reichlich Geld aus dem Nichts erzeugen, geht es uns gut, wenn nicht, verhungern wir. Es gibt nicht so etwas wie ein dauerhaftes Geldsystem. Wenn man das erst einmal wirklich verstanden hat, erscheint das Absurde dieser hoffnungslosen Situation fast unglaublich, aber so ist es. Es ist wohl der wichtigste Sachverhalt, über den intelligente Menschen sich jetzt klar werden und nachdenken müssen. Es ist so wichtig, dass ein Zusammenbruch unserer gegenwärtigen Zivilisation auf dem Spiel steht, wenn es nicht allgemein verstanden wird und die Fehler rasch korrigiert werden.”
– Robert H. Hemphill

 

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